Kirchliche Bestattungen, Trauer- und Gedenkfeiern

Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod durch die Auferstehung Jesu Christi verbindet die Christenheit. Der Trauer einen Raum zu geben und der Verstorbenen zu gedenken ist daher zentraler Bestandteil des kirchlichen Lebens.

Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod durch die Auferstehung Jesu Christi verbindet die Christenheit. Der Trauer einen Raum zu geben und der Verstorbenen zu gedenken ist daher zentraler Bestandteil des kirchlichen Lebens.

Über die Hoffnung auf die Auferstehung

Die Hoffnung auf die Auferstehung ist die lebendige Hoffnung und Zuversicht im Glauben, dass unser Sein Bestand hat und wir nicht vergessen, sondern bei Gott über den Tod hinaus geborgen sind. Sie ruht auf der Ostergeschichte, in der Jesus von den Toten wiederaufersteht und ist die Grundlage des christlichen Glaubens.

Dabei beschönigen die Evangelien Jesu vorangegangenes Leiden in der Passionsgeschichte sowie die Trauer und den Schmerz seiner nahen Angehörigen nicht. Am Ende aber hatte der scheinbar übermächtige und endgültige Tod mit Beginn des neuen Ostermorgens keine Macht mehr. Gott selbst verwandelte die Dunkelheit in Licht und rief ins Leben.

Weiteres zum Osterfest, dessen Hintergrund und Bedeutung für die Christenheit sowie die Geschehnisse im Vorfeld und Nachhinein finden Sie hier.

Diese trostspendende Botschaft berichtet von einem neuen Sein in Gottes Reich durch Jesu Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern. Wir kommen von Gott her, wie es in der Tradition der Taufe beschrieben ist und kehren wieder zu ihm zurück.

Im letzten Buch der Bibel wird von dieser Hoffnung, dem neuen Leben in Ewigkeit, in das die irdische Vergänglichkeit führt, in bildlicher Sprache berichtet:

Über die Hoffnung auf die Auferstehung

Die Hoffnung auf die Auferstehung ist die lebendige Hoffnung und Zuversicht im Glauben, dass unser Sein Bestand hat und wir nicht vergessen, sondern bei Gott über den Tod hinaus geborgen sind. Sie ruht auf der Ostergeschichte, in der Jesus von den Toten wiederaufersteht und ist die Grundlage des christlichen Glaubens.

Dabei beschönigen die Evangelien Jesu vorangegangenes Leiden in der Passionsgeschichte sowie die Trauer und den Schmerz seiner nahen Angehörigen nicht. Am Ende aber hatte der scheinbar übermächtige und endgültige Tod mit Beginn des neuen Ostermorgens keine Macht mehr. Gott selbst verwandelte die Dunkelheit in Licht und rief ins Leben.

Weiteres zum Osterfest, dessen Hintergrund und Bedeutung für die Christenheit sowie die Geschehnisse im Vorfeld und Nachhinein finden Sie hier.

Diese trostspendende Botschaft berichtet von einem neuen Sein in Gottes Reich durch Jesu Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern. Wir kommen von Gott her, wie es in der Tradition der Taufe beschrieben ist und kehren wieder zu ihm zurück.

Im letzten Buch der Bibel wird von dieser Hoffnung, dem neuen Leben in Ewigkeit, in das die irdische Vergänglichkeit führt, in bildlicher Sprache berichtet:

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Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
Buch der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, die Verse 1 bis 3 und 5

 

 

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Der Tod ist, wie auch die Taufe, nach christlicher Auffassung nicht das Ende, sondern der Beginn von etwas ganz Neuem in der Gewissheit, gleichwohl, was auch geschehen mag, Gottes geliebte Kinder zu sein. Daher erinnern unsere Bestattungsrituale an die Zusage bei der Taufe, dass Gott mit uns Menschen ist, unsere Wege mitgeht und an unserer Seite bleibt.

Der Tod ist, wie auch die Taufe, nach christlicher Auffassung nicht das Ende, sondern der Beginn von etwas ganz Neuem in der Gewissheit, gleichwohl, was auch geschehen mag, Gottes geliebte Kinder zu sein. Daher erinnern unsere Bestattungsrituale an die Zusage bei der Taufe, dass Gott mit uns Menschen ist, unsere Wege mitgeht und an unserer Seite bleibt.

Über die Bestattung und Trauerfeiern

Im sonntäglichen Gemeindegottesdienst erinnert die Gemeinde in Form einer Fürbitte an Verstorbenen und nimmt im Gebet Anteil an der Trauer der Angehörigen und Trauernden.

Zu Beginn einer Kirchlichen Bestattung oder Trauerfeier läutet, neben der Glocken am eigentlichen Ort der Beisetzung, die Betglocke der Evangelischen Stadtkirche.

Die Verstorbenen werden auf ihrem letzten Weg zur Ruhestätte in Form eines Gottesdienstes begleitet. Es ist seit jeher ein Grundbedürfnis der Menschen, ihre Toten zu bestatten. "Bestattung" bezeichnet die Beisetzung Verstorbener durch das Versenken eines Sarges bzw. einer Urne.

Werden Verstorbene im Rahmen einer Feuerbestattung beigesetzt, so kann vor der eigentlichen Beisetzung, dem Versenken der Urne, eine Trauerfeier in der Kirche/Aussegnungshalle oder am Ort der Kremation stattfinden. In beiden Fällen werden die Verstorbenen aufgebahrt, da der bewusste Abschied zur christlichen Tradition gehört, weshalb Sarg bzw. Urne bei gottesdienstlichen Handlungen immer sichtbar sind.

In diesen gottesdienstlichen Handlungen, die im Namen des dreieinigen Gottes eröffnet werden,
können Angehörige und Trauernde Halt und Trost finden.

Weitere Elemente neben der Eröffnung sind die Anrufung in Form eines Psalmgebets oder Eingangsgebets, die Verkündigung in Form der Schriftlesung und Predigt, Dank und Bitte in Form eines Fürbittgebets und des Vaterunsers.

Besonders geprägt sind Bestattungen und Trauerfeiern durch die Zusage und die damit verbundene Hoffnung auf die Auferstehung in Form des Bestattungs- und Auferstehungswortes. Hierbei handelt es sich um ein biblisches Wort, wie beispielsweise Jesu Zusage aus dem Johannesevangelium:

Über die Bestattung und Trauerfeiern

Im sonntäglichen Gemeindegottesdienst erinnert die Gemeinde in Form einer Fürbitte an Verstorbenen und nimmt im Gebet Anteil an der Trauer der Angehörigen und Trauernden.

Zu Beginn einer Kirchlichen Bestattung oder Trauerfeier läutet, neben der Glocken am eigentlichen Ort der Beisetzung, die Betglocke der Evangelischen Stadtkirche.

Die Verstorbenen werden auf ihrem letzten Weg zur Ruhestätte in Form eines Gottesdienstes begleitet. Es ist seit jeher ein Grundbedürfnis der Menschen, ihre Toten zu bestatten. "Bestattung" bezeichnet die Beisetzung Verstorbener durch das Versenken eines Sarges bzw. einer Urne.

Werden Verstorbene im Rahmen einer Feuerbestattung beigesetzt, so kann vor der eigentlichen Beisetzung, dem Versenken der Urne, eine Trauerfeier in der Kirche/Aussegnungshalle oder am Ort der Kremation stattfinden. In beiden Fällen werden die Verstorbenen aufgebahrt, da der bewusste Abschied zur christlichen Tradition gehört, weshalb Sarg bzw. Urne bei gottesdienstlichen Handlungen immer sichtbar sind.

In diesen gottesdienstlichen Handlungen, die im Namen des dreieinigen Gottes eröffnet werden,
können Angehörige und Trauernde Halt und Trost finden.

Weitere Elemente neben der Eröffnung sind die Anrufung in Form eines Psalmgebets oder Eingangsgebets, die Verkündigung in Form der Schriftlesung und Predigt, Dank und Bitte in Form eines Fürbittgebets und des Vaterunsers.

Besonders geprägt sind Bestattungen und Trauerfeiern durch die Zusage und die damit verbundene Hoffnung auf die Auferstehung in Form des Bestattungs- und Auferstehungswortes. Hierbei handelt es sich um ein biblisches Wort, wie beispielsweise Jesu Zusage aus dem Johannesevangelium:

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Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.
Evangelium nach Johannes, Kapitel 1, Vers 25

 

 

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Mit dem Segen, der allen Anwesenden zugesprochen wird, endet die Bestattung bzw. Trauerfeier.

Angehörige können sich an der Gestaltung beteiligen. Weiteres zu den hierzu bestehenden Möglichkeiten erläutert die Pfarrerin bzw. der Pfarrer beim zuvor stattfindenden Trauergespräch mit den Angehörigen.

Mit dem Segen, der allen Anwesenden zugesprochen wird, endet die Bestattung bzw. Trauerfeier.

Angehörige können sich an der Gestaltung beteiligen. Weiteres zu den hierzu bestehenden Möglichkeiten erläutert die Pfarrerin bzw. der Pfarrer beim zuvor stattfindenden Trauergespräch mit den Angehörigen.

Trauer- und Gedenkfeiern für Stillborn-Kinder

Sternenkinder - so nennt man Kinder, die nicht lebensfähig zur Welt kamen oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Bis zu einem Gewicht von 500 Gramm sind Kinder dem Gesetz nach nicht bestattungspflichtig. In vielen Gemeinden gibt es daher auch keinen Ort, an dem Mütter, Väter und Familienmitglieder ihre Kinder bestatten können.

In Ehingen gibt es einen solchen Ort. Ein kleines Sternenkindergrab im neuen Teil des Friedhofs, um an die Kinder zu denken, die nicht leben konnten, nicht beerdigt werden konnten, diese Welt nur kurz betraten und doch Töchter und Söhne des Ewigen sind.

Niemand ist vergessen. So lautet auch die Auffassung und Lehre der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Gnade Gottes ist nicht an die Taufe gebunden, weshalb auch Kinder, die totgeboren wurden, nur kurz das Licht der Welt erblickten und nicht getauft wurden, als nicht verloren gelten.

Jeweils am dritten Donnerstag im März und Oktober eines jeden Jahres findet eine ökumenische Trauer- und Gedenkfeier für Sternenkinder um 16.30 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof statt.

Weitere Informationen bei den beiden Ansprechpartnern:

Pfarrerin Susanne Richter
Tel. 07391-53462

Diakon Roland Gaschler
07391-758315

Trauer- und Gedenkfeiern für Stillborn-Kinder

Sternenkinder - so nennt man Kinder, die nicht lebensfähig zur Welt kamen oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Bis zu einem Gewicht von 500 Gramm sind Kinder dem Gesetz nach nicht bestattungspflichtig. In vielen Gemeinden gibt es daher auch keinen Ort, an dem Mütter, Väter und Familienmitglieder ihre Kinder bestatten können.

In Ehingen gibt es einen solchen Ort. Ein kleines Sternenkindergrab im neuen Teil des Friedhofs, um an die Kinder zu denken, die nicht leben konnten, nicht beerdigt werden konnten, diese Welt nur kurz betraten und doch Töchter und Söhne des Ewigen sind.

Niemand ist vergessen. So lautet auch die Auffassung und Lehre der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Gnade Gottes ist nicht an die Taufe gebunden, weshalb auch Kinder, die totgeboren wurden, nur kurz das Licht der Welt erblickten und nicht getauft wurden, als nicht verloren gelten.

Jeweils am dritten Donnerstag im März und Oktober eines jeden Jahres findet eine ökumenische Trauer- und Gedenkfeier für Sternenkinder um 16.30 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof statt.

Weitere Informationen bei den beiden Ansprechpartnern:

Pfarrerin Susanne Richter
Tel. 07391-53462

Diakon Roland Gaschler
07391-758315

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Das Ende des Kirchenjahres


Vom Drittletzten Sonntag im Kirchenjahr, über den Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Toten- und Ewigkeitssonntag
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Volkstrauertag 2020

Veröffentlicht am 15. November 2020