Die Adventszeit

 

 

 

Für viele Menschen ist die Adventszeit von besonderer Bedeutung, so prägt sie auch in besonderem Maße das kirchliche Leben der Kirchengemeinde.

 

Für viele Menschen ist die Adventszeit von besonderer Bedeutung, so prägt sie auch in besonderem Maße das kirchliche Leben der Kirchengemeinde.

Über den Advent

 

Mit dem ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr.

Der Begriff "Advent" bedeutete im Römischen Reich "Ankunft", insbesondere in Zusammenhang mit der Ankunft von Amtsträgern, Königen und Kaisern.

Durch die Geburt Jesu Christi kam Gott als Friedenskönig
in diese Welt. Auf diese Menschwerdung Gottes, die an Weihnachten gefeiert wird, bereitet sich die Christenheit in den Adventswochen vor.

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit, ähnlich der Passionszeit in den Wochen vor Ostern, begangen. Darauf weist die liturgische Farbe violett der Paramente heute noch hin.

Der Fastengedanke an sich rückte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter in den Hintergrund. Heute gilt die Adventszeit geheimhin als Zeit der Besinnung, des Innehaltens, der Umkehr und Erwartung, wodurch der Charakter einer Fastenzeit bis heute erhalten bleibt.

Besonders prägend ist die Lichtsymbolik. Im Johannesevangelium wird berichtet, wie Jesus von sich selbst sagt, dass er das Licht der Welt ist und all jene, die ihm nachfolgen, nicht im Dunkeln wandeln. (Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 12)

Im Alten Testament prophezeit Jesaja die Geburt des Messias, die Geburt Jesu.


Über den Advent

 

Mit dem ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr.

Der Begriff "Advent" bedeutete im Römischen Reich "Ankunft", insbesondere in Zusammenhang mit der Ankunft von Amtsträgern, Königen und Kaisern.

Durch die Geburt Jesu Christi kam Gott als Friedenskönig
in diese Welt. Auf diese Menschwerdung Gottes, die an Weihnachten gefeiert wird, bereitet sich die Christenheit in den Adventswochen vor.

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit, ähnlich der Passionszeit in den Wochen vor Ostern, begangen. Darauf weist die liturgische Farbe violett der Paramente heute noch hin.

Der Fastengedanke an sich rückte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter in den Hintergrund. Heute gilt die Adventszeit geheimhin als Zeit der Besinnung, des Innehaltens, der Umkehr und Erwartung, wodurch der Charakter einer Fastenzeit bis heute erhalten bleibt.

Besonders prägend ist die Lichtsymbolik. Im Johannesevangelium wird berichtet, wie Jesus von sich selbst sagt, dass er das Licht der Welt ist und all jene, die ihm nachfolgen, nicht im Dunkeln wandeln. (Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 12)

Im Alten Testament prophezeit Jesaja die Geburt des Messias, die Geburt Jesu
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Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!


 

Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 60, Vers 1

 

 

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Der Adventskranz

 

An jedem der vier Adventssonntage wird eine Kerze entzündet, die symbolisiert, wie das Fest der Geburt Jesu, des Lichts der Welt, immer näher rückt.

Traditionell finden sich diese vier Kerzen auf dem Adventskranz. Dessen Ursprung geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) zurück, der 1839 im Betsaal des "Rauhen Hauses" in Hamburg den ersten Adventskranz in Form eines Leuchters, bestehend aus weißen Kerzen für die Sonntage und roten Kerzen für die Werktage, aufhängen ließ.

Mit dem Entzünden der Kerzen wollte er den Kindern, die aus ärmlichen Verhältnissen stammten und im Rauhen Haus betreut wurden, zeigen, wie viele Tage noch bis Weihnachten verbleiben, da diese immer ungeduldig nachfragten
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Der Adventskranz

 

An jedem der vier Adventssonntage wird eine Kerze entzündet, die symbolisiert, wie das Fest der Geburt Jesu, des Lichts der Welt, immer näher rückt.

Traditionell finden sich diese vier Kerzen auf dem Adventskranz. Dessen Ursprung geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) zurück, der 1839 im Betsaal des "Rauhen Hauses" in Hamburg den ersten Adventskranz in Form eines Leuchters, bestehend aus weißen Kerzen für die Sonntage und roten Kerzen für die Werktage, aufhängen ließ.

Mit dem Entzünden der Kerzen wollte er den Kindern, die aus ärmlichen Verhältnissen stammten und im Rauhen Haus betreut wurden, zeigen, wie viele Tage noch bis Weihnachten verbleiben, da diese immer ungeduldig nachfragten
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Die Adventszeit in Ehingen

 

Mit dem jährlich stattfindenden Adventsbazar, der bereits am Samstag vor dem Ewigkeitssonntag und somit acht Tage vor dem ersten Advent stattfindet, stimmt die Kirchengemeinde allmählich in die Adventszeit ein.

Hier können selbstgemachte Adventskränze käuflich erworben werden. Diese können auch beim Kirchengemeinderat vorbestellt und so nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

An einem Wochentag ist die Kirchengemeinde auch auf dem Ehinger Weihnachtsmarkt vertreten. Der Erlös des Verkaufs selbstgemachter Waren kommt eigenen Projekten zugute.

Die Adventszeit ist die Hochzeit der Proben für die Krippenspiele an Heilig Abend.

Daneben laden der Frauentreff, der Treffpunkt für Ältere und weitere Gruppen und Kreise zu Adventsfeiern und gemütlichem Beisammensein ein


Generell finden an allen vier Adventssonntagen Gottesdienste in traditioneller, aber auch in meditativer Form statt.

Die Gottesdienste und Veranstaltungen finden Sie beizeiten im Terminkalender
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Die Adventszeit in Ehingen

 

Mit dem jährlich stattfindenden Adventsbazar, der bereits am Samstag vor dem Ewigkeitssonntag und somit acht Tage vor dem ersten Advent stattfindet, stimmt die Kirchengemeinde allmählich in die Adventszeit ein.

Hier können selbstgemachte Adventskränze käuflich erworben werden. Diese können auch beim Kirchengemeinderat vorbestellt und so nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

An einem Wochentag ist die Kirchengemeinde auch auf dem Ehinger Weihnachtsmarkt vertreten. Der Erlös des Verkaufs selbstgemachter Waren kommt eigenen Projekten zugute.

Die Adventszeit ist die Hochzeit der Proben für die Krippenspiele an Heilig Abend.

Daneben laden der Frauentreff, der Treffpunkt für Ältere und weitere Gruppen und Kreise zu Adventsfeiern und gemütlichem Beisammensein ein


Generell finden an allen vier Adventssonntagen Gottesdienste in traditioneller, aber auch in meditativer Form statt.

Die Gottesdienste und Veranstaltungen finden Sie beizeiten im Terminkalender
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Weihnachten

 

 

 

An Weihnachten, das für viele Menschen das Fest der Liebe ist, feiern Christen weltweit die Menschwerdung Gottes und damit die Liebe, die Gott in Jesus Christus auf besondere Weise in die Welt und zu den Menschen brachte.

 

An Weihnachten, das für viele Menschen das Fest der Liebe ist, feiern Christen weltweit die Menschwerdung Gottes und damit die Liebe, die Gott in Jesus Christus auf besondere Weise in die Welt und zu den Menschen brachte.

Über Weihnachten

 

Mit den Worten "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde" aus dem zweiten Kapitel des Lukasevangeliums beginnt die wohl bekannteste Version der Weihnachtsgeschichte aus der Bibel.

Die Geburt Jesu, des Messias, des Erlösers der Welt, wurde bereits von den Propheten zuvor verheißen. Mit ihm würde Gott selbst die Regentschaft des Friedens anbrechen lassen.

An dieses Versprechen erinnern sich Christen an Weihnachten und feiern die Geburt des Gotteskindes in einem kleinen Stall in Bethlehem, nachdem sich dessen Mutter Maria mit ihrem Gatten Joseph dorthin in die Stadt Davids aufgemacht hatte, um dem Verlangen des römischen Kaisers nach einer Volkszählung nachzukommen.

Mit dem Heiligen Abend am 24. Dezember eines jeden Jahres endet die Adventszeit. Die Stunden vor Mitternacht und danach werden als Heilige Nacht bezeichnet, auf die der Morgen des 25. Dezembers folgt, der der eigentliche Weihnachtstag ist.

Das genaue Geburtsdatum Jesu ist nicht bekannt. Die Tradition des Weihnachtsfestes Ende Dezember geht auf den Sonnenkult der Alten Völker zurück. Viele Völker feierten und feiern bis heute die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember auf der Nordhalbkugel der Erde, mit der sich die Zahl der Sonnenstunden eines neuen Tages schrittweise wieder erhöht.

Die Gewichtigkeit dieser Symbolik übernahmen neben den Römern auch die ersten Christen, da Jesus im Johannesevangelium von sich selbst sagte, dass er das Licht der Welt sei.

Ein weiterer Indikator hierfür ist mitunter wohl auch der Stern über Bethlehem, eine Sternenkonstellation vor über 2000 Jahren, die im Nahen Osten besonders gut zu sehen war und nach biblischer Überlieferung den Sterndeutern den Weg zur Krippe im Stall wies.

In Jesus, dem Kind in der Krippe, kommt Gott selbst in diese Welt, wird selbst Mensch und bringt Licht und Leben. Mit Jesus bricht Gott eine neue Königsherrschaft an, so berichtet es die Bibel.

Gott selbst thront nicht über den Menschen, sondern kommt ihnen in Jesus nahe. Gott selbst wird Mensch, verwundbar, verletzlich und auf andere Menschen angewiesen. So betritt Gott als König des Friedens diese Welt.

Die Ersten, die an diesem Wunder teilhaben, sind nicht Könige und Herrscher, sondern Hirten auf dem Feld. "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens", zitiert der Evangelist Lukas die himmlischen Heerscharen, die Jesu Geburt voller Freude verkünden.

Der zentrale Gedanke des Festes des Friedens und der Liebe lebt bis heute. Weihnachten hat eine Tragweite, die vieles aus den Fugen geraten lässt, wie einst in jener Nacht in Bethlehem.

In der Geschichte gibt es Berichte von Waffenruhen an den Weihnachtstagen und die Feiertage laden viele Menschen heute noch ein, sich und ihr Leben zu entschleunigen, sich auf das, was das Leben ausmacht, zu konzentrieren.

Weihnachten verbindet nicht nur die Christenheit miteinander, sondern hat einen signifikanten Einfluss auf das Weltgeschehen und birgt den Wunsch, die Hoffnung und Zuversicht in sich, dass die Friedensherrschaft Gottes nicht endet, sondern, auch angesichts aktuell bestehender Gefahren und Risiken eines Tages alles und jeden umfassen möge.




Über Weihnachten

 

Mit den Worten "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde" aus dem zweiten Kapitel des Lukasevangeliums beginnt die wohl bekannteste Version der Weihnachtsgeschichte aus der Bibel.

Die Geburt Jesu, des Messias, des Erlösers der Welt, wurde bereits von den Propheten zuvor verheißen. Mit ihm würde Gott selbst die Regentschaft des Friedens anbrechen lassen.

An dieses Versprechen erinnern sich Christen an Weihnachten und feiern die Geburt des Gotteskindes in einem kleinen Stall in Bethlehem, nachdem sich dessen Mutter Maria mit ihrem Gatten Joseph dorthin in die Stadt Davids aufgemacht hatte, um dem Verlangen des römischen Kaisers nach einer Volkszählung nachzukommen.

Mit dem Heiligen Abend am 24. Dezember eines jeden Jahres endet die Adventszeit. Die Stunden vor Mitternacht und danach werden als Heilige Nacht bezeichnet, auf die der Morgen des 25. Dezembers folgt, der der eigentliche Weihnachtstag ist.

Das genaue Geburtsdatum Jesu ist nicht bekannt. Die Tradition des Weihnachtsfestes Ende Dezember geht auf den Sonnenkult der Alten Völker zurück. Viele Völker feierten und feiern bis heute die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember auf der Nordhalbkugel der Erde,
mit der sich die Zahl der Sonnenstunden eines neuen Tages schrittweise wieder erhöht.

Die Gewichtigkeit dieser Symbolik übernahmen neben den Römern auch die ersten Christen, da Jesus im Johannesevangelium von sich selbst sagte, dass er das Licht der Welt sei.

Ein weiterer Indikator hierfür ist mitunter wohl auch der Stern über Bethlehem, eine Sternenkonstellation vor über 2000 Jahren, die im Nahen Osten besonders gut zu sehen war und nach biblischer Überlieferung den Sterndeutern den Weg zur Krippe im Stall wies.

In Jesus, dem Kind in der Krippe, kommt Gott selbst in diese Welt, wird selbst Mensch und bringt Licht und Leben. Mit Jesus bricht Gott eine neue Königsherrschaft an, so berichtet es die Bibel.

Gott selbst thront nicht über den Menschen, sondern kommt ihnen in Jesus nahe. Gott selbst wird Mensch, verwundbar, verletzlich und auf andere Menschen angewiesen. So betritt Gott als König des Friedens diese Welt.

Die Ersten, die an diesem Wunder teilhaben, sind nicht Könige und Herrscher, sondern Hirten auf dem Feld. "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens", zitiert der Evangelist Lukas die himmlischen Heerscharen, die Jesu Geburt voller Freude verkünden.

Der zentrale Gedanke des Festes des Friedens und der Liebe lebt bis heute. Weihnachten hat eine Tragweite, die vieles aus den Fugen geraten lässt, wie einst in jener Nacht in Bethlehem.

In der Geschichte gibt es Berichte von Waffenruhen an den Weihnachtstagen und die Feiertage laden viele Menschen heute noch ein, sich und ihr Leben zu entschleunigen, sich auf das, was das Leben ausmacht, zu konzentrieren.

Weihnachten verbindet nicht nur die Christenheit miteinander, sondern hat einen signifikanten Einfluss auf das Weltgeschehen und birgt den Wunsch, die Hoffnung und Zuversicht in sich, dass die Friedensherrschaft Gottes nicht endet, sondern, auch angesichts aktuell bestehender Gefahren und Risiken eines Tages alles und jeden umfassen möge
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Weihnachten in Ehingen

 

Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit den Gottesdiensten an Heilig Abend, dem Vorabend des Weihnachtstages.

In den am Nachmittag stattfindenden Familiengottesdiensten in der Stadtkirche und im Gemeindezentrum führen Kinder Krippenspiele auf.

Am Abend findet die Christvesper im Gemeindezentrum statt und in der Regel um 22 Uhr die Christmette in der Stadtkirche. Beide Gottesdienste sind musikalisch besonders umrahmt, die Christvesper mit Instrumentalmusik und die Christmette durch die Kantorei Ehingen.

Am Weihnachtstag selbst findet die Feier eines Predigtgottesdienstes in der Stadtkirche statt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt die Kirchengemeinde zum Gottesdienst ins Gemeindezentrum ein. In der Regel dürfen sich die Gottesdienstbesucher selbst Lieder wünschen, die im Verlauf des Gottesdienstes gesungen werden.

Am Erscheinungsfest, dem Dreikönigstag, findet meistens ein Distriktsgottesdienst für alle Kirchengengemeinden des Süddistrikts statt.

An Sonntagen zwischen den Feiertagen, je nachdem, wie unterschiedlich diese in einem Kalenderjahr fallen, finden wahlweise entweder Distriktsgottesdienste, Bezirksgottesdienste oder auch keine Gottesdienste statt
.

Die genauen Gottesdiensttermine finden Sie beizeiten im Gemeindebrief, auf einem in unseren Räumlichkeiten ausliegenden Gottesdienstblatt oder hier im Terminkalender
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Weihnachten in Ehingen

 

Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit den Gottesdiensten an Heilig Abend, dem Vorabend des Weihnachtstages.

In den am Nachmittag stattfindenden Familiengottesdiensten in der Stadtkirche und im Gemeindezentrum führen Kinder Krippenspiele auf.

Am Abend findet die Christvesper im Gemeindezentrum statt und in der Regel um 22 Uhr die Christmette in der Stadtkirche. Beide Gottesdienste sind musikalisch besonders umrahmt, die Christvesper mit Instrumentalmusik und die Christmette durch die Kantorei Ehingen.

Am Weihnachtstag selbst findet die Feier eines Predigtgottesdienstes in der Stadtkirche statt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt die Kirchengemeinde zum Gottesdienst ins Gemeindezentrum ein. In der Regel dürfen sich die Gottesdienstbesucher selbst Lieder wünschen, die im Verlauf des Gottesdienstes gesungen werden.

Am Erscheinungsfest, dem Dreikönigstag, findet meistens ein Distriktsgottesdienst für alle Kirchengengemeinden des Süddistrikts statt.

An Sonntagen zwischen den Feiertagen, je nachdem, wie unterschiedlich diese in einem Kalenderjahr fallen, finden wahlweise entweder Distriktsgottesdienste, Bezirksgottesdienste oder auch keine Gottesdienste statt
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Die genauen Gottesdiensttermine finden Sie beizeiten im Gemeindebrief, auf einem in unseren Räumlichkeiten ausliegenden Gottesdienstblatt oder hier im
Terminkalender.


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Die Jahreslosung

 

 

 

Die Jahreslosung ist ein biblischer Leitvers für ein ganzes Kalenderjahr. Sie wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt.

 

Die Jahreslosung ist ein biblischer Leitvers für ein ganzes Kalenderjahr. Sie wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt.

Über die Jahreslosung

 

24 Mitgliedsverbände der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) geben je zwei Bibelverse als Vorschlag für die Jahreslosung ab.

Diese Vorschläge werden in vier Arbeitsgruppen diskutiert, die am Ende ihrer Beratungen ebenfalls zwei Bibelverse zur Abstimmung vorlegen.

Das Plenum der ÖAB, das die endgültige Abstimmung vornimmt, entscheidet schlussendlich mit der jeweiligen absoluten Mehrheit, welcher Bibelvers zur Jahreslosung erklärt wird.

Die Jahreslosung wird für jedes Jahr drei Jahre im Voraus ausgewählt.

In der Regel steht sie im Mittelpunkt der Gottesdienste, die an Neujahr das Kalenderjahr eröffnen. Während des Kirchenjahres wird sie, sofern thematisch passend, oftmals in Gottesdiensten nochmals aufgegriffen
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Über die Jahreslosung

 

24 Mitgliedsverbände der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) geben je zwei Bibelverse als Vorschlag für die Jahreslosung ab.

Diese Vorschläge werden in vier Arbeitsgruppen diskutiert, die am Ende ihrer Beratungen ebenfalls zwei Bibelverse zur Abstimmung vorlegen.

Das Plenum der ÖAB, das die endgültige Abstimmung vornimmt, entscheidet schlussendlich mit der jeweiligen absoluten Mehrheit, welcher Bibelvers zur Jahreslosung erklärt wird.

Die Jahreslosung wird für jedes Jahr drei Jahre im Voraus ausgewählt.

In der Regel steht sie im Mittelpunkt der Gottesdienste, die an Neujahr das Kalenderjahr eröffnen. Während des Kirchenjahres wird sie, sofern thematisch passend, oftmals in Gottesdiensten nochmals aufgegriffen
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Suche Frieden und jage ihm nach.


 

Die Jahreslosung für das Jahr 2019
aus dem Buch der Psalmen, Kapitel 34, Vers 15b

 

 

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Zur Geschichte der Jahreslosung

 

Seit 1930 werden die Jahreslosungen veröffentlicht.

Als Erfinder gilt der Theologe und Lieddichter Otto Riethmüller, der die erste Jahreslosung in Absprache mit dem Dachverband der Evangelischen Jungmännerbünde, einem Vorläufer der christlichen Jugendorganisation CVJM, herausgab.

1934 übernahm die evangelische Kirche die Jahreslosung, die katholische Kirche übernahm die Tradition 1969.

Seit 1970 gibt die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen die Jahreslosungen heraus
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Zur Geschichte der Jahreslosung

 

Seit 1930 werden die Jahreslosungen veröffentlicht.

Als Erfinder gilt der Theologe und Lieddichter Otto Riethmüller, der die erste Jahreslosung in Absprache mit dem Dachverband der Evangelischen Jungmännerbünde, einem Vorläufer der christlichen Jugendorganisation CVJM, herausgab.

1934 übernahm die evangelische Kirche die Jahreslosung, die katholische Kirche übernahm die Tradition 1969.

Seit 1970 gibt die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen die Jahreslosungen heraus
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Über Otto Riethmüller

 

Mit den Jahreslosungen wollte der damalige Vorsitzende des Evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den NS-Schlagworten Bibelverse entgegensetzen.

Die erste Jahreslosung aus dem Brief an die Römer, Kapitel 1, Vers 16 lautete: "Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht."

Otto Heinrich Riethmüller, geboren am 26. Februar 1889 in Bad Cannstatt, studierte Theologie in Tübingen. Er bearbeitete einige bekannte Choräle wie z.B. "Sonne der Gerechtigkeit", "Der Morgenstern ist aufgedrungen" oder "Lob Gott getrost mit Singen".

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche, die sich gegen eine Gleichschaltung durch das NS-Regime wehrte und eine Reichskirche ablehnte.

Als einer der ersten unterschrieb Riethmüller den Aufruf gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche, der den Ausschluss von Christen jüdischer Herkunft aus Kirchenämtern beinhaltete und von einigen Landeskirchen eingeführt wurde, unter anderem auch von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

"Zu lernen, sich in schwieriger Zeit zum Christsein zu bekennen, dafür stehe Otto Riethmüllers Wirken und Vermächtnis, der eine ganze Generation junger Menschen als Pfarrer in der Jugendarbeit während der NS-Zeit geprägt habe", so Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, der mit einer Feierstunde im Juli 2018 an den Erfinder der Jahreslosung erinnerte.

Dabei widmete ihm der Oberkirchenrat einen Raum, der nach ihm benannt wurde.

Otto Riethmüller starb am 19. November 1938 in Berlin und wurde in Bad Cannstatt beigesetzt
.

Weitere Details zum Leben und Wirken Otto Riethmüllers finden Sie auch im Artikel des Evangelischen Gemeindeblatts, den Sie im PDF-Dateiformat herunterladen können: Erfinder der Jahreslosung

Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) finden Sie auf deren Internetseiten.


Über Otto Riethmüller

 

Mit den Jahreslosungen wollte der damalige Vorsitzende des Evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den NS-Schlagworten Bibelverse entgegensetzen.

Die erste Jahreslosung aus dem Brief an die Römer, Kapitel 1, Vers 16 lautete: "Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht."

Otto Heinrich Riethmüller, geboren am 26. Februar 1889 in Bad Cannstatt, studierte Theologie in Tübingen. Er bearbeitete einige bekannte Choräle wie z.B. "Sonne der Gerechtigkeit", "Der Morgenstern ist aufgedrungen" oder "Lob Gott getrost mit Singen".

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche, die sich gegen eine Gleichschaltung durch das NS-Regime wehrte und eine Reichskirche ablehnte.

Als einer der ersten unterschrieb Riethmüller den Aufruf gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche, der den Ausschluss von Christen jüdischer Herkunft aus Kirchenämtern beinhaltete und von einigen Landeskirchen eingeführt wurde, unter anderem auch von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

"Zu lernen, sich in schwieriger Zeit zum Christsein zu bekennen, dafür stehe Otto Riethmüllers Wirken und Vermächtnis, der eine ganze Generation junger Menschen als Pfarrer in der Jugendarbeit während der NS-Zeit geprägt habe", so Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, der mit einer Feierstunde im Juli 2018 an den Erfinder der Jahreslosung erinnerte.

Dabei widmete ihm der Oberkirchenrat einen Raum, der nach ihm benannt wurde.

Otto Riethmüller starb am 19. November 1938 in Berlin und wurde in Bad Cannstatt beigesetzt.

Weitere Details zum Leben und Wirken Otto Riethmüllers finden Sie auch im Artikel des Evangelischen Gemeindeblatts, den Sie im PDF-Dateiformat herunterladen können: Erfinder der Jahreslosung

Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) finden Sie auf deren Internetseiten
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