Erste Vorbereitungen für die Konfirmationen 

 

 

Veröffentlicht am 19. Januar 2019

Konfirmandenmütter basteln während des Konfirmandentags Papierrosen.

Konfirmandenmütter basteln während des Konfirmandentags Papierrosen.


Traditionell schmückt an den Konfirmationssonntagen eine Girlande das Hauptportal der Evangelischen Stadtkirche. Diese wird von Herrn Fritz Bleher und Konfirmandeneltern kurz vor dem ersten Konfirmationsgottesdienst gebunden und angebracht.

Weiße Papierrosen werden die Girlande und die Tannenbäume schmücken, die den Weg zum Hauptportal säumen werden
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Traditionell schmückt an den Konfirmationssonntagen eine Girlande das Hauptportal der Evangelischen Stadtkirche. Diese wird von Herrn Fritz Bleher und Konfirmandeneltern kurz vor dem ersten Konfirmationsgottesdienst gebunden und angebracht.

Weiße Papierrosen werden die Girlande und die Tannenbäume schmücken, die den Weg zum Hauptportal säumen werden
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Konfirmandenmütter, die Schwester eines Konfirmands und einige Konfirmanden selbst bastelten hierfür rund 150 Stück der weißen Papierrosen.

Konfirmandenmütter, die Schwester eines Konfirmands und einige Konfirmanden selbst bastelten hierfür rund 150 Stück der weißen Papierrosen.



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Konfirmanden gestalten ihre Konfirmationskreuze 

 

 

Veröffentlicht am 19. Januar 2019

Die Konfirmanden gestalteten eigene Holzkreuze, die im Verlauf der Konfirmationsgottesdienste Ende März und Anfang April überreicht werden.

Die Konfirmanden gestalteten eigene Holzkreuze, die im Verlauf der Konfirmationsgottesdienste Ende März und Anfang April überreicht werden.


Prälaturpfarrerin Heike Bosien, die seit 2014 den Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung der württembergischen Landeskirche (DiMOE) leitet und ein Jahr lang in El Salvador Theologie studierte, gestaltete den Konfirmandentag im Evangelischen Gemeindezentrum am Wenzelstein.

Die Konfirmanden, die sich am Tag zuvor mit dem eigenen Glauben beschäftigten, gestalteten
eigene Kreuze nach dem Vorbild der Hoffnungskreuze aus El Salvador.

Die bunten Kreuze stehen bis heute, besonders aber in der Zeit des Bürgerkrieges (1980-1991) für die Vision eines gewaltlosen Miteinanders und den Friedenswunsch der Menschen in einem von Konflikten zerrissenen Land.

Prälaturpfarrerin Heike Bosien, die seit 2014 den Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung der württembergischen Landeskirche (DiMOE) leitet und ein Jahr lang in El Salvador Theologie studierte, gestaltete den Konfirmandentag im Evangelischen Gemeindezentrum am Wenzelstein.

Die Konfirmanden, die sich am Tag zuvor mit dem eigenen Glauben beschäftigten, gestalteten
eigene Kreuze nach dem Vorbild der Hoffnungskreuze aus El Salvador.

Die bunten Kreuze stehen bis heute, besonders aber in der Zeit des Bürgerkrieges (1980-1991) für die Vision eines gewaltlosen Miteinanders und den Friedenswunsch der Menschen in einem von Konflikten zerrissenen Land
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Wie die Kreuze der Menschen aus El Salvador, die alltägliche Szenen aus dem Leben, Erleben und Glauben der Menschen zeigen, sollen auch die Kreuze der Konfirmanden an deren Lebenswirklichkeit anknüpfen.

Wie die Kreuze der Menschen aus El Salvador, die alltägliche Szenen aus dem Leben, Erleben und Glauben der Menschen zeigen, sollen auch die Kreuze der Konfirmanden an deren Lebenswirklichkeit anknüpfen .


 
 
 

Neben traditionell-christlichen Symbolen zieren auch weitere Darstellungen die Holzkreuze, mit denen die Konfirmanden Geschehnisse aus ihrem eigenen Leben in Verbindung bringen.

Neben traditionell-christlichen Symbolen zieren auch weitere Darstellungen die Holzkreuze, mit denen die Konfirmanden Geschehnisse aus ihrem eigenen Leben in Verbindung bringen .


 
 
 

Die Kreuze werden den Konfirmanden im Rahmen der Konfirmationsgottesdienste zusammen mit den Urkunden, auf denen der jeweilige Konfirmationsspruch steht, überreicht.

Die Kreuze werden den Konfirmanden im Rahmen der Konfirmationsgottesdienste zusammen mit den Urkunden, auf denen der jeweilige Konfirmationsspruch steht, überreicht .



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Gedenken am Toten- und Ewigkeitssonntag 

 

 

Veröffentlicht am 25. November 2018

Im Gottesdienst und bei der Gedenkfeier auf dem Friedhof wurde der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres gedacht.

Im Gottesdienst und bei der Gedenkfeier auf dem Friedhof wurde der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres gedacht.


Traditionell am Toten- und Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, wird der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres gedacht.

Die Namen der Verstorbenen wurden im Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum am Wenzelstein und bei der Trauerfeier in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof verlesen und Kerzen für sie entzündet.

In ihrer Meditation sprach Pfarrerin Margot Lenz unter anderem davon, dass Gott niemanden vergesse. Dafür stehe auch der Name eines jeden Menschen, der Teil der Identität und Lebensgeschichte ist. Gott, so die Pfarrerin, vollende die Lebensgeschichte eines jeden Menschen, auch die jener, die von den Menschen bereits vergessen sind.

So wurde auch aller Verstorbenen und derer gedacht, die keinen Namen haben und um die niemand trauert.

Den Gottesdienst im Gemeindezentrum gestaltete der Besuchsdienst mit. Die Gedenkfeier auf dem Friedhof wurde von Frau Anja Brosi (Sopran), Frau Barbara Schlenker (Flöte), Herrn Peter Schlenker (Flöte), Herrn Florian Stierle (Violine), Herrn Stephan Dinkelacker (Cello) und Kirchenmusiker Christoph Mehner (Orgel und Leitung) musikalisch umrahmt.

Die Meditation von Pfarrerin Margot Lenz zum Toten- und Ewigkeitssonntag finden Sie hier.


Traditionell am Toten- und Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, wird der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres gedacht.

Die Namen der Verstorbenen wurden im Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum am Wenzelstein und bei der Trauerfeier in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof verlesen und Kerzen für sie entzündet.

In ihrer Meditation sprach Pfarrerin Margot Lenz unter anderem davon, dass Gott niemanden vergesse. Dafür stehe auch der Name eines jeden Menschen, der Teil der Identität und Lebensgeschichte ist. Gott, so die Pfarrerin, vollende die Lebensgeschichte eines jeden Menschen, auch die jener, die von den Menschen bereits vergessen sind.

So wurde auch aller Verstorbenen und derer gedacht, die keinen Namen haben und um die niemand trauert.

Den Gottesdienst im Gemeindezentrum gestaltete der Besuchsdienst mit. Die Gedenkfeier auf dem Friedhof wurde von Frau Anja Brosi (Sopran), Frau Barbara Schlenker (Flöte), Herrn Peter Schlenker (Flöte), Herrn Florian Stierle (Violine), Herrn Stephan Dinkelacker (Cello) und Kirchenmusiker Christoph Mehner (Orgel und Leitung) musikalisch umrahmt.

Die Meditation von Pfarrerin Margot Lenz zum Toten- und Ewigkeitssonntag finden Sie hier 
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Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst an Buß- und Bettag 

 

 

Veröffentlicht am 22. November 2018

Am gestrigen Buß- und Bettag gestaltete die Konfirmandengruppe mit eigenen Beiträgen den Abendmahlsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche.

Am gestrigen Buß- und Bettag gestaltete die Konfirmandengruppe mit eigenen Beiträgen den Abendmahlsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche.


In Form eines Anspiels, eines Standbildes und durch das Visualisieren von Gesten zeigten die Konfirmanden auf, wozu Hände dienen können. Einerseits können Menschen mit ihnen Gewalt ausüben, andererseits kann mit Händen auch anderen geholfen werden. Ebenso dienen Hände zum Segnen.

Die Hände der Konfirmanden waren deutlich sichtbar. Das von der Konfirmandengruppe zuvor selbstgestaltete Parament, worauf die Hände aller gezeichnet und christliche Symbole angebracht waren, zierte den Altar.


In Form eines Anspiels, eines Standbildes und durch das Visualisieren von Gesten zeigten die Konfirmanden auf, wozu Hände dienen können. Einerseits können Menschen mit ihnen Gewalt ausüben, andererseits kann mit Händen auch anderen geholfen werden. Ebenso dienen Hände zum Segnen.

Die Hände der Konfirmanden waren deutlich sichtbar. Das von der Konfirmandengruppe zuvor selbstgestaltete Parament, worauf die Hände aller gezeichnet und christliche Symbole angebracht waren, zierte den Altar
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In ihrer Predigt, in der Bezug zur Lesung genommen wurde, die von einer Frau berichtet, die wegen Ehebruchs gesteinigt werden sollte, verwies Pfarrerin Margot Lenz auch auf den Konfirmandentag im Oktober.

Gewaltprävention stand dabei im Mittelpunkt. Jesus folgte im Falle der Frau diesen Empfehlungen. "Er ließ sich nicht von der Menge mitreißen und glaubte nicht im Recht zu sein und er handelte, ohne sich selbst in Gefahr begeben zu haben", so die Pfarrerin.

Weiter führte Pfarrerin Lenz aus, dass er dazu rät, sich selbst in den Blick zu nehmen, wenn er sagt: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."

Jesus eröffnete einen neuen Spielraum, neue Wege, die neues Handeln ermöglichten. Das ist auch, wofür der Buß- und Bettag stehe. Jesus regt, indem er der Frau half, dazu an, auch über sich selbst nachzudenken, sich selbst den Spiegel vorzuhalten.

"Jeder Mensch braucht Vergebung", so die Pfarrerin. Der Buß- und Bettag lade dazu ein, "sich in Gottes Licht zu stellen, einander die Hände zu reichen durch die Gemeinschaft an seinem Tisch".

Den Bericht zum Projekttag "Schritte gegen Tritte" finden Sie hier.


In ihrer Predigt, in der Bezug zur Lesung genommen wurde, die von einer Frau berichtet, die wegen Ehebruchs gesteinigt werden sollte, verwies Pfarrerin Margot Lenz auch auf den Konfirmandentag im Oktober.

Gewaltprävention stand dabei im Mittelpunkt. Jesus folgte im Falle der Frau diesen Empfehlungen. "Er ließ sich nicht von der Menge mitreißen und glaubte nicht im Recht zu sein und er handelte, ohne sich selbst in Gefahr begeben zu haben", so die Pfarrerin.

Weiter führte Pfarrerin Lenz aus, dass er dazu rät, sich selbst in den Blick zu nehmen, wenn er sagt: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."

Jesus eröffnete einen neuen Spielraum, neue Wege, die neues Handeln ermöglichten. Das ist auch, wofür der Buß- und Bettag stehe. Jesus regt, indem er der Frau half, dazu an, auch über sich selbst nachzudenken, sich selbst den Spiegel vorzuhalten.

"Jeder Mensch braucht Vergebung", so die Pfarrerin. Der Buß- und Bettag lade dazu ein, "sich in Gottes Licht zu stellen, einander die Hände zu reichen durch die Gemeinschaft an seinem Tisch"
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Den Bericht zum Projekttag "Schritte gegen Tritte" finden Sie hier.



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Gedenken am Volkstrauertag 

 

 

Veröffentlicht am 18. November 2018

Im Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche und bei der Gedenkfeier der Stadt Ehingen am Gefallenendenkmal beim Groggensee wurde der Opfer der beiden Weltkriege und der Opfer von Terror und Gewalt gedacht.

Im Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche und bei der Gedenkfeier der Stadt Ehingen am Gefallenendenkmal beim Groggensee wurde der Opfer der beiden Weltkriege und der Opfer von Terror und Gewalt gedacht.


Mit den Worten "In diesem Gottesdienst geht es um den Frieden in unserem eigenen Herzen und in der Welt" eröffnete Pfarrerin Susanne Richter den Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche.

An diesem Tag des Gedenkens und Erinnerns stand die Friedensbotschaft im Mittelpunkt. In ihrer Ansprache zum biblischen Wort "Suche Frieden und jage ihm nach" aus Psalm 34 ging Pfarrerin Susanne Richter darauf ein, wie Frieden in dieser Welt möglich ist und werden kann, wohlwissend, dass es sich dabei um keine einfache Aufgabe handelt.

Mit einer Fürbitte, die an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerte, wurde der Opfer der beiden Weltkriege, sowie der Opfer von Gewalt und Terror gedacht, wobei die Hoffnung auf eine Regentschaft des Friedens für die ganze Welt und alle Menschen heute und in Zukunft zum Tragen kam.

Mit der Friedensstrophe "Dona nobis pacem" (Gib uns Frieden) aus dem altkirchlichen Agnus Dei schloss die Feier des Gottesdienstes.

Pfarrerin Susanne Richter und Diakon Roland Gaschler von der Katholischen Seelsorgeeinheit Ehingen-Stadt wohnten im Anschluss der Gedenkfeier der Stadt Ehingen für die Gefallenen am Ehrendenkmal beim Groggensee bei.

Die Ansprache von Pfarrerin Susanne Richter zum Volkstrauertag finden Sie hier
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Mit den Worten "In diesem Gottesdienst geht es um den Frieden in unserem eigenen Herzen und in der Welt" eröffnete Pfarrerin Susanne Richter den Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche.

An diesem Tag des Gedenkens und Erinnerns stand die Friedensbotschaft im Mittelpunkt. In ihrer Ansprache zum biblischen Wort "Suche Frieden und jage ihm nach" aus Psalm 34 ging Pfarrerin Susanne Richter darauf ein, wie Frieden in dieser Welt möglich ist und werden kann, wohlwissend, dass es sich dabei um keine einfache Aufgabe handelt.

Mit einer Fürbitte, die an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerte, wurde der Opfer der beiden Weltkriege, sowie der Opfer von Gewalt und Terror gedacht, wobei die Hoffnung auf eine Regentschaft des Friedens für die ganze Welt und alle Menschen heute und in Zukunft zum Tragen kam.

Mit der Friedensstrophe "Dona nobis pacem" (Gib uns Frieden) aus dem altkirchlichen Agnus Dei schloss die Feier des Gottesdienstes.

Pfarrerin Susanne Richter und Diakon Roland Gaschler von der Katholischen Seelsorgeeinheit Ehingen-Stadt wohnten im Anschluss der Gedenkfeier der Stadt Ehingen für die Gefallenen am Ehrendenkmal beim Groggensee bei.

Die Ansprache von Pfarrerin Susanne Richter zum Volkstrauertag finden Sie hier
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Zum Abschluss des Lichterbastelns feierten die Kinder einen Lichtergottesdienst 

 

 

Veröffentlicht am 3. November 2018

Viele Kinder feierten zusammen mit ihren Familien und weiteren Gottesdienstbesuchern einen Lichtergottesdienst bei Kerzenschein in ganz besonderer Atmosphäre in der Stadtkirche.

Viele Kinder feierten zusammen mit ihren Familien und weiteren Gottesdienstbesuchern einen Lichtergottesdienst bei Kerzenschein in ganz besonderer Atmosphäre in der Stadtkirche .


Zuvor waren die Kinder ins Jugendheim eingeladen, wo man sich zusammen auf den Gottesdienst einstimmte, indem ein Licht gebastelt, zusammen gesungen und gespielt wurde.

Mit ihren Lichtern in den Händen zogen die Kinder zum Orgelspiel ein. Nur der Kerzenschein erhellte die dunkle Stadtkirche.

"Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt", sangen die Gottesdienstbesucher zu Beginn. Pfarrerin Susanne Richter nahm dieses biblische Wort in ihrer Begrüßung auf und verwies auf die Notwendigkeit des Lichtes, gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit.

Dass Licht Freude schenken kann, wurde durch eine Geschichte deutlich, die in Form eines Anspiels erzählt wurde. Die kritischen Bemerkungen eines alten Mannes in einem Dorf, in dem sich dessen Bewohner jeden Tag einander schön verzierte Lichter als Zeichen der Anerkennung schenkten, ließen es eiskalt und finster werden.

Die Tradition, die ein Ende fand, nahm den Menschen die Freude. Das musste auch der alte Mann selbst erkennen und entfachte auf einem Berg unweit des Dorfes ein großes Feuer für die Bewohner.

Die Bewohner sahen es, eilten mit ihren Fackeln und Lichtern zum Berg und freuten sich wieder, tauschten Geschichten aus und verschenkten wieder Lichter aneinander. Die Tradition wurde von Neuem belebt.

Zuvor waren die Kinder ins Jugendheim eingeladen, wo man sich zusammen auf den Gottesdienst einstimmte, indem ein Licht gebastelt, zusammen gesungen und gespielt wurde.

Mit ihren Lichtern in den Händen zogen die Kinder zum Orgelspiel ein. Nur der Kerzenschein erhellte die dunkle Stadtkirche.

"Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt", sangen die Gottesdienstbesucher zu Beginn. Pfarrerin Susanne Richter nahm dieses biblische Wort in ihrer Begrüßung auf und verwies auf die Notwendigkeit des Lichtes, gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit.

Dass Licht Freude schenken kann, wurde durch eine Geschichte deutlich, die in Form eines Anspiels erzählt wurde. Die kritischen Bemerkungen eines alten Mannes in einem Dorf, in dem sich dessen Bewohner jeden Tag einander schön verzierte Lichter als Zeichen der Anerkennung schenkten, ließen es eiskalt und finster werden.

Die Tradition, die ein Ende fand, nahm den Menschen die Freude. Das musste auch der alte Mann selbst erkennen und entfachte auf einem Berg unweit des Dorfes ein großes Feuer für die Bewohner.

Die Bewohner sahen es, eilten mit ihren Fackeln und Lichtern zum Berg und freuten sich wieder, tauschten Geschichten aus und verschenkten wieder Lichter aneinander. Die Tradition wurde von Neuem belebt
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"Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht", sang die Gottesdienstgemeinde daraufhin. Pfarrerin Susanne Richter betonte, wie wichtig es ist, Licht in die Welt zu tragen.

"In jedem Menschen scheint ein Licht auf. Wir Menschen müssen leuchten in dieser Welt", so die Pfarrerin, die mit diesen Worten zum Segen überleitete, bevor die Kinder ihre Lichter aus der Stadtkirche hinaus in die Welt trugen.

Das Lichterbasteln und der Lichtergottesdienst werden in der Regel einmal jährlich im Herbst von der Kirche für kleine Leute und dem Kindertreff veranstaltet.

"Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht", sang die Gottesdienstgemeinde daraufhin. Pfarrerin Susanne Richter betonte, wie wichtig es ist, Licht in die Welt zu tragen.

"In jedem Menschen scheint ein Licht auf. Wir Menschen müssen leuchten in dieser Welt", so die Pfarrerin, die mit diesen Worten zum Segen überleitete, bevor die Kinder ihre Lichter aus der Stadtkirche hinaus in die Welt trugen.

Das Lichterbasteln und der Lichtergottesdienst werden in der Regel einmal jährlich im Herbst von der Kirche für kleine Leute und dem Kindertreff veranstaltet
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Jazzgottesdienst mit Gospelsängerin Siyou Isabelle zum Abschluss der Ehinger Jazztage 

 

 

Veröffentlicht am 14. Oktober 2018

Mit einem gut besuchten Jazzgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche endeten die 30. Ehinger Jazztage.

Mit einem gut besuchten Jazzgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche endeten die 30. Ehinger Jazztage .


Bereits zum vierten Mal bereicherten Gospelsängerin Siyou Isabelle und Pianist Joe Fessele den traditionellen Gottesdienst zum Ende der Ehinger Jazztage musikalisch.

Pfarrerin Susanne Richter und Pfarrer Jean de Dieu Mvuanda gestalteten diesen Gottesdienst.

Viele hatten sich in der Stadtkirche eingefunden. "Weil Gott uns liebt, hat er uns hier versammelt", so der Pfarrer in seinem Gebet.

Mit bekannten Songs wie "Nobody knows the trouble I've seen - but Jesus" oder "Down by the Riverside" verlieh die Sängerin ihrer Stimmgewalt Ausdruck, sang aber nicht nur, sondern interagierte dabei stets mit den Gottesdienstbesuchern und lud diese ein, dem Rhythmus durch Fingerschnippen und Klatschen zu folgen.

In ihrer Predigt nahm Pfarrerin Richter Bezug auf den Lesungstext aus dem zweiten Kapitel des Jakobusbriefes.

Jakobus mahnte schon damals, das weltliche Ansehen von Menschen nicht zum Kriterium des Handelns zu machen. Vielmehr solle das königliche Gesetz, die Nächstenliebe, Maßstab dessen sein.

Mit Barmherzigkeit solle gehandelt und nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.

Pfarrerin Richter nannte konkrete Beispiele: So würde man nicht nach diesem Gesetz der Liebe handeln, würde man einen Politiker oder Bischof zu den besten Plätzen in der ersten Reihe geleiten, während man eine müffelnde Person am Ausgang auf dem Fußboden platzieren würde.

"Ein jeder Mensch hat die gleiche Würde und den gleichen Wert, unabhängig des Äußeren", so die Pfarrerin.

Auch zu Jakobus' Zeit wurde auf das Äußere geachtet, Menschen wurden ausgeschlossen, als Menschen, die nicht von Gott geschaffen wurden und geliebt sind.

Jesus widersetzte sich dieser Oberflächlichkeit. Er wandte sich gar Zolleinnehmern zu. Frauen schloss er nicht mehr aus und ließ Kinder zu sich kommen. Denen würde gar das Reich Gottes gehören.

 

Noch nicht einmal Ehebrecherinnen, die gesteinigt werden sollten, erteilte er eine Absage, sondern fragte stattdessen in die Runde, wer denn ohne Schuld leben würde und den ersten Stein werfen könne.

Keiner ist ohne Schwächen, alle irren sich einmal. Daher sei es ganz besonders wichtig, andere Menschen nicht zu verurteilen.

Jesus ließ sich von Äußerlichkeiten und dem Gerede der Menschen nicht beeinflussen.

"Er begegnete den Menschen von Herz zu Herz", betonte die Pfarrerin, und bestärkte dadurch die Menschen, sich selbst anzunehmen, denn "so kann Veränderung gelingen, so wird der Mensch Mensch."

Das sei auch der Weg zum Frieden auf dieser Welt. Jakobus erinnere uns an diese Richtschnur unseres Handelns, die besagt, dass alle Jesu Schwestern und Brüder sind, Gottes Geschöpfe.

Darauf und auf die Liebe Bezug nehmend, die Oberflächlichkeit überwinden könne, schloss Pfarrerin Richter ihre Predigt zuversichtlich und hoffnungsvoll ab.

"Wie menschlich wird diese Welt, Gott sei Dank. Amen."

Lesen Sie hier die ganze Predigt von Pfarrerin Susanne Richter.

Im darauffolgenden Song lud auch Siyou Isabelle die Gottesdienstbesucher ein, wieder Kind zu werden und die Welt neu zu entdecken: "Take me home, make me a child that discovers the world", so die Lyrics
.

Bereits zum vierten Mal bereicherten Gospelsängerin Siyou Isabelle und Pianist Joe Fessele den traditionellen Gottesdienst zum Ende der Ehinger Jazztage musikalisch.

Pfarrerin Susanne Richter und Pfarrer Jean de Dieu Mvuanda gestalteten diesen Gottesdienst.

Viele hatten sich in der Stadtkirche eingefunden. "Weil Gott uns liebt, hat er uns hier versammelt", so der Pfarrer in seinem Gebet.

Mit bekannten Songs wie "Nobody knows the trouble I've seen - but Jesus" oder "Down by the Riverside" verlieh die Sängerin ihrer Stimmgewalt Ausdruck, sang aber nicht nur, sondern interagierte dabei stets mit den Gottesdienstbesuchern und lud diese ein, dem Rhythmus durch Fingerschnippen und Klatschen zu folgen.

In ihrer Predigt nahm Pfarrerin Richter Bezug auf den Lesungstext aus dem zweiten Kapitel des Jakobusbriefes.

Jakobus mahnte schon damals, das weltliche Ansehen von Menschen nicht zum Kriterium des Handelns zu machen. Vielmehr solle das königliche Gesetz, die Nächstenliebe, Maßstab dessen sein.

Mit Barmherzigkeit solle gehandelt und nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.

Pfarrerin Richter nannte konkrete Beispiele: So würde man nicht nach diesem Gesetz der Liebe handeln, würde man einen Politiker oder Bischof zu den besten Plätzen in der ersten Reihe geleiten, während man eine müffelnde Person am Ausgang auf dem Fußboden platzieren würde.

"Ein jeder Mensch hat die gleiche Würde und den gleichen Wert, unabhängig des Äußeren", so die Pfarrerin.

Auch zu Jakobus' Zeit wurde auf das Äußere geachtet, Menschen wurden ausgeschlossen, als Menschen, die nicht von Gott geschaffen wurden und geliebt sind.

Jesus widersetzte sich dieser Oberflächlichkeit. Er wandte sich gar Zolleinnehmern zu. Frauen schloss er nicht mehr aus und ließ Kinder zu sich kommen. Denen würde gar das Reich Gottes gehören.

 

Noch nicht einmal Ehebrecherinnen, die gesteinigt werden sollten, erteilte er eine Absage, sondern fragte stattdessen in die Runde, wer denn ohne Schuld leben würde und den ersten Stein werfen könne.

 

Keiner ist ohne Schwächen, alle irren sich einmal. Daher sei es ganz besonders wichtig, andere Menschen nicht zu verurteilen.

Jesus ließ sich von Äußerlichkeiten und dem Gerede der Menschen nicht beeinflussen.

 

"Er begegnete den Menschen von Herz zu Herz", betonte die Pfarrerin, und bestärkte dadurch die Menschen, sich selbst anzunehmen, denn "so kann Veränderung gelingen, so wird der Mensch Mensch."

Das sei auch der Weg zum Frieden auf dieser Welt. Jakobus erinnere uns an diese Richtschnur unseres Handelns, die besagt, dass alle Jesu Schwestern und Brüder sind, Gottes Geschöpfe.

 

Darauf und auf die Liebe Bezug nehmend, die Oberflächlichkeit überwinden könne, schloss Pfarrerin Richter ihre Predigt zuversichtlich und hoffnungsvoll ab.

"Wie menschlich wird diese Welt, Gott sei Dank. Amen."

Lesen Sie hier die ganze Predigt von Pfarrerin Susanne Richter.

Im darauffolgenden Song lud auch Siyou Isabelle die Gottesdienstbesucher ein, wieder Kind zu werden und die Welt neu zu entdecken: "Take me home, make me a child that discovers the world", so die Lyrics
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Zum Vaterunser reichten sich alle die Hände und sprachen sich den Friedensgruß zu.

Pfarrerin Richter dankte zum Schluss des Gottesdienstes allen Beteiligten. Insbesondere dem Jazzclub Ehingen, dessen neuer Vorstand Herr Horst Schwalb ebenfalls anwesend war, sowie den beiden Künstlern und ihrem katholischen Pfarrkollegen.

"Es war einfach nur schön. Wenn wir all das, was wir erfahren haben, mit in den Alltag nehmen, dann gibt es Frieden", so die Pfarrerin sichtlich bewegt, bevor sie zusammen mit Pfarrer Muvanda den Segen spendete.

"Jeder Mensch hat das Licht Gottes in sich", predigte Pfarrerin Richter zuvor. Wie passend, dass als Schlusssong "This Little Light of Mine" zu hören war, in den auch die Gottesdienstbesucher mit einstimmten.

Dass es auch den Gottesdienstbesuchern gefallen hat, machten sie nach Siyous Segenslied "Gottes Segen behüte euch nun in der Freude, die Gott euch heute gibt" durch anhaltenden Applaus deutlich, der Anlass für eine weitere Zugabe war.

Die Kollekte des Gottesdienstes ist je zur Hälfte für den Jazzclub Ehingen und die energetische Sanierung des Pfarrhauses Süd bestimmt.

Im März 2019 wird Siyou Isabelle einen Gospelworkshop anbieten und zusammen mit Joe Fessele ein Konzert geben. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.


Informationen zu weiteren Projekten auch auf der Website von Siyou Isabelle.

Zum Vaterunser reichten sich alle die Hände und sprachen sich den Friedensgruß zu.

Pfarrerin Richter dankte zum Schluss des Gottesdienstes allen Beteiligten.
Insbesondere dem Jazzclub Ehingen, dessen neuer Vorstand Herr Horst Schwalb ebenfalls anwesend war, sowie den beiden Künstlern und ihrem katholischen Pfarrkollegen.

"Es war einfach nur schön. Wenn wir all das, was wir erfahren haben, mit in den Alltag nehmen, dann gibt es Frieden", so die Pfarrerin sichtlich bewegt, bevor sie zusammen mit Pfarrer Muvanda den Segen spendete.

"Jeder Mensch hat das Licht Gottes in sich", predigte Pfarrerin Richter zuvor. Wie passend, dass als Schlusssong "This Little Light of Mine" zu hören war, in den auch die Gottesdienstbesucher mit einstimmten.

Dass es auch den Gottesdienstbesuchern gefallen hat, machten sie nach Siyous Segenslied "Gottes Segen behüte euch nun in der Freude, die Gott euch heute gibt" durch anhaltenden Applaus deutlich, der Anlass für eine weitere Zugabe war.

Die Kollekte des Gottesdienstes ist je zur Hälfte für den Jazzclub Ehingen und die energetische Sanierung des Pfarrhauses Süd bestimmt.

Im März 2019 wird Siyou Isabelle einen Gospelworkshop anbieten und zusammen mit Joe Fessele ein Konzert geben. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.


Informationen zu weiteren Projekten auch auf der Website von Siyou Isabelle
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Die Kirchengemeinde nimmt an der Spinning-Aktion der Schwäbischen Zeitung teil 

 

 

Veröffentlicht am 13. Oktober 2018

An der siebten Spinning-Aktion der Schwäbischen Zeitung beteiligte sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen.

An der siebten Spinning-Aktion der Schwäbischen Zeitung beteiligte sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen .


Auf 18 Fahrrädern wurde während der zwei Stunden, die die Kirchengemeinde gebucht hatte, in der Sport Express Arena in Ehingen kräftig in die Pedale getreten.

Tempo und Schweregrad wurden immer wieder geändert. Wer lieber gemächlicher radeln wollte, konnte dies auch tun.

Neben den beiden Pfarrerinnen Margot Lenz und Susanne Richter und jungen und erwachsenen Gemeindegliedern nahm auch Pastoralreferentin Ulrike Krezdorn an der Aktion teil
.

Auf 18 Fahrrädern wurde während der zwei Stunden, die die Kirchengemeinde gebucht hatte, in der Sport Express Arena in Ehingen kräftig in die Pedale getreten.

Tempo und Schweregrad wurden immer wieder geändert. Wer lieber gemächlicher radeln wollte, konnte dies auch tun.

Neben den beiden Pfarrerinnen Margot Lenz und Susanne Richter und jungen und erwachsenen Gemeindegliedern nahm auch Pastoralreferentin Ulrike Krezdorn an der Aktion teil
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Der Erlös der 24-Stunden-Benefizaktion kommt dem Freundeskreis für Migranten e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen zugute, die im März 2019 eine Vesperkirche in ihren Räumlichkeiten ausrichten wird.

Der Erlös der 24-Stunden-Benefizaktion kommt dem Freundeskreis für Migranten e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen zugute, die im März 2019 eine Vesperkirche in ihren Räumlichkeiten ausrichten wird.



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Die Kirchengemeinde feiert das Erntedankfest 

 

 

Veröffentlicht am 9. Oktober 2018

Mit einem Familiengottesdienst am Sonntag, den 7. Oktober feierte die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen das Erntedankfest.

Mit einem Familiengottesdienst am Sonntag, den 7. Oktober feierte die Evangelische Kirchengemeinde Ehingen das Erntedankfest .


Den Familiengottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche gestalteten Pfarrerin Margot Lenz, Pfarrerin Susanne Richter und der Evangelische Kindergarten Regenbogenhaus.

Die Kinder des Kindergartens erzählten die Geschichte vom Wachsen bis hin zum Ernten der Körner in Form eines Anspiels.

Während der Ansprache waren die vielen Kinder, die den Gottesdienst besuchten, zu ihrem eigenen Programm ins Jugendheim eingeladen.


In ihrer Ansprache nahm Pfarrerin Margot Lenz u.a. Bezug auf Äpfel. Mit diesen Früchten wurde bereits zu Beginn jeder Gottesdienstbesucher am Hauptportal empfangen, indem jedem ein Apfel ausgehändigt wurde.

Die Gottesdienstbesucher waren dazu eingeladen, die Unterschiedlichkeit der Früchte mit allen Sinnen zu entdecken, auch zu schmecken.

In Anbetracht der Schönheit der Äpfel mit ihren Rot- und Gelbtönen verwies Pfarrerin Margot Lenz in ihrer Ansprache auch auf den Umwelt- und Klimaschutz, der "freilich selbstverständlich sein sollte".

Im Gottesdienst wurde Frau Eva-Maria Mussotter nach langjähriger Tätigkeit als Erzieherin im Kindergarten Regenbogenhaus, die dort bereits schon zu Beginn ihres Berufslebens ein Praktikum machte,
in den Ruhestand verabschiedet.

Mehr dazu hier
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Mit dem Friedenslied "Wir wünschen Frieden euch allen, wir wünschen Frieden aller Welt" und dem Segen endete der feierliche Gottesdienst.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zum Gemeindeessen ins Jugendheim nebenan eingeladen.


Den Familiengottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche gestalteten Pfarrerin Margot Lenz, Pfarrerin Susanne Richter und der Evangelische Kindergarten Regenbogenhaus.

Die Kinder des Kindergartens erzählten die Geschichte vom Wachsen bis hin zum Ernten der Körner in Form eines Anspiels.

Während der Ansprache waren die vielen Kinder, die den Gottesdienst besuchten, zu ihrem eigenen Programm ins Jugendheim eingeladen.

In ihrer Ansprache nahm Pfarrerin Margot Lenz u.a. Bezug auf Äpfel. Mit diesen Früchten wurde bereits zu Beginn jeder Gottesdienstbesucher am Hauptportal empfangen, indem jedem ein Apfel ausgehändigt wurde.

Die Gottesdienstbesucher waren dazu eingeladen, die Unterschiedlichkeit der Früchte mit allen Sinnen zu entdecken, auch zu schmecken.

In Anbetracht der Schönheit der Äpfel mit ihren Rot- und Gelbtönen verwies Pfarrerin Margot Lenz in ihrer Ansprache auch auf den Umwelt- und Klimaschutz, der "freilich selbstverständlich sein sollte".


Im Gottesdienst wurde Frau Eva-Maria Mussotter nach langjähriger Tätigkeit als Erzieherin im Kindergarten Regenbogenhaus, die dort bereits schon zu Beginn ihres Berufslebens ein Praktikum machte,
in den Ruhestand verabschiedet.

Mehr dazu hier.

Mit dem Friedenslied "Wir wünschen Frieden euch allen, wir wünschen Frieden aller Welt" und dem Segen endete der feierliche Gottesdienst
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Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zum Gemeindeessen ins Jugendheim nebenan eingeladen
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Die Erntegaben des reich geschmückten Erntealtars kommen dem Ehinger Tafelladen zugute.

Die Erntegaben des reich geschmückten Erntealtars kommen dem Ehinger Tafelladen zugute.


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Konfirmandentag zum Projekt "Schritte gegen Tritte"

 

 

Veröffentlicht am 8. Oktober 2018

Am Samstag, den 6. Oktober gestalteten Frau Sabine Schuhmacher und Herr Daniel Ostertag den Konfirmandentag zu den Themen Flucht, Migration, Integration und Gewalt im Rahmen des Projekts "Schritte gegen Tritte".

Am Samstag, den 6. Oktober gestalteten Frau Sabine Schuhmacher und Herr Daniel Ostertag den Konfirmandentag zu den Themen Flucht, Migration, Integration und Gewalt im Rahmen des Projekts "Schritte gegen Tritte" .


Das kirchlich basierte Projekt behandelte die Themen Flucht, Gewalt und Gewaltprävention.

Mit dem Thema Flucht starteten die beiden Multiplikatoren den Konfirmandentag. Ein Spiel machte deutlich, wie begrenzt der Wohnraum für Flüchtlinge in einer Unterkunft ist, stehen Flüchtlingen lediglich sieben Quadratmeter pro Person zu.

Eingeteilt in die Gruppen "Flüchtlinge" und "Bürger" wurde bei einem Quiz deutlich, wie schwierig es ist, für eine größere Gruppe zu sprechen.

Während die Anzahl der Bürger limitiert war, musste der in die Flüchtlingsgruppe eingeteilte Teil der Konfirmandengruppe einen Gruppensprecher bestimmen. Anders wäre es kaum möglich gewesen, für die Gruppe zu sprechen.

Anhand verschiedener Videoclips wurde die Geschichte und Arbeit der UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, beleuchtet.

Biografien von Flüchtenden wurden ebenfalls anhand verschiedener Videoclips erzählt, so zum Beispiel die Geschichte einer Frau aus dem Bürgerkriegsland Somalia, deren Dorf von den Kriegern überfallen wurde.

Sie, im siebten Monat schwanger, wurde vergewaltigt und misshandelt. Ihr Mann und ihre Schwester wurden erschossen, während die Kinder aus dem Haus fliehen konnten.

Als Binnenflüchtling lebte sie zum Zeitpunkt der Aufzeichnung mit ihren eigenen fünf Kindern und den sechs Kindern ihrer Schwester, um die sie sich kümmern musste, in einem Flüchtlingscamp.

Ihre größte Sorge, so die Frau, sei, dass die Kinder keine Chancen auf Bildung hätten.

In diesem Zuge war auch die Verleihung des Friedensnobelpreises am Tag zuvor an den kongolesischen Arzt Denis Mukwege und an Nadia Murad, die dem sogenannten Islamischen Staat als Sklavin dienen musste und heute, nach Ende ihres Martyriums als Sonderbotschafterin für die Vereinten Nationen arbeitet, als Thema präsent.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen würde weltweit als Kriegswaffe eingesetzt, mahnte Pfarrerin Margot Lenz. Auch beide Preisträger prangern dies an. Daniel Ostertag stimmte dem zu, hob aber hervor, dass es nicht nur Frauen allein träfe, gleichwohl wären Frauen aber in besonderem Maße betroffen.

Wie gut durchdacht eine Flucht sein muss, zeigte ein Brettspiel eindrücklich. Zehn Gegenstände durfte ein jeder Konfirmand in zwei Minuten aufschreiben, die auf jeden Fall in einen Rucksack müssten, stünde eine Flucht unmittelbar bevor
.

Auf dem Weg ins Fluchtziel gab es allerdings Hindernisse. Würfelte man beim Brettspiel eine dementsprechende Zahl, konnte es passieren, dass man auf seinem Fluchtweg auf ein Feld kam, bei dem man sein ganzes Geld oder Lebensmittel einbüßen musste.

Am Ende erreichten manche Spieler mit nahezu allen eingepackten Gegenständen ihr Ziel, andere wiederum hatten kaum noch etwas bei sich
.

Das kirchlich basierte Projekt behandelte die Themen Flucht, Gewalt und Gewaltprävention.

Mit dem Thema Flucht starteten die beiden Multiplikatoren den Konfirmandentag. Ein Spiel machte deutlich, wie begrenzt der Wohnraum für Flüchtlinge in einer Unterkunft ist, stehen Flüchtlingen lediglich sieben Quadratmeter pro Person zu.

Eingeteilt in die Gruppen "Flüchtlinge" und "Bürger" wurde bei einem Quiz deutlich, wie schwierig es ist, für eine größere Gruppe zu sprechen.

Während die Anzahl der Bürger limitiert war, musste der in die Flüchtlingsgruppe eingeteilte Teil der Konfirmandengruppe einen Gruppensprecher bestimmen. Anders wäre es kaum möglich gewesen, für die Gruppe zu sprechen.

Anhand verschiedener Videoclips wurde die Geschichte und Arbeit der UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, beleuchtet.

Biografien von Flüchtenden wurden ebenfalls anhand verschiedener Videoclips erzählt, so zum Beispiel die Geschichte einer Frau aus dem Bürgerkriegsland Somalia, deren Dorf von den Kriegern überfallen wurde.

Sie, im siebten Monat schwanger, wurde vergewaltigt und misshandelt. Ihr Mann und ihre Schwester wurden erschossen, während die Kinder aus dem Haus fliehen konnten.

Als Binnenflüchtling lebte sie zum Zeitpunkt der Aufzeichnung mit ihren eigenen fünf Kindern und den sechs Kindern ihrer Schwester, um die sie sich kümmern musste, in einem Flüchtlingscamp.

Ihre größte Sorge, so die Frau, sei, dass die Kinder keine Chancen auf Bildung hätten.

In diesem Zuge war auch die Verleihung des Friedensnobelpreises am Tag zuvor an den kongolesischen Arzt Denis Mukwege und an Nadia Murad, die dem sogenannten Islamischen Staat als Sklavin dienen musste und heute, nach Ende ihres Martyriums als Sonderbotschafterin für die Vereinten Nationen arbeitet, als Thema präsent.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen würde weltweit als Kriegswaffe eingesetzt, mahnte Pfarrerin Margot Lenz. Auch beide Preisträger prangern dies an. Daniel Ostertag stimmte dem zu, hob aber hervor, dass es nicht nur Frauen allein träfe, gleichwohl wären Frauen aber in besonderem Maße betroffen.

Wie gut durchdacht eine Flucht sein muss, zeigte ein Brettspiel eindrücklich. Zehn Gegenstände durfte ein jeder Konfirmand in zwei Minuten aufschreiben, die auf jeden Fall in einen Rucksack müssten, stünde eine Flucht unmittelbar bevor.

Auf dem Weg ins Fluchtziel gab es allerdings Hindernisse. Würfelte man beim Brettspiel eine dementsprechende Zahl, konnte es passieren, dass man auf seinem Fluchtweg auf ein Feld kam, bei dem man sein ganzes Geld oder Lebensmittel einbüßen musste.

Am Ende erreichten manche Spieler mit nahezu allen eingepackten Gegenständen ihr Ziel, andere wiederum hatten kaum noch etwas bei sich
.

 
 
 

Das Spiel würde unter anderem auch das Dilemma der Schwarzarbeit aufzeigen, meinte Daniel Ostertag.

Flüchtende müssten auf ihrem Weg schwarz arbeiten, um Geld für sich und die Familie zu verdienen, die sie in ihren Heimatländern versorgen müssten, so der
Projektleiter für Entwicklungszusammenarbeit aus Stuttgart, der auch als Integrationshelfer Erfahrungen sammelte.

Zudem warnte der Multiplikator vor einem falschen Bild in den Köpfen der Menschen. Skandale seien Einzelbeispiele, die Vorurteile schüren würden, und daher auch nicht repräsentativ.

Doch auch Kritik wurde geäußert. So kam zur Sprache, dass in Sachen Bürokratie und Abwicklung auch in Deutschland nicht alles rundlaufen würde.

Auch die Konfirmanden reflektierten kritisch. Dass es neben Negativbeispielen aber auch Beispiele für gute Integration gebe, berichtete ein Konfirmand, der Flüchtlinge als Mitspieler in seinem Fußballverein hat. Sie wären gute Spieler und würden sich gut einfinden. Auch die anderen in der Mannschaft kämen gut mit ihnen klar, einzig und allein die Namen seien manchmal schwer auszusprechen.

Nach dem ersten Input des Tages sorgten Konfirmandenmütter für die Verpflegung.


Das Spiel würde unter anderem auch das Dilemma der Schwarzarbeit aufzeigen, meinte Daniel Ostertag.

Flüchtende müssten auf ihrem Weg schwarz arbeiten, um Geld für sich und die Familie zu verdienen, die sie in ihren Heimatländern versorgen müssten, so der
Projektleiter für Entwicklungszusammenarbeit aus Stuttgart, der auch als Integrationshelfer Erfahrungen sammelte.

Zudem warnte der Multiplikator vor einem falschen Bild in den Köpfen der Menschen. Skandale seien Einzelbeispiele, die Vorurteile schüren würden, und daher auch nicht repräsentativ.

Doch auch Kritik wurde geäußert. So kam zur Sprache, dass in Sachen Bürokratie und Abwicklung auch in Deutschland nicht alles rundlaufen würde.

Auch die Konfirmanden reflektierten kritisch. Dass es neben Negativbeispielen aber auch Beispiele für gute Integration gebe, berichtete ein Konfirmand, der Flüchtlinge als Mitspieler in seinem Fußballverein hat. Sie wären gute Spieler und würden sich gut einfinden. Auch die anderen in der Mannschaft kämen gut mit ihnen klar, einzig und allein die Namen seien manchmal schwer auszusprechen.

Nach dem ersten Input des Tages sorgten Konfirmandenmütter für die Verpflegung
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Der zweite Teil des Tages hatte Gewalt und Gewaltprävention zum Schwerpunkt. Ausgrenzung und Vorurteile würden Gewalt begünstigen, so die Multiplikatoren.

Anhand eines Gewaltbarometers wurde deutlich, wie unterschiedlich Gewalt gesehen und definiert wird. Fallbeispiele wurden vorgelesen und die Konfirmanden mussten sich, ohne dabei kommentiert oder bewertet zu werden, positionieren.

Das Gewaltbarometer reichte von "keine Gewalt" bis hin zu "Gewalt". Die Tochter kippt ein Wasserglas um und erhält dafür eine Ohrfeige vom Vater. Bei diesem konkreten Beispiel positionierte sich ein Konfirmand beispielsweise beim Punkt "keine Gewalt", während die anderen beiden sich jeweils in der Mitte und bei 100% Ausdruck von Gewalt positionierten.

Einig waren sich alle, dass einzig und allein dem, dem Gewalt angetan wird, auch bestimmen kann, ob es sich hierbei um erlebte Gewalt handelt, nicht aber die Täter.

Die Fallbeispiele waren auch Grundlage für die Erarbeitung der verschiedenen Formen von Gewalt, die es gibt. So zum Beispiel psychische oder häusliche Gewalt, Mobbing u.a.

Dass Mobbing zu Angst und Anspannung führe, machte ein Spiel deutlich. Die Konfirmanden mussten dabei die Augen schließen. Hatten sie das Gefühl, jemand sei hinter ihnen, mussten sie rechtzeitig reagieren und ein Handzeichen geben, um nicht eine leere Plastikflasche auf den Kopf geschlagen zu bekommen.

Sabine Schuhmacher tat dies, wie sich im Nachhinein herausstellte, natürlich nie, jedoch sorgte allein schon das Geräusch der Plastikflasche, die sie in ihre eigene Hand schlug, für Angst bei den Konfirmanden.

Die Angst vor dem, was passieren wird sei der erste Gedanke am Tag
und damit auch die Szenarien, die sich ständig in den Köpfen abspielen, bevor die Schule überhaupt erst betreten wird. So würden sich auch Mobbing-Opfer fühlen, erläuterte die Sozialpädagogin aus Reutlingen, deren Aufgabenbereich auch die Schulsozialarbeit ist.

Sich Hilfe zu suchen, bei Eltern, Lehrern oder auch beim Jugendamt sei dann äußerst wichtig, denn Mobbing kann schwerwiegende Folgen haben, nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für das Umfeld.

Wie auch gegen Gewalt vorgegangen werden kann, wenn man selbst nur Außenstehender ist, verdeutlichte ein Anschauungsfilm. Ein Mann wird in der U-Bahn von zwei anderen Männern, alle Schauspieler, angegangen und beschimpft.

Wie die Passanten bei diesem Experiment reagierten, hielten die Kameras fest. Die ganze Bandbreite an Möglichkeiten war zu sehen. Vom Eingreifen mit Worten bis hin zum Messerzücken. Auch, dass sich andere aus dem Staub machten und erst gar nicht hinsahen, um selbst der Situation zu entkommen, wurde gezeigt.

Wie sollte reagiert werden? Die Multiplikatoren gaben die Antwort: Ein Messer zu zücken und die Täter mit Beleidigungen weiter zu provozieren sei in keinem Falle hilfreich.

Ob man aktiv eingreifen soll, muss immer selbst abgewägt werden, kommt es schließlich immer auf die spezielle Situation an.

In jedem Falle sollte ein Notruf abgegeben werden, auch, wenn man beispielsweise an einer Unfallstelle vorbeikommt und sich nicht sicher ist, ob man aus dem eigenen Wagen aussteigen solle.

"Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig den Notruf wählen", so Sabine Schuhmacher.

Wenn man sich dann dazu entschließt, aktiv einzugreifen, sollte man dies nie alleine tun. Daher ist es hilfreich, andere Menschen um Hilfe zu bitten.

Die Situation sollte dabei allerdings niemals eskalieren, weshalb es wenig ratsam ist, ein Wortgefecht oder eine körperliche Auseinandersetzung mit den Tätern anzustreben.

Stattdessen sollte man den Tätern möglichst wenig Angriffsfläche bieten und das Opfer aus der Gefahrenzone herausnehmen, ohne den Tätern dabei Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Sich selbst nicht in Gefahr zu bringen sollte bei allen Maßnahmen immer oberstes Gebot sein.

Mehr zum Projekt finden Sie auch auf der Website Schritte gegen Tritte
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Der zweite Teil des Tages hatte Gewalt und Gewaltprävention zum Schwerpunkt. Ausgrenzung und Vorurteile würden Gewalt begünstigen, so die Multiplikatoren.

Anhand eines Gewaltbarometers wurde deutlich, wie unterschiedlich Gewalt gesehen und definiert wird. Fallbeispiele wurden vorgelesen und die Konfirmanden mussten sich, ohne dabei kommentiert oder bewertet zu werden, positionieren.

Das Gewaltbarometer reichte von "keine Gewalt" bis hin zu "Gewalt". Die Tochter kippt ein Wasserglas um und erhält dafür eine Ohrfeige vom Vater. Bei diesem konkreten Beispiel positionierte sich ein Konfirmand beispielsweise beim Punkt "keine Gewalt", während die anderen beiden sich jeweils in der Mitte und bei 100% Ausdruck von Gewalt positionierten.

Einig waren sich alle, dass einzig und allein dem, dem Gewalt angetan wird, auch bestimmen kann, ob es sich hierbei um erlebte Gewalt handelt, nicht aber die Täter.

Die Fallbeispiele waren auch Grundlage für die Erarbeitung der verschiedenen Formen von Gewalt, die es gibt. So zum Beispiel psychische oder häusliche Gewalt, Mobbing u.a.

Dass Mobbing zu Angst und Anspannung führe, machte ein Spiel deutlich. Die Konfirmanden mussten dabei die Augen schließen. Hatten sie das Gefühl, jemand sei hinter ihnen, mussten sie rechtzeitig reagieren und ein Handzeichen geben, um nicht eine leere Plastikflasche auf den Kopf geschlagen zu bekommen.

Sabine Schuhmacher tat dies, wie sich im Nachhinein herausstellte, natürlich nie, jedoch sorgte allein schon das Geräusch der Plastikflasche, die sie in ihre eigene Hand schlug, für Angst bei den Konfirmanden.

Die Angst vor dem, was passieren wird sei der erste Gedanke am Tag und damit auch die Szenarien, die sich ständig in den Köpfen abspielen, bevor die Schule überhaupt erst betreten wird. So würden sich auch Mobbing-Opfer fühlen, erläuterte die Sozialpädagogin aus Reutlingen, deren Aufgabenbereich auch die Schulsozialarbeit ist.

Sich Hilfe zu suchen, bei Eltern, Lehrern oder auch beim Jugendamt sei dann äußerst wichtig, denn Mobbing kann schwerwiegende Folgen haben, nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für das Umfeld.

Wie auch gegen Gewalt vorgegangen werden kann, wenn man selbst nur Außenstehender ist, verdeutlichte ein Anschauungsfilm. Ein Mann wird in der U-Bahn von zwei anderen Männern, alle Schauspieler, angegangen und beschimpft.

Wie die Passanten bei diesem Experiment reagierten, hielten die Kameras fest. Die ganze Bandbreite an Möglichkeiten war zu sehen. Vom Eingreifen mit Worten bis hin zum Messerzücken. Auch, dass sich andere aus dem Staub machten und erst gar nicht hinsahen, um selbst der Situation zu entkommen, wurde gezeigt.

Wie sollte reagiert werden? Die Multiplikatoren gaben die Antwort: Ein Messer zu zücken und die Täter mit Beleidigungen weiter zu provozieren sei in keinem Falle hilfreich.

Ob man aktiv eingreifen soll, muss immer selbst abgewägt werden, kommt es schließlich immer auf die spezielle Situation an.

In jedem Falle sollte ein Notruf abgegeben werden, auch, wenn man beispielsweise an einer Unfallstelle vorbeikommt und sich nicht sicher ist, ob man aus dem eigenen Wagen aussteigen solle.

"Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig den Notruf wählen", so Sabine Schuhmacher.

Wenn man sich dann dazu entschließt, aktiv einzugreifen, sollte man dies nie alleine tun. Daher ist es hilfreich, andere Menschen um Hilfe zu bitten.

Die Situation sollte dabei allerdings niemals eskalieren, weshalb es wenig ratsam ist, ein Wortgefecht oder eine körperliche Auseinandersetzung mit den Tätern anzustreben.

Stattdessen sollte man den Tätern möglichst wenig Angriffsfläche bieten und das Opfer aus der Gefahrenzone herausnehmen, ohne den Tätern dabei Aufmerksamkeit zu schenken.

Sich selbst nicht in Gefahr zu bringen sollte bei allen Maßnahmen immer oberstes Gebot sein.

Mehr zum Projekt finden Sie auch auf der Website Schritte gegen Tritte.


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Gottesdienstbesucher feiern Erntedank im Haus Katrin

 

 

Veröffentlicht am 1. Oktober 2018

Am Sonntag, den 30. September feierten Bewohner und Besucher der Seniorenresidenz Haus Katrin einen Erntedankgottesdienst, dem auch Clown Lina einen Besuch abstattete.

Am Sonntag, den 30. September feierten Bewohner und Besucher der Seniorenresidenz Haus Katrin einen Erntedankgottesdienst, dem auch Clown Lina einen Besuch abstattete .


Ein liebevoll geschmückter Erntealtar erwartete die Bewohner und Besucher der Seniorenresidenz, die sich zur Feier des Gottesdienstes, der von Pfarrerin Susanne Richter und dem Gottesdienstteam gestaltet wurde, eingefunden hatten.

Zentrales Thema war der Dank für die Ernte. Die Gaben konnten mit allen Sinnen bestaunt werden: durch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken.


Ein liebevoll geschmückter Erntealtar erwartete die Bewohner und Besucher der Seniorenresidenz, die sich zur Feier des Gottesdienstes, der von Pfarrerin Susanne Richter und dem Gottesdienstteam gestaltet wurde, eingefunden hatten.

Zentrales Thema war der Dank für die Ernte. Die Gaben konnten mit allen Sinnen bestaunt werden: durch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken.

 
 
 

Clown Lina, die nach der Eingangsmusik und dem ersten Lied "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" hereinplatzte, hatte ebenfalls Früchte dabei, die sie den Gottesdienstbesuchern zeigte und auch davon kosten ließ.

Anhand des Gleichnisses vom Weinstock, das Jesus als den Weinstock und die Gemeinschaft der Glaubenden als Reben darstellt, wurde die Wichtigkeit für einen guten Grund deutlich, auf dem Pflanzen wachsen und Frucht bringen können.

In aller Unterschiedlichkeit in Form, Größere und Reife der geernteten Früchte, ist doch grundlegend, dass sie einen guten Nährboden haben. So vergleicht Jesus die Beziehung zwischen Gott und den Menschen.

Auch Trauben waren Teil des Erntealtars, die von den Gottesdienstbesuchern probiert werden konnten.

Clown Lina ließ die Gottesdienstbesucher auch in Erinnerungen schwelgen, so zum Beispiel, wie in der Jugendzeit die Früchte vom Baum geholt wurden und dabei die Hose riss.

Nicht zum ersten Mal war ein Clown zu Besuch. Lina, mit bürgerlichem Namen Irene Gröh-Schaufler, ist durch ihre Ausbildung als Visiten-Clown unterwegs, so auch in der Seniorenresidenz Haus Katrin.

Informationen zur Arbeit von Frau Irene Gröh-Schaufler als Clown und Visiten-Clown auf der Website des Vereins HumorCare e.V.

Weiteres zur Seniorenresidenz Haus Katrin in Ehingen auf der Website der Römergarten Residenzen.


Clown Lina, die nach der Eingangsmusik und dem ersten Lied "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" hereinplatzte, hatte ebenfalls Früchte dabei, die sie den Gottesdienstbesuchern zeigte und auch davon kosten ließ.

Anhand des Gleichnisses vom Weinstock, das Jesus als den Weinstock und die Gemeinschaft der Glaubenden als Reben darstellt, wurde die Wichtigkeit für einen guten Grund deutlich, auf dem Pflanzen wachsen und Frucht bringen können.

In aller Unterschiedlichkeit in Form, Größere und Reife der geernteten Früchte, ist doch grundlegend, dass sie einen guten Nährboden haben. So vergleicht Jesus die Beziehung zwischen Gott und den Menschen.

Auch Trauben waren Teil des Erntealtars, die von den Gottesdienstbesuchern probiert werden konnten.

Clown Lina ließ die Gottesdienstbesucher auch in Erinnerungen schwelgen, so zum Beispiel, wie in der Jugendzeit die Früchte vom Baum geholt wurden und dabei die Hose riss.

Nicht zum ersten Mal war ein Clown zu Besuch. Lina, mit bürgerlichem Namen Irene Gröh-Schaufler, ist durch ihre Ausbildung als Visiten-Clown unterwegs, so auch in der Seniorenresidenz Haus Katrin.

Informationen zur Arbeit von Frau Irene Gröh-Schaufler als Clown und Visiten-Clown auf der Website des Vereins HumorCare e.V.

Weiteres zur Seniorenresidenz Haus Katrin in Ehingen auf der Website der Römergarten Residenzen
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Gospel-Rapper fil feiert Jugendgottesdienst

 

 

Veröffentlicht am 30. September 2018

Am Samstag, den 29. September feierte Gospel-Rapper fil der Gruppe elefantenhiphop einen Jugendgottesdienst mit den Konfirmanden und weiteren Gottesdienstbesuchern in der Evangelischen Stadtkirche.

Am Samstag, den 29. September feierte Gospel-Rapper fil der Gruppe elefantenhiphop einen Jugendgottesdienst mit den Konfirmanden und weiteren Gottesdienstbesuchern in der Evangelischen Stadtkirche .


Pfarrerin Susanne Richter begrüßte alle Besucher zu Beginn des besonderen Gottesdienstes, der von der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen für die Konfirmanden aus dem Distrikt und Interessierte veranstaltet wurde.

Fil, mit bürgerlichem Namen Philip Obrigewitsch und Kopf der Gruppe, feierte sein Debüt in Ehingen
in Form eines Jugendgottesdienstes, war allerdings nicht zum ersten Mal in Ehingen. Bereits der letzte Konfirmandenjahrgang lernte ihn im Rahmen eines Workshops kennen, so auch interessierte Konfirmanden des aktuellen Jahrgangs.

Zwar war die Kirche nicht übermäßig an Besuchern gefüllt, jedoch konnten jene, die da waren, viel mitnehmen. Das sah auch der Gospel-Rapper so, der zum Schluss meinte, dass die Kirche in Ehingen "mitging", die anfängliche Unsicherheit langsam wich und für alle Beteiligten zu einem tollen Event wurde, das so ganz anders ist als der sonntägliche Gottesdienst.

Parallelen gab es hierzu aber nicht wenige. So betonte der Gospel-Rapper, dessen Gebete und Songtexte von den persönlichen Erfahrungen mit seiner Beziehung zu Gott erzählen, dass auch für ihn Gott der König ist, den er durch seine Musik preisen will.

So stimmte er die Besucher mit einem schnellen Gebet mit folgendem Wortlaut ein: "
Heute ist ein guter Tag, denn ich weiß, dass ich geborgen bin. Und auch, wenn es der letzte Tag meines Lebens ist - Gott ist bei mir."

Damit machte der dreifache Vater klar, auf welche Grundlage seine Kunst baut - die Liebe Gottes zu den Menschen. An seinen Kindern beobachtet er das besonders und überträgt dies auf seine Beziehung zu Gott, der auch Vater ist. Zwar König zugleich, aber dennoch und vor allem liebender Vater.

Seine Erfahrung ist, dass man mit diesem Gott diskutieren kann, und auch darum ringen, zu verstehen, was seine Botschaft ist.

Das vermittelt er in seinen Texten und kritisiert dabei nicht nur als Rapper, sondern auch als Christ aktuelle Missstände. Anhand seiner Lieblingsgeschichte aus der Bibel, der Geschichte des Zachäus, macht er klar, wofür Jesus steht. Er steht für Freundschaft und Gemeinschaft.

Diesen Wunsch hat der Gospel-Rapper auch für das Jahr 2018 und darüber hinaus. Jesus gibt den Menschen, auch jenen, die am Rande stehen, Würde und Respekt.

Pfarrerin Susanne Richter begrüßte alle Besucher zu Beginn des besonderen Gottesdienstes, der von der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen für die Konfirmanden aus dem Distrikt und Interessierte veranstaltet wurde.

Fil, mit bürgerlichem Namen Philip Obrigewitsch und Kopf der Gruppe, feierte sein Debüt in Ehingen
in Form eines Jugendgottesdienstes, war allerdings nicht zum ersten Mal in Ehingen. Bereits der letzte Konfirmandenjahrgang lernte ihn im Rahmen eines Workshops kennen, so auch interessierte Konfirmanden des aktuellen Jahrgangs.

Zwar war die Kirche nicht übermäßig an Besuchern gefüllt, jedoch konnten jene, die da waren, viel mitnehmen. Das sah auch der Gospel-Rapper so, der zum Schluss meinte, dass die Kirche in Ehingen "mitging", die anfängliche Unsicherheit langsam wich und für alle Beteiligten zu einem tollen Event wurde, das so ganz anders ist als der sonntägliche Gottesdienst.

Parallelen gab es hierzu aber nicht wenige. So betonte der Gospel-Rapper, dessen Gebete und Songtexte von den persönlichen Erfahrungen mit seiner Beziehung zu Gott erzählen, dass auch für ihn Gott der König ist, den er durch seine Musik preisen will.

So stimmte er die Besucher mit einem schnellen Gebet mit folgendem Wortlaut ein
: "Heute ist ein guter Tag, denn ich weiß, dass ich geborgen bin. Und auch, wenn es der letzte Tag meines Lebens ist - Gott ist bei mir."

Damit machte der dreifache Vater klar, auf welche Grundlage seine Kunst baut - die Liebe Gottes zu den Menschen. An seinen Kindern beobachtet er das besonders und überträgt dies auf seine Beziehung zu Gott, der auch Vater ist. Zwar König zugleich, aber dennoch und vor allem liebender Vater.

Seine Erfahrung ist, dass man mit diesem Gott diskutieren kann, und auch darum ringen, zu verstehen, was seine Botschaft ist.

Das vermittelt er in seinen Texten und kritisiert dabei nicht nur als Rapper, sondern auch als Christ aktuelle Missstände. Anhand seiner Lieblingsgeschichte aus der Bibel, der Geschichte des Zachäus, macht er klar, wofür Jesus steht. Er steht für Freundschaft und Gemeinschaft.

Diesen Wunsch hat der Gospel-Rapper auch für das Jahr 2018 und darüber hinaus. Jesus gibt den Menschen, auch jenen, die am Rande stehen, Würde und Respekt.

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Das Schönste ist: es gilt mir. Gott liebt mich so sehr, dass er mir die Liebe gibt. Das ist mein Jesus. Die Berufung eines Christen ist es, die Liebe Gottes zu zeigen, auch andersartigen Menschen gegenüber.

Denn es ist wirklich alles Liebe, was Wert hat.

 

 

«

 

Mit diesen Worten mahnte er, wie auch in seinem Song über die Geschichte von der Liebe, welcher Bezug nimmt auf das Hohelied der Liebe des Apostel Paulus und diese Gewichtigkeit der Liebe nochmals unterstreicht.

Diese Liebe ist der Grund, warum er unterwegs ist und Musik macht. Dass es allerdings nicht immer einfach ist, als Christ auf dieser Welt zu sein, machte er in seinem Song "Steh auf kleiner Christ" deutlich, der dazu ermutigen soll, sich gegen Mobbing, Rassismus und Ausgrenzung aufzulehnen.

Zu diesem Song bewegten alle Besucher rhythmisch ihren Arm mit dem kleinen Finger ausgestreckt. Auch der kleine und scheinbar unnütze Finger hat eine Funktion und ist Sinnbild für die Botschaft dieses Songs.

Seine Texte schreibt der Sohn eines Jägers oft in Einsamkeit. So zieht es ihn regelmäßig hinaus in den Wald in einen Bauwagen. Einzig und allein eine Isomatte, Honig, Tee und ein leeres Buch sind Bestandteil dieser Auszeit des kreativen Schaffens.

Diese für ihn einsame und explosive Zeit zugleich, die ihm gut tut aber auch oftmals eine Zumutung ist, nutzt er, um mit Gott zu sprechen. Dennoch freue er sich danach wieder auf Menschen um sich herum, legte aber auch den Besuchern nahe, dass es gut sei, einfach mal rauszukommen aus dem Alltag.

"Einfach mal raus", so hieß auch der Schlusssong, der den Bogen zum Segen zog, Freestyle gerappt und die Besucher einlud, einfach mal rauszugehen und für einander zu beten und sich den Segen Gottes zuzusprechen.

Mit diesen Worten mahnte er, wie auch in seinem Song über die Geschichte von der Liebe, welcher Bezug nimmt auf das Hohelied der Liebe des Apostel Paulus und diese Gewichtigkeit der Liebe nochmals unterstreicht.

Diese Liebe ist der Grund, warum er unterwegs ist und Musik macht. Dass es allerdings nicht immer einfach ist, als Christ auf dieser Welt zu sein, machte er in seinem Song "Steh auf kleiner Christ" deutlich, der dazu ermutigen soll, sich gegen Mobbing, Rassismus und Ausgrenzung aufzulehnen.

Zu diesem Song bewegten alle Besucher rhythmisch ihren Arm mit dem kleinen Finger ausgestreckt. Auch der kleine und scheinbar unnütze Finger hat eine Funktion und ist Sinnbild für die Botschaft dieses Songs.

Seine Texte schreibt der Sohn eines Jägers oft in Einsamkeit. So zieht es ihn regelmäßig hinaus in den Wald in einen Bauwagen. Einzig und allein eine Isomatte, Honig, Tee und ein leeres Buch sind Bestandteil dieser Auszeit des kreativen Schaffens.

Diese für ihn einsame und explosive Zeit zugleich, die ihm gut tut aber auch oftmals eine Zumutung ist, nutzt er, um mit Gott zu sprechen. Dennoch freue er sich danach wieder auf Menschen um sich herum, legte aber auch den Besuchern nahe, dass es gut sei, einfach mal rauszukommen aus dem Alltag.

"Einfach mal raus", so hieß auch der Schlusssong, der den Bogen zum Segen zog, Freestyle gerappt und die Besucher einlud, einfach mal rauszugehen und für einander zu beten und sich den Segen Gottes zuzusprechen.

 
 
 

Weitere Informationen zum Gospel-Rapper fil, dessen Arbeit und der Gruppe auf www.elefantenhiphop.de

Weitere Informationen zum Gospel-Rapper fil, dessen Arbeit und der Gruppe auf www.elefantenhiphop.de


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Pfarrerinnen feiern 50 Jahre Frauenordination mit einem Festgottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche

 

 

Veröffentlicht am 28. September 2018

Am Sonntag, den 23. September feierten Pfarrerinnen der Landeskirche in Württemberg das Jubiläum 50 Jahre Frauenordination mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche in Stuttgart und einem anschließenden Festakt im Hospitalhof.

Am Sonntag, den 23. September feierten Pfarrerinnen der Landeskirche in Württemberg das Jubiläum 50 Jahre Frauenordination mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche in Stuttgart und einem anschließenden Festakt im Hospitalhof .


Seit 1904 können Frauen in Württemberg Theologie studieren, jedoch wurde ihnen erst 64 Jahre später der Weg ins Pfarramt durch einen Beschluss der Landessynode zur Gleichstellung geebnet.

Das feierten Pfarrerinnen aus der Landeskirche mit einem Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls in der Stiftskirche in Stuttgart
.

Pfarrerin Susanne Richter beteiligte sich an der Gestaltung des Gottesdienstes und übernahm einige Teile der Abendmahlsliturgie.

"Natürlich gibt es noch viel zu tun", so Prälatin Gabriele Arnold, die die Predigt hielt, in der sie aber auf das feste Schuhwerk verwies, mit dem auf dem Weg weitergewandert werden kann.

Seit 1904 können Frauen in Württemberg Theologie studieren, jedoch wurde ihnen erst 64 Jahre später der Weg ins Pfarramt durch einen Beschluss der Landessynode zur Gleichstellung geebnet.

Das feierten Pfarrerinnen aus der Landeskirche mit einem Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls in der Stiftskirche in Stuttgart
.

Pfarrerin Susanne Richter beteiligte sich an der Gestaltung des Gottesdienstes und übernahm einige Teile der Abendmahlsliturgie.

"Natürlich gibt es noch viel zu tun", so Prälatin Gabriele Arnold, die die Predigt hielt, in der sie aber auf das feste Schuhwerk verwies, mit dem auf dem Weg weitergewandert werden kann.


 

50 Jahre Frauenordination in Württemberg

 
 

Weiteres zum Thema auch im Bericht über den Festgottesdienst zum Jubiläum, der im Juli in der Evangelischen Stadtkirche in Ehingen gefeiert wurde: zum Bericht

Weiteres zum Thema auch im Bericht über den Festgottesdienst zum Jubiläum, der im Juli in der Evangelischen Stadtkirche in Ehingen gefeiert wurde: zum Bericht


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Ein Sommerabend mit Weinverkostung zugunsten der Renovierung des Pfarrhauses Süd

 

 

Veröffentlicht am 3. August 2018

Am Donnerstag, den 2. August waren Interessierte zu einem Sommerabend mit Weinverkostung und musikalisch-literarischem Programm ins Jugendheim eingeladen.

Am Donnerstag, den 2. August waren Interessierte zu einem Sommerabend mit Weinverkostung und musikalisch-literarischem Programm ins Jugendheim eingeladen .


Nachdem "der Sommernachtstraum", ein Abend mit internationalen Spezialitäten, im vergangenen Sommer ein großer Erfolg war, wurde im Kirchengemeinderat überlegt, wie sich ein weiterer Abend im Sommer gestalten ließe. So entstand die Idee eines Sommerabends mit Weinverkostung im Jugendheim.

Elf sommerliche Weine aus Deutschland, Italien und Portugal, vom Ehinger Weinhaus Denkinger vertrieben und geliefert, konnten probiert und auch erworben werden.

Nachdem "der Sommernachtstraum", ein Abend mit internationalen Spezialitäten, im vergangenen Sommer ein großer Erfolg war, wurde im Kirchengemeinderat überlegt, wie sich ein weiterer Abend im Sommer gestalten ließe. So entstand die Idee eines Sommerabends mit Weinverkostung im Jugendheim.

Elf sommerliche Weine aus Deutschland, Italien und Portugal, vom Ehinger Weinhaus Denkinger vertrieben und geliefert, konnten probiert und auch erworben werden
.

 
 
 

Ein reichhaltiges Häppchen-Büffet trug zur Gaumenfreude bei ausgelassener Stimmung bei, die selbst ein kurz zuvor einsetzender Gewitterschauer nicht dämpfen konnte.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Herr Erik Daumann-Hettenbach am Klavier. Gedichte und Aphorismen wurden vorgetragen und verliehen dem Abend eine literarische Note.

Frau Christine Bräuning, Frau Dorothea Brinkschmidt-Haase, Frau Ingeborg Schramm und Frau Karin Schepers planten und bereiteten das Weinfest vor.

Der Erlös kommt der Renovierung des denkmalgeschützten Pfarrhauses Süd zugute
.

Ein reichhaltiges Häppchen-Büffet trug zur Gaumenfreude bei ausgelassener Stimmung bei, die selbst ein kurz zuvor einsetzender Gewitterschauer nicht dämpfen konnte.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Herr Erik Daumann-Hettenbach am Klavier. Gedichte und Aphorismen wurden vorgetragen und verliehen dem Abend eine literarische Note.

Frau Christine Bräuning, Frau Dorothea Brinkschmidt-Haase, Frau Ingeborg Schramm und Frau Karin Schepers planten und bereiteten das Weinfest vor.

Der Erlös kommt der Renovierung des denkmalgeschützten Pfarrhauses Süd zugute
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Pfarrerinnen der Kirchenbezirke Blaubeuren und Ulm feiern 50 Jahre Frauenordination in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

 

 

Veröffentlicht am 2. August 2018

Am Sonntag, den 22. Juli luden die Pfarrerinnen Anneliese Suur, Eva Knoblauch, Margot Lenz, Rahel Kießecker, Silvia Schmelzer, Susanne Richter und Susanne Vetter der Kirchenbezirke Blaubeuren und Ulm in die Evangelische Stadtkirche Ehingen ein, mit ihnen das 50-jährige Jubiläum der Frauenordination in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu feiern.

Am Sonntag, den 22. Juli luden die Pfarrerinnen Anneliese Suur, Eva Knoblauch, Margot Lenz, Rahel Kießecker, Silvia Schmelzer, Susanne Richter und Susanne Vetter der Kirchenbezirke Blaubeuren und Ulm in die Evangelische Stadtkirche Ehingen ein, mit ihnen das 50-jährige Jubiläum der Frauenordination in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu feiern .


Heute prägen Frauen das Bild der evangelischen Kirche mehr denn je. Neben dem Pfarrberuf können sie heute auch das Bischofsamt bekleiden.

Das war vor über 50 Jahren so noch nicht vorstellbar, waren Frauen damals nur als Pfarrgehilfinnen in den Dienst der Kirche gestellt, beispielsweise zu Kriegszeiten, als nicht alle Pfarrstellen durch Pfarrer besetzt werden konnten. Dann übernahmen sie pastorale Dienste, mussten aber mit der Heirat das Amt wieder niederlegen.

Das Gleichstellungsgesetz von 1958 war Anlass, diese Regelung grundlegend zu hinterfragen. Schließlich beschloss die Landessynode, Frauen den Weg ins Pfarramt zu ebnen.

Dieser Meilenstein war für Pfarrerinnen aus den Kirchenbezirken Blaubeuren und Ulm ein besonderer Grund zum Feiern, zeigte nicht zuletzt Susanne Vetter, die als Clownin auftrat, welch teils beschwerlicher Weg es bis dorthin, ins Pfarramt, war.

"Das Weib schTeiget in der Gemeinde", visualisierte sie gekonnt während ihrer Perfomance anhand von auf Putzlappen geschriebene Wortfetzen, welche sie nacheinander in ihrer Rolle als Putzfrau an eine Wäscheleine klammerte, die vor dem Altar von einer Seite des Kirchenschiffs zur anderen gespannt war. Das Motto, eine Abwandlung des Pauluswortes "das Weib schweiget in der Gemeinde", sollte deutlich machen, dass Frauen in der Kirche Jesu Christi eine andere Stellung zusteht als die der Putzfrau und stets Schweigsamen.

Das war jedoch nicht immer einfach, berichteten die Pfarrerinnen selbst. Das Amt der Pfarrerin musste errungen werden, stellte Susanne Richter für sich fest und es war fraglich, ob man für dieses Amt überhaupt gemacht war. Doch auch die großen Schritte, die seither gemacht wurden, wurden deutlich: So lautete das Statement der jüngsten Pfarrerin an diesem Tag, Rahel Kießecker, dass sie sich, als sie ihr Studium begann, stets "willkommen geheißen" fühlte.

Sie predigte zusammen mit Eva Knoblauch aus Jungingen, Ulm, über das "Band des Friedens", das die Christenheit, die Gemeinschaft der Glaubenden, Männer und Frauen, miteinander verbindet.

Den Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche mit Feier des Heiligen Abendmahls umrahmte die Ehinger Kantorei unter Leitung von Kirchenmusiker Christoph Mehner musikalisch.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Besucherinnen und Besucher noch ins Jugendheim eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und in Erinnerungen zu schwelgen
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Die Predigt von Pfarrerin Rahel Kießecker und Pfarrerin Eva Knoblauch finden Sie hier: Predigt 50 Jahre Frauenordination

Heute prägen Frauen das Bild der evangelischen Kirche mehr denn je. Neben dem Pfarrberuf können sie heute auch das Bischofsamt bekleiden.

Das war vor über 50 Jahren so noch nicht vorstellbar, waren Frauen damals nur als Pfarrgehilfinnen in den Dienst der Kirche gestellt, beispielsweise zu Kriegszeiten, als nicht alle Pfarrstellen durch Pfarrer besetzt werden konnten. Dann übernahmen sie pastorale Dienste, mussten aber mit der Heirat das Amt wieder niederlegen.

Das Gleichstellungsgesetz von 1958 war Anlass, diese Regelung grundlegend zu hinterfragen. Schließlich beschloss die Landessynode, Frauen den Weg ins Pfarramt zu ebnen.

Dieser Meilenstein war für Pfarrerinnen aus den Kirchenbezirken Blaubeuren und Ulm ein besonderer Grund zum Feiern, zeigte nicht zuletzt Susanne Vetter, die als Clownin auftrat, welch teils beschwerlicher Weg es bis dorthin, ins Pfarramt, war.

"Das Weib schTeiget in der Gemeinde", visualisierte sie gekonnt während ihrer Perfomance anhand von auf Putzlappen geschriebene Wortfetzen, welche sie nacheinander in ihrer Rolle als Putzfrau an eine Wäscheleine klammerte, die vor dem Altar von einer Seite des Kirchenschiffs zur anderen gespannt war. Das Motto, eine Abwandlung des Pauluswortes "das Weib schweiget in der Gemeinde", sollte deutlich machen,
dass Frauen in der Kirche Jesu Christi eine andere Stellung zusteht als die der Putzfrau und stets Schweigsamen.

Das war jedoch nicht immer einfach, berichteten die Pfarrerinnen selbst. Das Amt der Pfarrerin musste errungen werden, stellte Susanne Richter für sich fest und es war fraglich, ob man für dieses Amt überhaupt gemacht war. Doch auch die großen Schritte, die seither gemacht wurden, wurden deutlich: So lautete das Statement der jüngsten Pfarrerin an diesem Tag, Rahel Kießecker, dass sie sich, als sie ihr Studium begann, stets "willkommen geheißen" fühlte.

Sie predigte zusammen mit Eva Knoblauch aus Jungingen, Ulm, über das "Band des Friedens", das die Christenheit, die Gemeinschaft der Glaubenden, Männer und Frauen, miteinander verbindet.

Den Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche mit Feier des Heiligen Abendmahls umrahmte die Ehinger Kantorei unter Leitung von Kirchenmusiker Christoph Mehner musikalisch.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Besucherinnen und Besucher noch ins Jugendheim eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und in Erinnerungen zu schwelgen
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Die Predigt von Pfarrerin Rahel Kießecker und Pfarrerin Eva Knoblauch finden Sie hier: Predigt 50 Jahre Frauenordination



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Die Konfirmanden beim Konfitag in Rottenacker

 

 

Veröffentlicht am 17. Juli 2018

Am Samstag, den 7. Juli trafen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinden Ehingen, Allmendingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen zum Konfitag des Süddistrikts in Rottenacker.

Am Samstag, den 7. Juli trafen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinden Ehingen, Allmendingen, Munderkingen, Rottenacker, Schelklingen und Weilersteußlingen zum Konfitag des Süddistrikts in Rottenacker .


Nach einem gemeinsamen Beginn waren Zusammenhalt und Teamgeist gefragt.

Die Konfirmandengruppen mussten an verschiedenen erlebnispädagogischen Stationen als Gruppe ein Problem bewältigen. Nur gemeinsam konnte die Aufgabe gelöst werden.

 

Nach einem gemeinsamen Beginn waren Zusammenhalt und Teamgeist gefragt.

Die Konfirmandengruppen mussten an verschiedenen erlebnispädagogischen Stationen als Gruppe ein Problem bewältigen. Nur gemeinsam konnte die Aufgabe gelöst werden
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Der Tag endete mit der Feier eines Jugendgottesdienstes in der St. Wolfgang Kirche.

Der Tag endete mit der Feier eines Jugendgottesdienstes in der St. Wolfgang Kirche.


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Die Kirchengemeinde feiert ihr traditionelles Sommerfest

 

 

Veröffentlicht am 12. Juni 2018

Am Sonntag, den 10. Juni lud die Evangelische Kirchengemeinde zu ihrem traditionellen Sommerfest ein, welches im und ums Evangelische Gemeindezentrum am Wenzelstein gefeiert wurde.

Am Sonntag, den 10. Juni lud die Evangelische Kirchengemeinde zu ihrem traditionellen Sommerfest ein, welches im und ums Evangelische Gemeindezentrum am Wenzelstein gefeiert wurde.


Nach dem Familiengottesdienst, in dessen Rahmen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorstellten, wurde zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Die ungarische Volkstanzgruppe Szilaj sorgte für heitere Stimmung, die selbst ein einsetzender Gewitterschauer nicht trüben konnte.

Bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und Salaten konnten die Besucher verweilen oder das reichhaltige Sortiment an Likören, Marmeladen und Gestricktem in Augenschein nehmen.

 

Nach dem Familiengottesdienst, in dessen Rahmen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorstellten, wurde zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Die ungarische Volkstanzgruppe Szilaj sorgte für heitere Stimmung, die selbst ein einsetzender Gewitterschauer nicht trüben konnte.

Bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und Salaten konnten die Besucher verweilen oder das reichhaltige Sortiment an Likören, Marmeladen und Gestricktem in Augenschein nehmen.


 
 
 

Auch der Kindergarten Regenbogenhaus beteiligte sich, so führten die Kinder "das Lexikon der Lieblingstiere" auf.

Im Anschluss daran dankten die beiden Pfarrerinnen Margot Lenz und Susanne Richter dem Kindergartenteam für die Zusammenarbeit, da der Kindergarten künftig nicht mehr von der Kirchengemeinde selbst, sondern vom Diakonieverband Ulm/Alb-Donau verwaltet wird.


Zum Zeichen der Dankbarkeit wurde Frau Eva-Maria Mussotter, die nach langjähriger Tätigkeit für den Kindergarten in den Ruhestand verabschiedet wird, eine Rose überreicht, ebenso allen anderen Mitarbeitern
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Auch der Kindergarten Regenbogenhaus beteiligte sich, so führten die Kinder "das Lexikon der Lieblingstiere" auf.

Im Anschluss daran dankten die beiden Pfarrerinnen Margot Lenz und Susanne Richter dem Kindergartenteam für die Zusammenarbeit, da der Kindergarten künftig nicht mehr von der Kirchengemeinde selbst, sondern vom Diakonieverband Ulm/Alb-Donau verwaltet wird.

Zum Zeichen der Dankbarkeit wurde Frau Eva-Maria Mussotter, die nach langjähriger Tätigkeit für den Kindergarten in den Ruhestand verabschiedet wird, eine Rose überreicht, ebenso allen anderen Mitarbeitern.


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Weitere Aktionen der Konfirmierten im Frühjahr

 

 

Veröffentlicht am 26. Mai 2018

Die Neukonfirmierten des Konfirmandenjahrgangs 2017/2018, die im März 2018 ihre Konfirmation feierten, waren zu weiteren Aktionen eingeladen.

Die Neukonfirmierten des Konfirmandenjahrgangs 2017/2018, die im März 2018 ihre Konfirmation feierten, waren zu weiteren Aktionen eingeladen.


Eine dieser Aktionen war, auf Wunsch der Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst, das Übernachten im Evangelischen Jugendheim im April 2018.

Eine weitere Aktion des Süddistrikts für die ehemaligen Konfirmandengruppen war eine Kanufahrt auf der Donau am 12. Mai von Munderkingen aus.

Eine dieser Aktionen war, auf Wunsch der Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst, das Übernachten im Evangelischen Jugendheim im April 2018.

Eine weitere Aktion des Süddistrikts für die ehemaligen Konfirmandengruppen war eine Kanufahrt auf der Donau am 12. Mai von Munderkingen aus.

 
 
 


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Spendenübergabe an den Kinderschutzbund Ehingen

 

 

Veröffentlicht am 18. Mai 2018

Pfarrerin Susanne Richter und Frau Dorothea Brinkschmidt-Haase überreichten im Namen der Neukonfirmierten und der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen eine Spende in Höhe von 222,34 Euro an den Ehinger Kinderschutzbund.

Pfarrerin Susanne Richter und Frau Dorothea Brinkschmidt-Haase überreichten im Namen der Neukonfirmierten und der Evangelischen Kirchengemeinde Ehingen eine Spende in Höhe von 222,34 Euro an den Ehinger Kinderschutzbund.


Es ist üblich, dass sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst aussuchen können, welchen Zweck die Kollekte ihrer Konfirmationsgottesdienste erfüllen soll.

Die Vorschläge der Jugendlichen werden dem Kirchengemeinderat vorgelegt, der dann darüber beschließt. Neben dem Kinderschutzbund wurde 2018 die Schmiechtalschule Ehingen bedacht, zudem kam ein Teil der Kollekte der Sanierung des Pfarrhauses Süd zugute.

Im Rahmen sozialer Projekte, an denen der Konfirmandenjahrgang 2017/2018 teilnahm, wurde auf Wunsch der Konfirmanden selbst auch der Kinderschutzbund Ehingen besucht.

Über den Kinderschutzbund

Für weitere Informationen über die Organisation und deren Arbeit empfehlen wir die Website des Kinderschutzbundes Ehingen

Es ist üblich, dass sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst aussuchen können, welchen Zweck die Kollekte ihrer Konfirmationsgottesdienste erfüllen soll.

Die Vorschläge der Jugendlichen werden dem Kirchengemeinderat vorgelegt, der dann darüber beschließt. Neben dem Kinderschutzbund wurde 2018 die Schmiechtalschule Ehingen bedacht, zudem kam ein Teil der Kollekte der Sanierung des Pfarrhauses Süd zugute.

Im Rahmen sozialer Projekte, an denen der Konfirmandenjahrgang 2017/2018 teilnahm, wurde auf Wunsch der Konfirmanden selbst auch der Kinderschutzbund Ehingen besucht.

Über den Kinderschutzbund

Für weitere Informationen über die Organisation und deren Arbeit empfehlen wir die Website des Kinderschutzbundes Ehingen