Die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen schließt sich der Initiative Regenbogen an

 

 

Herausgegeben am 17. November 2018

Ein Statement zum Beschluss des Kirchengemeinderats, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen.

In seiner Oktobersitzung hat der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen einstimmig beschlossen, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen, an der sich mit Stand Mitte Oktober 2018 76 Kirchengemeinden der rund 1300 Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligen.

Diese Aktion des "Bündnisses Kirche und Homosexualität" setzt sich für eine Gleichstellung homosexueller Paare innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein.

Die Initiative befürwortet die Segnung homosexueller Paare sowie die Möglichkeit für Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche, mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben zu können.

Als Leitungsorgan der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen hat der Kirchengemeinderat sich dafür entschieden, diese Forderungen an die Kirchenleitung zu unterstützen, im Bewusstsein dessen, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Thema gibt.

Für den Kirchengemeinderat ist es selbstverständlich, dass Homosexuelle zur Kirchengemeinde gehören und die kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen dahingehend geändert werden sollten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kirche unterm Regenbogen - Perspektiven zu Homosexualität und Kirche" wird Pfarrer Dr. Michael Hauser am Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 19 Uhr im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche einen Vortrag zum Thema "Lebensformen in der Bibel" halten, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

Gemeindeglieder und Interessierte, die darüber hinaus Informationen zu diesem Thema erhalten möchten oder ihre Ansichten und Meinungen im Hinblick auf den Beschluss des Kirchengemeinderats äußern möchten, können hierzu gerne die Pfarrerinnen und Kirchengemeinderäte der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen kontaktieren.

Weitere Informationen zur Initiative Regenbogen auch auf deren Internetseite.

Ein Statement zum Beschluss des Kirchengemeinderats, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen.

In seiner Oktobersitzung hat der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen einstimmig beschlossen, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen, an der sich mit Stand Mitte Oktober 2018 76 Kirchengemeinden der rund 1300 Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligen.

Diese Aktion des "Bündnisses Kirche und Homosexualität" setzt sich für eine Gleichstellung homosexueller Paare innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein.

Die Initiative befürwortet die Segnung homosexueller Paare sowie die Möglichkeit für Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche, mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben zu können.

Als Leitungsorgan der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen hat der Kirchengemeinderat sich dafür entschieden, diese Forderungen an die Kirchenleitung zu unterstützen, im Bewusstsein dessen, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Thema gibt.

Für den Kirchengemeinderat ist es selbstverständlich, dass Homosexuelle zur Kirchengemeinde gehören und die kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen dahingehend geändert werden sollten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kirche unterm Regenbogen - Perspektiven zu Homosexualität und Kirche" wird Pfarrer Dr. Michael Hauser am Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 19 Uhr im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche einen Vortrag zum Thema "Lebensformen in der Bibel" halten, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

Gemeindeglieder und Interessierte, die darüber hinaus Informationen zu diesem Thema erhalten möchten oder ihre Ansichten und Meinungen im Hinblick auf den Beschluss des Kirchengemeinderats äußern möchten, können hierzu gerne die Pfarrerinnen und Kirchengemeinderäte der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen kontaktieren.

Weitere Informationen zur Initiative Regenbogen auch auf deren Internetseite
.


________________________________________

 

 

 

 

Zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft

 

 

Herausgegeben am 14. November 2018

Ein Statement von Pfarrerin Margot Lenz zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft.

Das Regenbogenhaus bleibt der evangelische Kindergarten in Ehingen, auch wenn nach 45 Jahren ein Trägerwechsel stattgefunden hat.

Die Kirchengemeinde hat die Trägerschaft an den Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau übergeben, der seinen Dienstsitz in Ulm hat.

Mit der Renovierung des Kindergartens, die im Jahr 2016 abgeschlossen wurde, haben wir als Kirchengemeinde eine Erweiterung des Betreuungsangebots durch eine Ganztagsgruppe ermöglicht, die mit einem höheren Personalbedarf einherging.

In den darauffolgenden Monaten hat uns der Fachkräftemangel erhebliche Probleme bereitet, die Stellen zu besetzen.

Zudem ist der zeitliche Aufwand für die Verwaltung in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen.

Nach und nach haben sich deshalb Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Blaubeuren zu diesem Schritt entschlossen. Wir in Ehingen haben lange gezögert und an der Trägerschaft festgehalten.

Doch der geplante Abbau weiterer Pfarrstellen, der auch den Süddistrikt des Kirchenbezirks, die Kirchengemeinden Allmendingen, Ehingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen betreffen wird, war schließlich ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Für die Kindergartenleiterin Frau Beate Kächele sowie die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bedeutet das nun, dass für Sitzungen in Ulm längere Wege nötig sind und für Absprachen mehr Zeit aufgewandt werden muss.

Auch wenn die Personal- und Verwaltungsverantwortung nun beim Diakonieverband liegt, hat die Kirchengemeinde ein Mitentscheidungsrecht bei der Besetzung der Stellen der Kindergarten- und Gruppenleitungen.

Wir werden mit den Verantwortlichen des Diakonieverbandes beim Runden Tisch der Stadt Ehingen (Donau) zu Kindergartenfragen teilnehmen und die religionspädagogische Begleitung bleibt wie bisher beim Pfarramt Nord.

Wir als Kirchengemeinde dürfen uns auch weiterhin auf Gottesdienste freuen, die von den Kindern und dem Fachpersonal des Regenbogenhauses mitgestaltet werden.

Und wir wünschen und hoffen sehr, dass wir mit dieser Entscheidung den Evangelischen Kindergarten Regenbogenhaus zukunftsfähig machen konnten.

Weitere Informationen zum Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau auf dessen Internetseiten.

Ein Statement von Pfarrerin Margot Lenz zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft.

Das Regenbogenhaus bleibt der evangelische Kindergarten in Ehingen, auch wenn nach 45 Jahren ein Trägerwechsel stattgefunden hat.

Die Kirchengemeinde hat die Trägerschaft an den Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau übergeben, der seinen Dienstsitz in Ulm hat.

Mit der Renovierung des Kindergartens, die im Jahr 2016 abgeschlossen wurde, haben wir als Kirchengemeinde eine Erweiterung des Betreuungsangebots durch eine Ganztagsgruppe ermöglicht, die mit einem höheren Personalbedarf einherging.

In den darauffolgenden Monaten hat uns der Fachkräftemangel erhebliche Probleme bereitet, die Stellen zu besetzen.

Zudem ist der zeitliche Aufwand für die Verwaltung in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen.

Nach und nach haben sich deshalb Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Blaubeuren zu diesem Schritt entschlossen. Wir in Ehingen haben lange gezögert und an der Trägerschaft festgehalten.

Doch der geplante Abbau weiterer Pfarrstellen, der auch den Süddistrikt des Kirchenbezirks, die Kirchengemeinden Allmendingen, Ehingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen betreffen wird, war schließlich ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Für die Kindergartenleiterin Frau Beate Kächele sowie die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bedeutet das nun, dass für Sitzungen in Ulm längere Wege nötig sind und für Absprachen mehr Zeit aufgewandt werden muss.

Auch wenn die Personal- und Verwaltungsverantwortung nun beim Diakonieverband liegt, hat die Kirchengemeinde ein Mitentscheidungsrecht bei der Besetzung der Stellen der Kindergarten- und Gruppenleitungen.

Wir werden mit den Verantwortlichen des Diakonieverbandes beim Runden Tisch der Stadt Ehingen (Donau) zu Kindergartenfragen teilnehmen und die religionspädagogische Begleitung bleibt wie bisher beim Pfarramt Nord.

Wir als Kirchengemeinde dürfen uns auch weiterhin auf Gottesdienste freuen, die von den Kindern und dem Fachpersonal des Regenbogenhauses mitgestaltet werden.

Und wir wünschen und hoffen sehr, dass wir mit dieser Entscheidung den Evangelischen Kindergarten Regenbogenhaus zukunftsfähig machen konnten.

Weitere Informationen zum Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau auf dessen Internetseiten
.