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Auf dieser Seite finden Sie gehaltene Grußworte und Reden bei Veranstaltungen, die von der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen ausgerichtet oder mitorganisiert wurden. Darüber hinaus finden Sie Statements von Einzelpersonen bzw. dem Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen zu bestimmten Fragestellungen und Beschlüssen.

Öffnen Sie die jeweiligen Suchboxen mit chronologischer Anordnung von Texten zu bestimmten Anlässen.


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Die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen schließt sich dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg an

 

 

Veröffentlicht am 17. Mai 2019

Ein Statement von Kirchengemeinderätin Christine Bräuning zum Beschluss des Kirchengemeinderats.

In seiner Sitzung im März hat der Kirchengemeinderat beschlossen, dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg beizutreten.

Dieses Bündnis ist ein Zusammenschluss von engagierten Menschen, Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen aus Kirche und Gesellschaft, gegründet als Ergebnis einer Langzeitfortbildung mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus.

2019 ist wieder ein Wahljahr. Wir entscheiden, wie viel rechts und wie viel gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wir zulassen in den Kommunen, im Europaparlament und in den Kirchen.

Das Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg unterstützt den Aufruf zur Kirchenwahl am ersten Advent am Sonntag, den 1. Dezember 2019

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg.

Das Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung informiert über die Europawahl mit einem Blick auf die Rechte der Menschen unter dem Motto der Jahreslosung "Suche Frieden und jage ihm nach!" aus Psalm 34, Vers 15.

Weitere Informationen hierzu auf den Internetseiten von www.menschenimblick.de.

Ein Statement von Kirchengemeinderätin Christine Bräuning zum Beschluss des Kirchengemeinderats.

In seiner Sitzung im März hat der Kirchengemeinderat beschlossen, dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg beizutreten.

Dieses Bündnis ist ein Zusammenschluss von engagierten Menschen, Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen aus Kirche und Gesellschaft, gegründet als Ergebnis einer Langzeitfortbildung mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus.

2019 ist wieder ein Wahljahr. Wir entscheiden, wie viel rechts und wie viel gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wir zulassen in den Kommunen, im Europaparlament und in den Kirchen.

Das Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg unterstützt den Aufruf zur Kirchenwahl am ersten Advent am Sonntag, den 1. Dezember 2019

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg.

Das Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung informiert über die Europawahl mit einem Blick auf die Rechte der Menschen unter dem Motto der Jahreslosung "Suche Frieden und jage ihm nach!" aus Psalm 34, Vers 15.

Weitere Informationen hierzu auf den Internetseiten von www.menschenimblick.de
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Grußwort von Kirchengemeinderat Andreas Kästle zur Feier der Konfirmation

 

 

Veröffentlicht am 13. April 2019

An den beiden Konfirmationssonntagen am 31. März und 7. April 2019 richtete Kirchengemeinderat Andreas Kästle Worte an die Neukonfirmierten.

Liebe Konfirmierte!

Im Namen des Kirchengemeinderats der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen möchte ich Euch zu diesem Tag herzlich gratulieren.

Ihr habt Euch auf diesen Tag gefreut, ihn gemeinsam vorbereitet und ich hoffe, dass Ihr ihn im Kreise Eurer Familien, Freunde und Bekannten so verbringen könnt, wie Ihr ihn Euch wünscht. Und ich hoffe sehr, dass Ihr Euch gerne an diesen Tag zurückerinnert.

In diesem nun zurückliegenden Konfirmandenjahr habt Ihr Euch auf unterschiedlichste Weise, bei verschiedensten Aktionen, im Miteinander und vielleicht auch in so manch stillem Moment mit Euch selbst über den Glauben gesprochen und sicher gemerkt, dass Glaube mit jedem und jeder einzelnen ganz persönlich zu tun hat.

Christlicher Glaube ist keine Sache, die man irgendwann irgendwie versteht und die dann für immer feststeht. Glaube ist vielmehr eine Sache, die mit Leben und Bewegung zu tun hat.

Glaube und christliches Leben sind menschliche Angelegenheiten. Zweifel und Frustgefühle sind da ganz natürlich, denn die Sache mit Gott ist manchmal auch schwer zu verstehen.

Vor allem aber bedeutet Glauben, nicht nur im Kopf, sondern im Herzen zu wachsen.

Und im Glauben ist es wie im Leben. Ich denke, dass es wichtig ist, stets offen zu sein. Offen für Neues, um nicht an einer Stelle festzustecken. Dazu möchte ich nicht nur Euch, sondern uns alle ermutigen.

Mit Eurem "Ja" bekräftigt Ihr das, offen zu sein für die spannende Sache mit Gott. Ihr sagt "Ja" zu Gott, und damit "Ja" zur Liebe, zu einem christlichen Leben, zu christlichen Werten. Dabei solltet Ihr aber auch das Wörtchen "Nein" nicht vergessen. Sagt "Nein" zur Leere, Einsamkeit und Traurigkeit.

Ich wünsche Euch, dass Ihr Eure Konfirmation nicht als Abschluss mit der Beschäftigung mit den Themen des Glaubens und der Kirche seht, sondern vielmehr als Beginn. Denn in der Kirche ist Raum für Euch.

Die Kirche braucht Euch, mit Euren Ideen, Eurem Glauben, zu dem Ihr stehen könnt. Die Kirche braucht Euch, denn Ihr seid ihre Zukunft.

Ihr könnt mitbestimmen, wie Kirche aussehen soll und kann. Mit Vollendung Eures 14. Lebensjahres könnt Ihr Ende dieses Jahres an den Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode, wichtigen Leitungsgremien auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb unserer Landeskirche, teilnehmen und so Richtung weisen.

Ihr könnt aber auch das kirchliche Leben der Gemeinde hier vor Ort, der Ihr angehört, aktiv mitgestalten.

Bringt Euch mit Euren Ideen und Talenten, Eurem ganz persönlichen Glauben, den Ihr kundtun könnt und sollt, ein und verändert, gestaltet und probiert aus. Ohne Zwang, dafür aber mit Freude und Gelassenheit.

Vielleicht werdet Ihr Zeit brauchen, um Euren Platz zu finden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das auch manchmal gar nicht so einfach ist. Doch ich kann Euch auch sagen: Das ist nicht schlimm, gebt nur nie auf, immer danach zu suchen.

Das wäre schlimm! Denn was wäre unser Leben, wenn wir unseren Träumen nicht mehr nachgehen, unsere Ziele nicht mehr verfolgen und wir die Liebe und damit Gott selbst nicht mehr suchen und finden wollen?

Ich hoffe, Ihr sucht auch weiterhin nach dem, wofür Euer Herz schlägt und wünsche Euch in diesem Sinne für diesen Tag und darüber hinaus Gottes Segen!



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Den Bericht zu den Konfirmationen finden Sie hier.


An den beiden Konfirmationssonntagen am 31. März und 7. April 2019 richtete Kirchengemeinderat Andreas Kästle Worte an die Neukonfirmierten.

Liebe Konfirmierte!

Im Namen des Kirchengemeinderats der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen möchte ich Euch zu diesem Tag herzlich gratulieren.

Ihr habt Euch auf diesen Tag gefreut, ihn gemeinsam vorbereitet und ich hoffe, dass Ihr ihn im Kreise Eurer Familien, Freunde und Bekannten so verbringen könnt, wie Ihr ihn Euch wünscht. Und ich hoffe sehr, dass Ihr Euch gerne an diesen Tag zurückerinnert.

In diesem nun zurückliegenden Konfirmandenjahr habt Ihr Euch auf unterschiedlichste Weise, bei verschiedensten Aktionen, im Miteinander und vielleicht auch in so manch stillem Moment mit Euch selbst über den Glauben gesprochen und sicher gemerkt, dass Glaube mit jedem und jeder einzelnen ganz persönlich zu tun hat.

Christlicher Glaube ist keine Sache, die man irgendwann irgendwie versteht und die dann für immer feststeht. Glaube ist vielmehr eine Sache, die mit Leben und Bewegung zu tun hat.

Glaube und christliches Leben sind menschliche Angelegenheiten. Zweifel und Frustgefühle sind da ganz natürlich, denn die Sache mit Gott ist manchmal auch schwer zu verstehen.

Vor allem aber bedeutet Glauben, nicht nur im Kopf, sondern im Herzen zu wachsen.

Und im Glauben ist es wie im Leben. Ich denke, dass es wichtig ist, stets offen zu sein. Offen für Neues, um nicht an einer Stelle festzustecken. Dazu möchte ich nicht nur Euch, sondern uns alle ermutigen.

Mit Eurem "Ja" bekräftigt Ihr das, offen zu sein für die spannende Sache mit Gott. Ihr sagt "Ja" zu Gott, und damit "Ja" zur Liebe, zu einem christlichen Leben, zu christlichen Werten. Dabei solltet Ihr aber auch das Wörtchen "Nein" nicht vergessen. Sagt "Nein" zur Leere, Einsamkeit und Traurigkeit.

Ich wünsche Euch, dass Ihr Eure Konfirmation nicht als Abschluss mit der Beschäftigung mit den Themen des Glaubens und der Kirche seht, sondern vielmehr als Beginn. Denn in der Kirche ist Raum für Euch.

Die Kirche braucht Euch, mit Euren Ideen, Eurem Glauben, zu dem Ihr stehen könnt. Die Kirche braucht Euch, denn Ihr seid ihre Zukunft.

Ihr könnt mitbestimmen, wie Kirche aussehen soll und kann. Mit Vollendung Eures 14. Lebensjahres könnt Ihr Ende dieses Jahres an den Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode, wichtigen Leitungsgremien auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb unserer Landeskirche, teilnehmen und so Richtung weisen.

Ihr könnt aber auch das kirchliche Leben der Gemeinde hier vor Ort, der Ihr angehört, aktiv mitgestalten.

Bringt Euch mit Euren Ideen und Talenten, Eurem ganz persönlichen Glauben, den Ihr kundtun könnt und sollt, ein und verändert, gestaltet und probiert aus. Ohne Zwang, dafür aber mit Freude und Gelassenheit.

Vielleicht werdet Ihr Zeit brauchen, um Euren Platz zu finden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das auch manchmal gar nicht so einfach ist. Doch ich kann Euch auch sagen: Das ist nicht schlimm, gebt nur nie auf, immer danach zu suchen.

Das wäre schlimm! Denn was wäre unser Leben, wenn wir unseren Träumen nicht mehr nachgehen, unsere Ziele nicht mehr verfolgen und wir die Liebe und damit Gott selbst nicht mehr suchen und finden wollen?

Ich hoffe, Ihr sucht auch weiterhin nach dem, wofür Euer Herz schlägt und wünsche Euch in diesem Sinne für diesen Tag und darüber hinaus Gottes Segen!



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Den Bericht zu den Konfirmationen finden Sie hier.



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Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert bei der Eröffnung der ersten Ehinger Vesperkirche

 

 

Veröffentlicht am 16. März 2019

Ein Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur ersten Ehinger Vesperkirche in der Evangelischen Stadtkirche Ehingen.

Meine Damen und Herren, liebe Gäste,

ich begrüße Sie herzlich bei der ersten Vesperkirche in Ehingen!

Mein besonderer Gruß und Dank gilt all den Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helfern, die dieses Ereignis erst ermöglichen.

Als Vertreter der Stadt Ehingen grüße ich Herrn Bürgermeister Sebastian Wolf.

Ebenso freue ich mich über all die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die unsere Einladung angenommen haben und getreu dem Motto "gemeinsam an einem Tisch" zusammenkommen.

Seit 25 Jahren gibt es in Deutschland eine Vesperkirche - die erste ist in Stuttgart entstanden und mittlerweile sind es allein in Baden-Württemberg 30 solcher Einrichtungen, die Arm und Reich und Jung und Alt an einen Tisch zusammenbringen.

Natürlich fragt man sich, "braucht's sowas auch in Ehingen, in unserer Stadt, wo die Welt doch noch weitgehend in Ordnung ist?!"

Liebe Gäste,

"Ja!", sowas braucht's auch in Ehingen! Weil es auch in unserer Gesellschaft viele Menschen gibt, denen es nicht vergönnt ist, auf der Sonnenseite zu leben.

Es gibt auch hier Mitmenschen, die finanziell bedürftig, die einsam und alleinstehend sind - die sich kein warmes Essen leisten können oder wollen.

Und noch mehr schmerzt, dass sie oft auch auf Ansprache und ein gutes Wort verzichten müssen.

Wenn es gelingt, Menschen, deren Wege sich normalerweise eher nicht kreuzen, an einen Tisch zusammen und ins Gespräch zu bringen, ist schon viel gewonnen.

Und wenn Menschen, denen es gut geht, etwas für Mitmenschen, die hilfsbedürftig sind, tun, nenne ich das christliche Mitverantwortung oder ganz einfach praktizierte Nächstenliebe.

Als ich das erste Mal von der Absicht, eine Vesperkirche zu veranstalten, gehört habe, hat mich das an die Einrichtung des DRK-Tafelladens vor etwa zehn Jahren erinnert.

Auch damals hat es skeptische Stimmen gegeben, welche die Notwendigkeit dafür angezweifelt haben. Ich war da auch nicht so weit weg ...

Heute ist diese Einrichtung in unserer Stadt nicht mehr wegzudenken - und fast 200 Berechtigte sind dankbare Kunden, die auf den Tafelladen geradezu angewiesen sind.

Eine solche segensreiche Entwicklung wünsche ich auch der Ehinger Vesperkirche!

So bin ich froh, dass Sie, liebe Frau Pfarrerin Richter, diese Initiative ergriffen haben - und ich bin ausgesprochen dankbar, dass Sie so viele hilfsbereite Mitstreiter für die gute Sache gefunden haben.

Dass Sie bei allen kirchlichen und caritativen Organisationen auf offene Türen und Ohren gestoßen sind, ist einfach großartig. Da kann ich als Schirmherr nur "Danke" und "Vergelt's Gott" sagen.

Die erfreuliche Tatsache, dass Sie für die Vesperkirche auch Spenden einwerben konnten, erleichtert den Start und mindert das Risiko für die Kirchliche Kasse.

Einige haben sich ja Tag und Nacht beim Spinning abgestrampelt und uns den Erlös teilweise zukommen lassen. Auch da sage ich von Herzen "Danke!"

Ich finde es sehr beachtlich, dass es bereits bei der ersten Vesperkirche gelungen ist, neben günstigem und wohlschmeckendem Essen, ein breites Angebot fürs körperliche und seelische Wohlbefinden zu unterbreiten - vom Frisör über Massage bis zur Schuldnerberatung.

Scheuen Sie sich nicht, liebe Gäste, dieses Angebot auch anzunehmen!

Meine Damen und Herren,

ich wünsche dieser Ehinger Vesperkirche gutes Gelingen! Möge sie ein Ort des frohen Miteinanders und Füreinanders in unserer Stadt sein.

Und den hoffentlich zahlreichen Besuchern wünsche ich gute Begegnungen, die vielleicht sogar über die beiden Tage der Vesperkirche hinaus wirken.

Allen Gästen wünsche ich sehr, dass sie sich hier wohl- und wertgeschätzt fühlen, und dass sie hier für den Alltag an Leib und Seele gut gestärkt werden.


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Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung der Vesperkirche finden Sie hier.


Ein Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur ersten Ehinger Vesperkirche in der Evangelischen Stadtkirche Ehingen.

Meine Damen und Herren, liebe Gäste,

ich begrüße Sie herzlich bei der ersten Vesperkirche in Ehingen!

Mein besonderer Gruß und Dank gilt all den Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helfern, die dieses Ereignis erst ermöglichen.

Als Vertreter der Stadt Ehingen grüße ich Herrn Bürgermeister Sebastian Wolf.

Ebenso freue ich mich über all die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die unsere Einladung angenommen haben und getreu dem Motto "gemeinsam an einem Tisch" zusammenkommen.

Seit 25 Jahren gibt es in Deutschland eine Vesperkirche - die erste ist in Stuttgart entstanden und mittlerweile sind es allein in Baden-Württemberg 30 solcher Einrichtungen, die Arm und Reich und Jung und Alt an einen Tisch zusammenbringen.

Natürlich fragt man sich, "braucht's sowas auch in Ehingen, in unserer Stadt, wo die Welt doch noch weitgehend in Ordnung ist?!"

Liebe Gäste,

"Ja!", sowas braucht's auch in Ehingen! Weil es auch in unserer Gesellschaft viele Menschen gibt, denen es nicht vergönnt ist, auf der Sonnenseite zu leben.

Es gibt auch hier Mitmenschen, die finanziell bedürftig, die einsam und alleinstehend sind - die sich kein warmes Essen leisten können oder wollen.

Und noch mehr schmerzt, dass sie oft auch auf Ansprache und ein gutes Wort verzichten müssen.

Wenn es gelingt, Menschen, deren Wege sich normalerweise eher nicht kreuzen, an einen Tisch zusammen und ins Gespräch zu bringen, ist schon viel gewonnen.

Und wenn Menschen, denen es gut geht, etwas für Mitmenschen, die hilfsbedürftig sind, tun, nenne ich das christliche Mitverantwortung oder ganz einfach praktizierte Nächstenliebe.

Als ich das erste Mal von der Absicht, eine Vesperkirche zu veranstalten, gehört habe, hat mich das an die Einrichtung des DRK-Tafelladens vor etwa zehn Jahren erinnert.

Auch damals hat es skeptische Stimmen gegeben, welche die Notwendigkeit dafür angezweifelt haben. Ich war da auch nicht so weit weg ...

Heute ist diese Einrichtung in unserer Stadt nicht mehr wegzudenken - und fast 200 Berechtigte sind dankbare Kunden, die auf den Tafelladen geradezu angewiesen sind.

Eine solche segensreiche Entwicklung wünsche ich auch der Ehinger Vesperkirche!

So bin ich froh, dass Sie, liebe Frau Pfarrerin Richter, diese Initiative ergriffen haben - und ich bin ausgesprochen dankbar, dass Sie so viele hilfsbereite Mitstreiter für die gute Sache gefunden haben.

Dass Sie bei allen kirchlichen und caritativen Organisationen auf offene Türen und Ohren gestoßen sind, ist einfach großartig. Da kann ich als Schirmherr nur "Danke" und "Vergelt's Gott" sagen.

Die erfreuliche Tatsache, dass Sie für die Vesperkirche auch Spenden einwerben konnten, erleichtert den Start und mindert das Risiko für die Kirchliche Kasse.

Einige haben sich ja Tag und Nacht beim Spinning abgestrampelt und uns den Erlös teilweise zukommen lassen. Auch da sage ich von Herzen "Danke!"

Ich finde es sehr beachtlich, dass es bereits bei der ersten Vesperkirche gelungen ist, neben günstigem und wohlschmeckendem Essen, ein breites Angebot fürs körperliche und seelische Wohlbefinden zu unterbreiten - vom Frisör über Massage bis zur Schuldnerberatung.

Scheuen Sie sich nicht, liebe Gäste, dieses Angebot auch anzunehmen!

Meine Damen und Herren,

ich wünsche dieser Ehinger Vesperkirche gutes Gelingen! Möge sie ein Ort des frohen Miteinanders und Füreinanders in unserer Stadt sein.

Und den hoffentlich zahlreichen Besuchern wünsche ich gute Begegnungen, die vielleicht sogar über die beiden Tage der Vesperkirche hinaus wirken.

Allen Gästen wünsche ich sehr, dass sie sich hier wohl- und wertgeschätzt fühlen, und dass sie hier für den Alltag an Leib und Seele gut gestärkt werden
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Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung der Vesperkirche finden Sie hier.



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Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert zur ersten Ehinger Vesperkirche im Vorfeld der Eröffnung

 

 

Veröffentlicht am 21. Januar 2019

Ein Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert, der die Schirmherrschaft der Vesperkirche in Ehingen innehat und die von der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen in ihren Räumlichkeiten ausgerichtet wird.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Teller wohlschmeckende Suppe ist für viele Mitmenschen eine wunderbare Stärkung. Noch wichtiger und hilfreicher mag aber für viele Alleinstehende und Einsame die Begegnung und das gute Gespräch mit dem Nächsten sein.

Die Vesperkirche, welche auf Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde in Ehingen erstmals stattfindet, soll ein solcher Ort des Miteinanders und Füreinanders in unserer Stadt sein.

Zahlreiche kirchliche und caritative Organisationen und viele freiwillige Helferinnen und Helfer bringen sich ehrenamtlich ein, um diese Vesperkirche auf die Beine zu stellen. Viele unterstützen die gute Sache mit einer Spende.

Als Schirmherr danke ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr herzlich, dass sie die Organisation und Ausrichtung dieser Veranstaltung, dieses Angebots an alle Bevölkerungskreise, ermöglichen.

Die Vesperkirche soll ein Fest des frohen Miteinanders in christlicher Mitverantwortung sein. Ich wünsche ihr viele Besucher, die für den Alltag an Leib und Seele gut gestärkt werden.


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Weitere Informationen zur Vesperkirche finden Sie hier.


Ein Grußwort von Herrn Landrat i.R. Heinz Seiffert, der die Schirmherrschaft der Vesperkirche in Ehingen innehat und die von der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen in ihren Räumlichkeiten ausgerichtet wird.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Teller wohlschmeckende Suppe ist für viele Mitmenschen eine wunderbare Stärkung. Noch wichtiger und hilfreicher mag aber für viele Alleinstehende und Einsame die Begegnung und das gute Gespräch mit dem Nächsten sein.

Die Vesperkirche, welche auf Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde in Ehingen erstmals stattfindet, soll ein solcher Ort des Miteinanders und Füreinanders in unserer Stadt sein.

Zahlreiche kirchliche und caritative Organisationen und viele freiwillige Helferinnen und Helfer bringen sich ehrenamtlich ein, um diese Vesperkirche auf die Beine zu stellen. Viele unterstützen die gute Sache mit einer Spende.

Als Schirmherr danke ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr herzlich, dass sie die Organisation und Ausrichtung dieser Veranstaltung, dieses Angebots an alle Bevölkerungskreise, ermöglichen.

Die Vesperkirche soll ein Fest des frohen Miteinanders in christlicher Mitverantwortung sein. Ich wünsche ihr viele Besucher, die für den Alltag an Leib und Seele gut gestärkt werden.


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Weitere Informationen zur Vesperkirche finden Sie hier.



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Die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen schließt sich der Initiative Regenbogen an

 

 

Veröffentlicht am 17. November 2018

Ein Statement zum Beschluss des Kirchengemeinderats, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen.

In seiner Oktobersitzung hat der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen einstimmig beschlossen, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen, an der sich mit Stand Mitte Oktober 2018 76 Kirchengemeinden der rund 1300 Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligen.

Diese Aktion des "Bündnisses Kirche und Homosexualität" setzt sich für eine Gleichstellung homosexueller Paare innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein.

Die Initiative befürwortet die Segnung homosexueller Paare sowie die Möglichkeit für Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche, mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben zu können.

Als Leitungsorgan der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen hat der Kirchengemeinderat sich dafür entschieden, diese Forderungen an die Kirchenleitung zu unterstützen, im Bewusstsein dessen, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Thema gibt.

Für den Kirchengemeinderat ist es selbstverständlich, dass Homosexuelle zur Kirchengemeinde gehören und die kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen dahingehend geändert werden sollten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kirche unterm Regenbogen - Perspektiven zu Homosexualität und Kirche" wird Pfarrer Dr. Michael Hauser am Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 19 Uhr im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche einen Vortrag zum Thema "Lebensformen in der Bibel" halten, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

Gemeindeglieder und Interessierte, die darüber hinaus Informationen zu diesem Thema erhalten möchten oder ihre Ansichten und Meinungen im Hinblick auf den Beschluss des Kirchengemeinderats äußern möchten, können hierzu gerne die Pfarrerinnen und Kirchengemeinderäte der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen kontaktieren.

Weitere Informationen zur Initiative Regenbogen auch auf deren Internetseite.

Ein Statement zum Beschluss des Kirchengemeinderats, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen.

In seiner Oktobersitzung hat der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen einstimmig beschlossen, sich der "Initiative Regenbogen" anzuschließen, an der sich mit Stand Mitte Oktober 2018 76 Kirchengemeinden der rund 1300 Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beteiligen.

Diese Aktion des "Bündnisses Kirche und Homosexualität" setzt sich für eine Gleichstellung homosexueller Paare innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein.

Die Initiative befürwortet die Segnung homosexueller Paare sowie die Möglichkeit für Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche, mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben zu können.

Als Leitungsorgan der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen hat der Kirchengemeinderat sich dafür entschieden, diese Forderungen an die Kirchenleitung zu unterstützen, im Bewusstsein dessen, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Thema gibt.

Für den Kirchengemeinderat ist es selbstverständlich, dass Homosexuelle zur Kirchengemeinde gehören und die kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen dahingehend geändert werden sollten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kirche unterm Regenbogen - Perspektiven zu Homosexualität und Kirche" wird Pfarrer Dr. Michael Hauser am Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 19 Uhr im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche einen Vortrag zum Thema "Lebensformen in der Bibel" halten, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

Gemeindeglieder und Interessierte, die darüber hinaus Informationen zu diesem Thema erhalten möchten oder ihre Ansichten und Meinungen im Hinblick auf den Beschluss des Kirchengemeinderats äußern möchten, können hierzu gerne die Pfarrerinnen und Kirchengemeinderäte der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen kontaktieren.

Weitere Informationen zur Initiative Regenbogen auch auf deren Internetseite
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Zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft

 

 

Veröffentlicht am 14. November 2018

Ein Statement von Pfarrerin Margot Lenz zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft.

Das Regenbogenhaus bleibt der evangelische Kindergarten in Ehingen, auch wenn nach 45 Jahren ein Trägerwechsel stattgefunden hat.

Die Kirchengemeinde hat die Trägerschaft an den Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau übergeben, der seinen Dienstsitz in Ulm hat.

Mit der Renovierung des Kindergartens, die im Jahr 2016 abgeschlossen wurde, haben wir als Kirchengemeinde eine Erweiterung des Betreuungsangebots durch eine Ganztagsgruppe ermöglicht, die mit einem höheren Personalbedarf einherging.

In den darauffolgenden Monaten hat uns der Fachkräftemangel erhebliche Probleme bereitet, die Stellen zu besetzen.

Zudem ist der zeitliche Aufwand für die Verwaltung in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen.

Nach und nach haben sich deshalb Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Blaubeuren zu diesem Schritt entschlossen. Wir in Ehingen haben lange gezögert und an der Trägerschaft festgehalten.

Doch der geplante Abbau weiterer Pfarrstellen, der auch den Süddistrikt des Kirchenbezirks, die Kirchengemeinden Allmendingen, Ehingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen betreffen wird, war schließlich ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Für die Kindergartenleiterin Frau Beate Kächele sowie die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bedeutet das nun, dass für Sitzungen in Ulm längere Wege nötig sind und für Absprachen mehr Zeit aufgewandt werden muss.

Auch wenn die Personal- und Verwaltungsverantwortung nun beim Diakonieverband liegt, hat die Kirchengemeinde ein Mitentscheidungsrecht bei der Besetzung der Stellen der Kindergarten- und Gruppenleitungen.

Wir werden mit den Verantwortlichen des Diakonieverbandes beim Runden Tisch der Stadt Ehingen (Donau) zu Kindergartenfragen teilnehmen und die religionspädagogische Begleitung bleibt wie bisher beim Pfarramt Nord.

Wir als Kirchengemeinde dürfen uns auch weiterhin auf Gottesdienste freuen, die von den Kindern und dem Fachpersonal des Regenbogenhauses mitgestaltet werden.

Und wir wünschen und hoffen sehr, dass wir mit dieser Entscheidung den Evangelischen Kindergarten Regenbogenhaus zukunftsfähig machen konnten.

Weitere Informationen zum Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau auf dessen Internetseiten.

Ein Statement von Pfarrerin Margot Lenz zum Wechsel der Kindergartenträgerschaft.

Das Regenbogenhaus bleibt der evangelische Kindergarten in Ehingen, auch wenn nach 45 Jahren ein Trägerwechsel stattgefunden hat.

Die Kirchengemeinde hat die Trägerschaft an den Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau übergeben, der seinen Dienstsitz in Ulm hat.

Mit der Renovierung des Kindergartens, die im Jahr 2016 abgeschlossen wurde, haben wir als Kirchengemeinde eine Erweiterung des Betreuungsangebots durch eine Ganztagsgruppe ermöglicht, die mit einem höheren Personalbedarf einherging.

In den darauffolgenden Monaten hat uns der Fachkräftemangel erhebliche Probleme bereitet, die Stellen zu besetzen.

Zudem ist der zeitliche Aufwand für die Verwaltung in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen.

Nach und nach haben sich deshalb Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Blaubeuren zu diesem Schritt entschlossen. Wir in Ehingen haben lange gezögert und an der Trägerschaft festgehalten.

Doch der geplante Abbau weiterer Pfarrstellen, der auch den Süddistrikt des Kirchenbezirks, die Kirchengemeinden Allmendingen, Ehingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen betreffen wird, war schließlich ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Für die Kindergartenleiterin Frau Beate Kächele sowie die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bedeutet das nun, dass für Sitzungen in Ulm längere Wege nötig sind und für Absprachen mehr Zeit aufgewandt werden muss.

Auch wenn die Personal- und Verwaltungsverantwortung nun beim Diakonieverband liegt, hat die Kirchengemeinde ein Mitentscheidungsrecht bei der Besetzung der Stellen der Kindergarten- und Gruppenleitungen.

Wir werden mit den Verantwortlichen des Diakonieverbandes beim Runden Tisch der Stadt Ehingen (Donau) zu Kindergartenfragen teilnehmen und die religionspädagogische Begleitung bleibt wie bisher beim Pfarramt Nord.

Wir als Kirchengemeinde dürfen uns auch weiterhin auf Gottesdienste freuen, die von den Kindern und dem Fachpersonal des Regenbogenhauses mitgestaltet werden.

Und wir wünschen und hoffen sehr, dass wir mit dieser Entscheidung den Evangelischen Kindergarten Regenbogenhaus zukunftsfähig machen konnten.

Weitere Informationen zum Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau auf dessen Internetseiten
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