Das Kirchenjahr und die Bedeutung kirchlicher Feste

 

 

 

Im Gegensatz zum Kalenderjahr beginnt das Kirchenjahr nicht am 1. Januar, sondern stets mit dem ersten Adventssonntag.

Das Kirchenjahr gliedert sich in Festkreise und orientiert sich dabei immer am Osterfest, das am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, der nach dem gregorianischen Kalender frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April eines Jahres fallen kann, weshalb bestimmte Kirchenjahreszeiten immer unterschiedlich lang ausfallen.

Mit dem Weihnachtsfestkreis beginnt das Kirchenjahr, auf den der Osterfestkreis folgt. Dieser beginnt mit der Vorpassionszeit und endet mit dem Pfingstfest. Daran schließt sich der Trinitatisfestkreis an, in den der Anzahl nach die meisten Sonntage des Jahres fallen. Das Kirchenjahr endet mit dem Toten- und Ewigkeitssonntag.


 

Im Gegensatz zum Kalenderjahr beginnt das Kirchenjahr nicht am 1. Januar, sondern stets mit dem ersten Adventssonntag.

Das Kirchenjahr gliedert sich in Festkreise und orientiert sich dabei immer am Osterfest, das am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, der nach dem gregorianischen Kalender frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April eines Jahres fallen kann, weshalb bestimmte Kirchenjahreszeiten immer unterschiedlich lang ausfallen.

Mit dem Weihnachtsfestkreis beginnt das Kirchenjahr, auf den der Osterfestkreis folgt. Dieser beginnt mit der Vorpassionszeit und endet mit dem Pfingstfest. Daran schließt sich der Trinitatisfestkreis an, in den der Anzahl nach die meisten Sonntage des Jahres fallen. Das Kirchenjahr endet mit dem Toten- und Ewigkeitssonntag
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Wussten Sie schon?

Für die kirchlichen Feiertage gibt es eine bestimmte Leseordnung, die sich alle sechs Jahre wiederholt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Perikopenordnung, die in den meisten Landeskirchen seit 1953 in Gebrauch ist.

Die Perikopenordnung gibt das Thema für einen Sonntag bzw. einen Feiertag vor und empfiehlt auch biblische Texte und Lieder, die oft Grundlage der Gottesdienste an diesen Tagen sind.

Ebenso hat jede Festzeit und jeder kirchliche Feiertag eine bestimmte Farbe, die den Charakter des Tages wiedergibt und für Gottesdienstbesucher durch die Paramente an Altar und Kanzel und oftmals durch die Stolen der Liturgen ersichtlich wird.

 

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Die Adventszeit

 

 

 

Für viele Menschen ist die Adventszeit von besonderer Bedeutung, so prägt sie auch in besonderem Maße das kirchliche Leben der Kirchengemeinde.

 

Für viele Menschen ist die Adventszeit von besonderer Bedeutung, so prägt sie auch in besonderem Maße das kirchliche Leben der Kirchengemeinde.

Über den Advent

 

Mit dem ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr.

Der Begriff "Advent" bedeutete im Römischen Reich "Ankunft", insbesondere in Zusammenhang mit der Ankunft von Amtsträgern, Königen und Kaisern.

Durch die Geburt Jesu Christi kam Gott als Friedenskönig
in diese Welt. Auf diese Menschwerdung Gottes, die an Weihnachten gefeiert wird, bereitet sich die Christenheit in den Adventswochen vor.

Zum Hintergrund

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit, ähnlich der Passionszeit in den Wochen vor Ostern, begangen. Darauf weist die liturgische Farbe violett der Paramente heute noch hin.

Der Fastengedanke an sich rückte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter in den Hintergrund. Heute gilt die Adventszeit geheimhin als Zeit der Besinnung, des Innehaltens, der Umkehr und Erwartung, wodurch der Charakter einer Fastenzeit bis heute erhalten bleibt.

Besonders prägend ist die Lichtsymbolik. Im Johannesevangelium wird berichtet, wie Jesus von sich selbst sagt, dass er das Licht der Welt ist und all jene, die ihm nachfolgen, nicht im Dunkeln wandeln. (Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 12)

Im Alten Testament prophezeit Jesaja die Geburt des Messias, die Geburt Jesu.


Über den Advent

 

Mit dem ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr.

Der Begriff "Advent" bedeutete im Römischen Reich "Ankunft", insbesondere in Zusammenhang mit der Ankunft von Amtsträgern, Königen und Kaisern.

Durch die Geburt Jesu Christi kam Gott als Friedenskönig
in diese Welt. Auf diese Menschwerdung Gottes, die an Weihnachten gefeiert wird, bereitet sich die Christenheit in den Adventswochen vor.

Zum Hintergrund

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit, ähnlich der Passionszeit in den Wochen vor Ostern, begangen. Darauf weist die liturgische Farbe violett der Paramente heute noch hin.

Der Fastengedanke an sich rückte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter in den Hintergrund. Heute gilt die Adventszeit geheimhin als Zeit der Besinnung, des Innehaltens, der Umkehr und Erwartung, wodurch der Charakter einer Fastenzeit bis heute erhalten bleibt.

Besonders prägend ist die Lichtsymbolik. Im Johannesevangelium wird berichtet, wie Jesus von sich selbst sagt, dass er das Licht der Welt ist und all jene, die ihm nachfolgen, nicht im Dunkeln wandeln. (Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 12)

Im Alten Testament prophezeit Jesaja die Geburt des Messias, die Geburt Jesu
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Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!


 

Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 60, Vers 1

 

 

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Der Adventskranz

 

An jedem der vier Adventssonntage wird eine Kerze entzündet, die symbolisiert, wie das Fest der Geburt Jesu, des Lichts der Welt, immer näher rückt.

Traditionell finden sich diese vier Kerzen auf dem Adventskranz. Dessen Ursprung geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) zurück, der 1839 im Betsaal des "Rauhen Hauses" in Hamburg den ersten Adventskranz in Form eines Leuchters, bestehend aus weißen Kerzen für die Sonntage und roten Kerzen für die Werktage, aufhängen ließ.

Mit dem Entzünden der Kerzen wollte er den Kindern, die aus ärmlichen Verhältnissen stammten und im Rauhen Haus betreut wurden, zeigen, wie viele Tage noch bis Weihnachten verbleiben, da diese immer ungeduldig nachfragten
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Der Adventskranz

 

An jedem der vier Adventssonntage wird eine Kerze entzündet, die symbolisiert, wie das Fest der Geburt Jesu, des Lichts der Welt, immer näher rückt.

Traditionell finden sich diese vier Kerzen auf dem Adventskranz. Dessen Ursprung geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) zurück, der 1839 im Betsaal des "Rauhen Hauses" in Hamburg den ersten Adventskranz in Form eines Leuchters, bestehend aus weißen Kerzen für die Sonntage und roten Kerzen für die Werktage, aufhängen ließ.

Mit dem Entzünden der Kerzen wollte er den Kindern, die aus ärmlichen Verhältnissen stammten und im Rauhen Haus betreut wurden, zeigen, wie viele Tage noch bis Weihnachten verbleiben, da diese immer ungeduldig nachfragten
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Die Adventszeit in Ehingen

 

Mit dem jährlich stattfindenden Adventsbazar, der bereits am Samstag vor dem Ewigkeitssonntag und somit acht Tage vor dem ersten Advent stattfindet, stimmt die Kirchengemeinde allmählich in die Adventszeit ein.

Hier können selbstgemachte Adventskränze käuflich erworben werden. Diese können auch beim Kirchengemeinderat vorbestellt und so nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

An einem Wochentag ist die Kirchengemeinde auch auf dem Ehinger Weihnachtsmarkt vertreten. Der Erlös des Verkaufs selbstgemachter Waren kommt eigenen Projekten zugute.

Die Adventszeit ist die Hochzeit der Proben für die Krippenspiele an Heilig Abend.

Daneben laden der Frauentreff, der Treffpunkt für Ältere und weitere Gruppen und Kreise zu Adventsfeiern und gemütlichem Beisammensein ein


Generell finden an allen vier Adventssonntagen Gottesdienste in traditioneller, aber auch in meditativer Form statt
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Die Adventszeit in Ehingen

 

Mit dem jährlich stattfindenden Adventsbazar, der bereits am Samstag vor dem Ewigkeitssonntag und somit acht Tage vor dem ersten Advent stattfindet, stimmt die Kirchengemeinde allmählich in die Adventszeit ein.

Hier können selbstgemachte Adventskränze käuflich erworben werden. Diese können auch beim Kirchengemeinderat vorbestellt und so nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

An einem Wochentag ist die Kirchengemeinde auch auf dem Ehinger Weihnachtsmarkt vertreten. Der Erlös des Verkaufs selbstgemachter Waren kommt eigenen Projekten zugute.

Die Adventszeit ist die Hochzeit der Proben für die Krippenspiele an Heilig Abend.

Daneben laden der Frauentreff, der Treffpunkt für Ältere und weitere Gruppen und Kreise zu Adventsfeiern und gemütlichem Beisammensein ein


Generell finden an allen vier Adventssonntagen Gottesdienste in traditioneller, aber auch in meditativer Form statt
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Weihnachten

 

 

 

An Weihnachten, das für viele Menschen das Fest der Liebe ist, feiern Christen weltweit die Menschwerdung Gottes und damit die Liebe, die Gott in Jesus Christus auf besondere Weise in die Welt und zu den Menschen brachte.

 

An Weihnachten, das für viele Menschen das Fest der Liebe ist, feiern Christen weltweit die Menschwerdung Gottes und damit die Liebe, die Gott in Jesus Christus auf besondere Weise in die Welt und zu den Menschen brachte.

Über Weihnachten

 

Mit den Worten "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde" aus dem zweiten Kapitel des Lukasevangeliums beginnt die wohl bekannteste Version der Weihnachtsgeschichte aus der Bibel.

Die Geburt Jesu, des Messias, des Erlösers der Welt, wurde bereits von den Propheten zuvor verheißen. Mit ihm würde Gott selbst die Regentschaft des Friedens anbrechen lassen.

An dieses Versprechen erinnern sich Christen an Weihnachten und feiern die Geburt des Gotteskindes in einem kleinen Stall in Bethlehem, nachdem sich dessen Mutter Maria mit ihrem Gatten Joseph dorthin in die Stadt Davids aufgemacht hatte, um dem Verlangen des römischen Kaisers nach einer Volkszählung nachzukommen.

Mit dem Heiligen Abend am 24. Dezember eines jeden Jahres endet die Adventszeit. Die Stunden vor Mitternacht und danach werden als Heilige Nacht bezeichnet, auf die der Morgen des 25. Dezembers folgt, der der eigentliche Weihnachtstag ist.

Zur Lichtsymbolik

Das genaue Geburtsdatum Jesu ist nicht bekannt. Die Tradition des Weihnachtsfestes Ende Dezember geht auf den Sonnenkult der Alten Völker zurück. Viele Völker feierten und feiern bis heute die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember auf der Nordhalbkugel der Erde, mit der sich die Zahl der Sonnenstunden eines neuen Tages schrittweise wieder erhöht.

Die Gewichtigkeit dieser Symbolik übernahmen neben den Römern auch die ersten Christen, da Jesus im Johannesevangelium von sich selbst sagte, dass er das Licht der Welt sei.

Ein weiterer Indikator hierfür ist mitunter wohl auch der Stern über Bethlehem, eine Sternenkonstellation vor über 2000 Jahren, die im Nahen Osten besonders gut zu sehen war und nach biblischer Überlieferung den Sterndeutern den Weg zur Krippe im Stall wies.

Gott wird Mensch

In Jesus, dem Kind in der Krippe, kommt Gott selbst in diese Welt, wird selbst Mensch und bringt Licht und Leben. Mit Jesus bricht Gott eine neue Königsherrschaft an, so berichtet es die Bibel.

Gott selbst thront nicht über den Menschen, sondern kommt ihnen in Jesus nahe. Gott selbst wird Mensch, verwundbar, verletzlich und auf andere Menschen angewiesen. So betritt Gott als König des Friedens diese Welt.

Die Ersten, die an diesem Wunder teilhaben, sind nicht Könige und Herrscher, sondern Hirten auf dem Feld. "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens", zitiert der Evangelist Lukas die himmlischen Heerscharen, die Jesu Geburt voller Freude verkünden.

Der zentrale Gedanke des Festes des Friedens und der Liebe lebt bis heute. Weihnachten hat eine Tragweite, die vieles aus den Fugen geraten lässt, wie einst in jener Nacht in Bethlehem.

In der Geschichte gibt es Berichte von Waffenruhen an den Weihnachtstagen und die Feiertage laden viele Menschen heute noch ein, sich und ihr Leben zu entschleunigen, sich auf das, was das Leben ausmacht, zu konzentrieren.

Weihnachten verbindet nicht nur die Christenheit miteinander, sondern hat einen signifikanten Einfluss auf das Weltgeschehen und birgt den Wunsch, die Hoffnung und Zuversicht in sich, dass die Friedensherrschaft Gottes nicht endet, sondern, auch angesichts aktuell bestehender Gefahren und Risiken eines Tages alles und jeden umfassen möge.




Über Weihnachten

 

Mit den Worten "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde" aus dem zweiten Kapitel des Lukasevangeliums beginnt die wohl bekannteste Version der Weihnachtsgeschichte aus der Bibel.

Die Geburt Jesu, des Messias, des Erlösers der Welt, wurde bereits von den Propheten zuvor verheißen. Mit ihm würde Gott selbst die Regentschaft des Friedens anbrechen lassen.

An dieses Versprechen erinnern sich Christen an Weihnachten und feiern die Geburt des Gotteskindes in einem kleinen Stall in Bethlehem, nachdem sich dessen Mutter Maria mit ihrem Gatten Joseph dorthin in die Stadt Davids aufgemacht hatte, um dem Verlangen des römischen Kaisers nach einer Volkszählung nachzukommen.

Mit dem Heiligen Abend am 24. Dezember eines jeden Jahres endet die Adventszeit. Die Stunden vor Mitternacht und danach werden als Heilige Nacht bezeichnet, auf die der Morgen des 25. Dezembers folgt, der der eigentliche Weihnachtstag ist.

Zur Lichtsymbolik

Das genaue Geburtsdatum Jesu ist nicht bekannt. Die Tradition des Weihnachtsfestes Ende Dezember geht auf den Sonnenkult der Alten Völker zurück. Viele Völker feierten und feiern bis heute die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember auf der Nordhalbkugel der Erde, mit der sich die Zahl der Sonnenstunden eines neuen Tages schrittweise wieder erhöht.

Die Gewichtigkeit dieser Symbolik übernahmen neben den Römern auch die ersten Christen, da Jesus im Johannesevangelium von sich selbst sagte, dass er das Licht der Welt sei.

Ein weiterer Indikator hierfür ist mitunter wohl auch der Stern über Bethlehem, eine Sternenkonstellation vor über 2000 Jahren, die im Nahen Osten besonders gut zu sehen war und nach biblischer Überlieferung den Sterndeutern den Weg zur Krippe im Stall wies.

Gott wird Mensch

In Jesus, dem Kind in der Krippe, kommt Gott selbst in diese Welt, wird selbst Mensch und bringt Licht und Leben. Mit Jesus bricht Gott eine neue Königsherrschaft an, so berichtet es die Bibel.

Gott selbst thront nicht über den Menschen, sondern kommt ihnen in Jesus nahe. Gott selbst wird Mensch, verwundbar, verletzlich und auf andere Menschen angewiesen. So betritt Gott als König des Friedens diese Welt.

Die Ersten, die an diesem Wunder teilhaben, sind nicht Könige und Herrscher, sondern Hirten auf dem Feld. "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens", zitiert der Evangelist Lukas die himmlischen Heerscharen, die Jesu Geburt voller Freude verkünden.

Der zentrale Gedanke des Festes des Friedens und der Liebe lebt bis heute. Weihnachten hat eine Tragweite, die vieles aus den Fugen geraten lässt, wie einst in jener Nacht in Bethlehem.

In der Geschichte gibt es Berichte von Waffenruhen an den Weihnachtstagen und die Feiertage laden viele Menschen heute noch ein, sich und ihr Leben zu entschleunigen, sich auf das, was das Leben ausmacht, zu konzentrieren.

Weihnachten verbindet nicht nur die Christenheit miteinander, sondern hat einen signifikanten Einfluss auf das Weltgeschehen und birgt den Wunsch, die Hoffnung und Zuversicht in sich, dass die Friedensherrschaft Gottes nicht endet, sondern, auch angesichts aktuell bestehender Gefahren und Risiken eines Tages alles und jeden umfassen möge
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Weihnachten in Ehingen

 

Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit den Gottesdiensten an Heilig Abend, dem Vorabend des Weihnachtstages.

In den am Nachmittag stattfindenden Familiengottesdiensten in der Stadtkirche und im Gemeindezentrum führen Kinder Krippenspiele auf.

Am Abend findet die Christvesper im Gemeindezentrum statt und in der Regel um 22 Uhr die Christmette in der Stadtkirche. Beide Gottesdienste sind musikalisch besonders umrahmt, die Christvesper mit Instrumentalmusik und die Christmette durch die Kantorei Ehingen.

Am Weihnachtstag selbst findet die Feier eines Predigtgottesdienstes in der Stadtkirche statt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt die Kirchengemeinde zum Gottesdienst ins Gemeindezentrum ein. In der Regel dürfen sich die Gottesdienstbesucher selbst Lieder wünschen, die im Verlauf des Gottesdienstes gesungen werden.

An Sonntagen zwischen den Feiertagen, je nachdem, wie unterschiedlich diese in einem Kalenderjahr fallen, finden wahlweise entweder Distriktsgottesdienste, Bezirksgottesdienste oder auch keine Gottesdienste statt
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Weihnachten in Ehingen

 

Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen mit den Gottesdiensten an Heilig Abend, dem Vorabend des Weihnachtstages.

In den am Nachmittag stattfindenden Familiengottesdiensten in der Stadtkirche und im Gemeindezentrum führen Kinder Krippenspiele auf.

Am Abend findet die Christvesper im Gemeindezentrum statt und in der Regel um 22 Uhr die Christmette in der Stadtkirche. Beide Gottesdienste sind musikalisch besonders umrahmt, die Christvesper mit Instrumentalmusik und die Christmette durch die Kantorei Ehingen.

Am Weihnachtstag selbst findet die Feier eines Predigtgottesdienstes in der Stadtkirche statt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt die Kirchengemeinde zum Gottesdienst ins Gemeindezentrum ein. In der Regel dürfen sich die Gottesdienstbesucher selbst Lieder wünschen, die im Verlauf des Gottesdienstes gesungen werden.

An Sonntagen zwischen den Feiertagen, je nachdem, wie unterschiedlich diese in einem Kalenderjahr fallen, finden wahlweise entweder Distriktsgottesdienste, Bezirksgottesdienste oder auch keine Gottesdienste statt
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Die Jahreslosung

 

 

 

Die Jahreslosung ist ein biblischer Leitvers für ein ganzes Kalenderjahr. Sie wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt.

 

Die Jahreslosung ist ein biblischer Leitvers für ein ganzes Kalenderjahr. Sie wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt.

Über die Jahreslosung

 

24 Mitgliedsverbände der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) geben je zwei Bibelverse als Vorschlag für die Jahreslosung ab.

Diese Vorschläge werden in vier Arbeitsgruppen diskutiert, die am Ende ihrer Beratungen ebenfalls zwei Bibelverse zur Abstimmung vorlegen.

Das Plenum der ÖAB, das die endgültige Abstimmung vornimmt, entscheidet schlussendlich mit der jeweiligen absoluten Mehrheit, welcher Bibelvers zur Jahreslosung erklärt wird.

Die Jahreslosung wird für jedes Jahr drei Jahre im Voraus ausgewählt.

In der Regel steht sie im Mittelpunkt der Gottesdienste, die an Neujahr das Kalenderjahr eröffnen. Während des Kirchenjahres wird sie, sofern thematisch passend, oftmals in Gottesdiensten nochmals aufgegriffen
.


Über die Jahreslosung

 

24 Mitgliedsverbände der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) geben je zwei Bibelverse als Vorschlag für die Jahreslosung ab.

Diese Vorschläge werden in vier Arbeitsgruppen diskutiert, die am Ende ihrer Beratungen ebenfalls zwei Bibelverse zur Abstimmung vorlegen.

Das Plenum der ÖAB, das die endgültige Abstimmung vornimmt, entscheidet schlussendlich mit der jeweiligen absoluten Mehrheit, welcher Bibelvers zur Jahreslosung erklärt wird.

Die Jahreslosung wird für jedes Jahr drei Jahre im Voraus ausgewählt.

In der Regel steht sie im Mittelpunkt der Gottesdienste, die an Neujahr das Kalenderjahr eröffnen. Während des Kirchenjahres wird sie, sofern thematisch passend, oftmals in Gottesdiensten nochmals aufgegriffen
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Suche Frieden und jage ihm nach.


 

Die Jahreslosung für das Jahr 2019
aus dem Buch der Psalmen, Kapitel 34, Vers 15b

 

 

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Zur Geschichte der Jahreslosung

 

Seit 1930 werden die Jahreslosungen veröffentlicht.

Als Erfinder gilt der Theologe und Lieddichter Otto Riethmüller, der die erste Jahreslosung in Absprache mit dem Dachverband der Evangelischen Jungmännerbünde, einem Vorläufer der christlichen Jugendorganisation CVJM, herausgab.

1934 übernahm die evangelische Kirche die Jahreslosung, die katholische Kirche übernahm die Tradition 1969.

Seit 1970 gibt die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen die Jahreslosungen heraus
.

Zur Geschichte der Jahreslosung

 

Seit 1930 werden die Jahreslosungen veröffentlicht.

Als Erfinder gilt der Theologe und Lieddichter Otto Riethmüller, der die erste Jahreslosung in Absprache mit dem Dachverband der Evangelischen Jungmännerbünde, einem Vorläufer der christlichen Jugendorganisation CVJM, herausgab.

1934 übernahm die evangelische Kirche die Jahreslosung, die katholische Kirche übernahm die Tradition 1969.

Seit 1970 gibt die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen die Jahreslosungen heraus
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Über Otto Riethmüller

 

Mit den Jahreslosungen wollte der damalige Vorsitzende des Evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den NS-Schlagworten Bibelverse entgegensetzen.

Die erste Jahreslosung aus dem Brief an die Römer, Kapitel 1, Vers 16 lautete: "Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht."

Otto Heinrich Riethmüller, geboren am 26. Februar 1889 in Bad Cannstatt, studierte Theologie in Tübingen. Er bearbeitete einige bekannte Choräle wie z.B. "Sonne der Gerechtigkeit", "Der Morgenstern ist aufgedrungen" oder "Lob Gott getrost mit Singen".

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche, die sich gegen eine Gleichschaltung durch das NS-Regime wehrte und eine Reichskirche ablehnte.

Als einer der ersten unterschrieb Riethmüller den Aufruf gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche, der den Ausschluss von Christen jüdischer Herkunft aus Kirchenämtern beinhaltete und von einigen Landeskirchen eingeführt wurde, unter anderem auch von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

"Zu lernen, sich in schwieriger Zeit zum Christsein zu bekennen, dafür stehe Otto Riethmüllers Wirken und Vermächtnis, der eine ganze Generation junger Menschen als Pfarrer in der Jugendarbeit während der NS-Zeit geprägt habe", so Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, der mit einer Feierstunde im Juli 2018 an den Erfinder der Jahreslosung erinnerte.

Dabei widmete ihm der Oberkirchenrat einen Raum, der nach ihm benannt wurde.

Otto Riethmüller starb am 19. November 1938 in Berlin und wurde in Bad Cannstatt beigesetzt
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Weitere Details zum Leben und Wirken Otto Riethmüllers finden Sie auch im Artikel des Evangelischen Gemeindeblatts, den Sie im PDF-Dateiformat herunterladen können: Erfinder der Jahreslosung

Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) finden Sie auf deren Internetseiten.


Über Otto Riethmüller

 

Mit den Jahreslosungen wollte der damalige Vorsitzende des Evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den NS-Schlagworten Bibelverse entgegensetzen.

Die erste Jahreslosung aus dem Brief an die Römer, Kapitel 1, Vers 16 lautete: "Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht."

Otto Heinrich Riethmüller, geboren am 26. Februar 1889 in Bad Cannstatt, studierte Theologie in Tübingen. Er bearbeitete einige bekannte Choräle wie z.B. "Sonne der Gerechtigkeit", "Der Morgenstern ist aufgedrungen" oder "Lob Gott getrost mit Singen".

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche, die sich gegen eine Gleichschaltung durch das NS-Regime wehrte und eine Reichskirche ablehnte.

Als einer der ersten unterschrieb Riethmüller den Aufruf gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche, der den Ausschluss von Christen jüdischer Herkunft aus Kirchenämtern beinhaltete und von einigen Landeskirchen eingeführt wurde, unter anderem auch von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

"Zu lernen, sich in schwieriger Zeit zum Christsein zu bekennen, dafür stehe Otto Riethmüllers Wirken und Vermächtnis, der eine ganze Generation junger Menschen als Pfarrer in der Jugendarbeit während der NS-Zeit geprägt habe", so Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, der mit einer Feierstunde im Juli 2018 an den Erfinder der Jahreslosung erinnerte.

Dabei widmete ihm der Oberkirchenrat einen Raum, der nach ihm benannt wurde.

Otto Riethmüller starb am 19. November 1938 in Berlin und wurde in Bad Cannstatt beigesetzt.

Weitere Details zum Leben und Wirken Otto Riethmüllers finden Sie auch im Artikel des Evangelischen Gemeindeblatts, den Sie im PDF-Dateiformat herunterladen können: Erfinder der Jahreslosung

Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) finden Sie auf deren Internetseiten
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Epiphanias

 

 

 

Epiphanias ist eines der ältesten kirchlichen Feste und wird von den Westkirchen am 6. Januar eines jeden Jahres gefeiert.

 

Epiphanias ist eines der ältesten kirchlichen Feste und wird von den Westkirchen am 6. Januar eines jeden Jahres gefeiert.

Über Epiphanias

 

Der Tag erinnert an den Besuch der Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern über Bethlehem gefolgt waren, um den neuen König zu beschenken.

Der Name des Tages leitet sich vom griechischen Wort für "Erscheinung" ab. Vielen ist das Fest auch als Dreikönigstag bekannt.

Biblischer Hintergrund

Der Ursprung des Festes liegt in der Weihnachtsgeschichte. Der Stern hat eine tragende Symbolik: Er deutete an, dass sich in Bethlehem durch Jesu Geburt etwas zugetragen hatte, was die Welt verändern würde.

Tatsächlich war für die Menschen im Nahen Osten in den Jahren 7 bis 6 v.Chr. eine besondere Sternenkonstellation zu sehen, die dreimal nacheinander auftrat. Hierbei handelte es sich um die sogenannte Große Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn.

Astronomen gehen heute davon aus, dass es sich beim Stern von Bethlehem um dieses Himmelsphänomen handeln muss.

Die Bibel berichtet, wie die Sterndeuter losziehen und Geschenke im Gepäck haben, die sie dem Kind in der Krippe überreichen wollen: Weihrauch, Gold und Myrrhe.

Aus dieser Erzählung rührt der Brauch der Sternsinger, die in den Tagen um das Erscheinungsfest als Sterndeuter verkleidet durch die Straßen ziehen und die Häuser und deren Bewohner segnen.

Auch die Weisen aus dem Morgenland erwiesen sich als Segen. So berichtet der Evangelist Matthäus, dass die Sterndeuter Herodes den Großen aufsuchten, um ihn nach dem Ort zu fragen, an dem sie den neuen König finden würden.

Weiter wird berichtet, dass König Herodes in dem Kind einen Widersacher sah. So bat er die Sterndeuter, ihn über den Verbleib des Kindes zu unterrichten, sodass er es ebenfalls begrüßen und beschenken könne.

Die Sterndeuter ahnten allerdings, dass Herodes fürchtete, das Kind könnte ihm den Platz auf dem Thron streitig machen und dass er keine guten Gedanken hatte.

Mit dieser Vision besuchten sie die Eltern und das Kind in der Krippe und beschenkten es, kehrten allerdings nicht wieder zum Königspalast zurück.

Josef erschien im Traum ein Engel, der ihn dazu aufrief, das Land zu verlassen und vor Herodes zu fliehen, der die Täuschung durch die Sterndeuter bemerkt hatte einen hinterlistigen Plan schmiedete, um das King zu beseitigen.

Matthäus berichtet, dass die Heilige Familie nach Ägypten floh und erst wieder zurückkehrte, als Herodes gestorben war.


Über Epiphanias

 

Der Tag erinnert an den Besuch der Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern über Bethlehem gefolgt waren, um den neuen König zu beschenken.

Der Name des Tages leitet sich vom griechischen Wort für "Erscheinung" ab. Vielen ist das Fest auch als Dreikönigstag bekannt.

Biblischer Hintergrund

Der Ursprung des Festes liegt in der Weihnachtsgeschichte. Der Stern hat eine tragende Symbolik: Er deutete an, dass sich in Bethlehem durch Jesu Geburt etwas zugetragen hatte, was die Welt verändern würde.

Tatsächlich war für die Menschen im Nahen Osten in den Jahren 7 bis 6 v.Chr. eine besondere Sternenkonstellation zu sehen, die dreimal nacheinander auftrat. Hierbei handelte es sich um die sogenannte Große Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn.

Astronomen gehen heute davon aus, dass es sich beim Stern von Bethlehem um dieses Himmelsphänomen handeln muss.

Die Bibel berichtet, wie die Sterndeuter losziehen und Geschenke im Gepäck haben, die sie dem Kind in der Krippe überreichen wollen: Weihrauch, Gold und Myrrhe.

Aus dieser Erzählung rührt der Brauch der Sternsinger, die in den Tagen um das Erscheinungsfest als Sterndeuter verkleidet durch die Straßen ziehen und die Häuser und deren Bewohner segnen.

Auch die Weisen aus dem Morgenland erwiesen sich als Segen. So berichtet der Evangelist Matthäus, dass die Sterndeuter Herodes den Großen aufsuchten, um ihn nach dem Ort zu fragen, an dem sie den neuen König finden würden.

Weiter wird berichtet, dass König Herodes in dem Kind einen Widersacher sah. So bat er die Sterndeuter, ihn über den Verbleib des Kindes zu unterrichten, sodass er es ebenfalls begrüßen und beschenken könne.

Die Sterndeuter ahnten allerdings, dass Herodes fürchtete, das Kind könnte ihm den Platz auf dem Thron streitig machen und dass er keine guten Gedanken hatte.

Mit dieser Vision besuchten sie die Eltern und das Kind in der Krippe und beschenkten es, kehrten allerdings nicht wieder zum Königspalast zurück.

Josef erschien im Traum ein Engel, der ihn dazu aufrief, das Land zu verlassen und vor Herodes zu fliehen, der die Täuschung durch die Sterndeuter bemerkt hatte einen hinterlistigen Plan schmiedete, um das King zu beseitigen.

Matthäus berichtet, dass die Heilige Familie nach Ägypten floh und erst wieder zurückkehrte, als Herodes gestorben war
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Die Sonntage nach Epiphanias

 

Die Sonntage nach dem Erscheinungsfest werden als Sonntage nach Epiphanias bezeichnet, deren Anzahl in jedem Jahr unterschiedlich ist.

Die Anzahl variiert, da sich die Zeit nach dem Osterfest richtet, das am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, welcher bereits Ende März oder aber erst Ende April sein kann.

Am ersten Sonntag nach Epiphanias rückt die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer in den Mittelpunkt.

Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias endet der Weihnachtsfestkreis.


Die Sonntage nach Epiphanias

 

Die Sonntage nach dem Erscheinungsfest werden als Sonntage nach Epiphanias bezeichnet, deren Anzahl in jedem Jahr unterschiedlich ist.

Die Anzahl variiert, da sich die Zeit nach dem Osterfest richtet, das am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, welcher bereits Ende März oder aber erst Ende April sein kann.

Am ersten Sonntag nach Epiphanias rückt die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer in den Mittelpunkt.

Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias endet der Weihnachtsfestkreis
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Die Epiphaniaszeit in Ehingen

 

Am 6. Januar findet in der Regel ein Distriktsgottesdienst für die Kirchengemeinden im Kirchenbezirk an wechselnden Orten statt, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

An den Sonntagen nach Epiphanias werden in der Regel die Gottesdienste wieder in Ehingen gefeiert
.

Die Epiphaniaszeit in Ehingen

 

Am 6. Januar findet in der Regel ein Distriktsgottesdienst für die Kirchengemeinden im Kirchenbezirk an wechselnden Orten statt, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

An den Sonntagen nach Epiphanias werden in der Regel die Gottesdienste wieder in Ehingen gefeiert
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Die Passionszeit

 

 

 

Die Passionszeit ist die Vorbereitungszeit auf das Osterfest und erinnert an die Leidensgeschichte Jesu.

 

Die Passionszeit ist die Vorbereitungszeit auf das Osterfest und erinnert an die Leidensgeschichte Jesu.

Über die Passionszeit

 

Mit dem Aschermittwoch, 40 Tage vor Ostern, beginnt die Passionszeit. In dieser Zeit erinnern sich Christen der Leidensgeschichte Jesu.

Die Sonntage nach dem Erscheinungsfest und vor Aschermittwoch werden als Vorpassionszeit bezeichnet.

Der Übergang von der weihnachtlichen Freude hin zu Besinnung, Einkehr und Buße wird bereits spürbar und mit Beginn der Passionszeit durch die violette Farbgebung der Paramente an Altar und Kanzel charakterisiert.

In den Liturgien der Gottesdienste entfallen das Kyrie, das Gloria und das Halleluja, was den Charakter der Passionszeit zudem hervorhebt.

Die Passionszeit endet mit dem Palmsonntag, der gleichzeitig den Übergang in die Karwoche bildet.


Über die Passionszeit

 

Mit dem Aschermittwoch, 40 Tage vor Ostern, beginnt die Passionszeit. In dieser Zeit erinnern sich Christen der Leidensgeschichte Jesu.

Die Sonntage nach dem Erscheinungsfest und vor Aschermittwoch werden als Vorpassionszeit bezeichnet.

Der Übergang von der weihnachtlichen Freude hin zu Besinnung, Einkehr und Buße wird bereits spürbar und mit Beginn der Passionszeit durch die violette Farbgebung der Paramente an Altar und Kanzel charakterisiert.

In den Liturgien der Gottesdienste entfallen das Kyrie, das Gloria und das Halleluja, was den Charakter der Passionszeit zudem hervorhebt.

Die Passionszeit endet mit dem Palmsonntag, der gleichzeitig den Übergang in die Karwoche bildet
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Fastenzeit

 

Gemeinhin ist die Passionszeit vielen Menschen auch als Fastenzeit bekannt. Viele Christen nehmen sich in dieser Zeit vor, auf etwas ganz Bestimmtes zu verzichten.

Dabei handelt es sich oftmals aber nicht nur um Dinge materieller Art, auch nehmen sich viele Christen die Passionszeit zum Anlass, sich und ihr Leben auf Wichtiges zu fokussieren und danach auszurichten.

So hat die Passionszeit für viele Christen durch ihren Charakter des Innehaltens und des Gebets zum Ziel, sich neue Wege und Horizonte zu eröffnen, die Routine des Alltags zu hinterfragen und dabei zu entkommen, was Menschen persönlich belastet und zu schaffen macht.

Fastenaktion

Die Evangelische Kirche lädt mit ihrer Fastenaktion "7 Wochen ohne" dazu ein, die Passionszeit immer wieder neu und für sich persönlich neue Perspektiven zu entdecken. In jedem Jahr steht die Fastenaktion dabei unter einem neuen Motto.

Weiteres zur Fastenaktion "7 Wochen ohne" finden Sie hier.


Biblischer Hintergrund

Die Fastenzeit hat ihren Ursprung in der Bibel. Sie berichtet davon, dass Jesus selbst in die Wüste zog, um dort für 40 Tage und Nächte zu fasten.


Die Zahl 40 ist eine symbolische Zahl mit großer Bedeutung für die Christenheit. Sie erinnert an die 40-tägige Sintflut, die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog oder an die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in Gottes Gegenwart verbrachte.


Fastenzeit

 

Gemeinhin ist die Passionszeit vielen Menschen auch als Fastenzeit bekannt. Viele Christen nehmen sich in dieser Zeit vor, auf etwas ganz Bestimmtes zu verzichten.

Dabei handelt es sich oftmals aber nicht nur um Dinge materieller Art, auch nehmen sich viele Christen die Passionszeit zum Anlass, sich und ihr Leben auf Wichtiges zu fokussieren und danach auszurichten.

So hat die Passionszeit für viele Christen durch ihren Charakter des Innehaltens und des Gebets zum Ziel, sich neue Wege und Horizonte zu eröffnen, die Routine des Alltags zu hinterfragen und dabei zu entkommen, was Menschen persönlich belastet und zu schaffen macht.

Fastenaktion

Die Evangelische Kirche lädt mit ihrer Fastenaktion "7 Wochen ohne" dazu ein, die Passionszeit immer wieder neu und für sich persönlich neue Perspektiven zu entdecken. In jedem Jahr steht die Fastenaktion dabei unter einem neuen Motto.

Weiteres zur Fastenaktion "7 Wochen ohne" finden Sie hier.


Biblischer Hintergrund

Die Fastenzeit hat ihren Ursprung in der Bibel. Sie berichtet davon, dass Jesus selbst in die Wüste zog, um dort für 40 Tage und Nächte zu fasten.


Die Zahl 40 ist eine symbolische Zahl mit großer Bedeutung für die Christenheit. Sie erinnert an die 40-tägige Sintflut, die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog oder an die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in Gottes Gegenwart verbrachte
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Die Passionszeit in Ehingen

 

Gottesdienste finden an den Sonntagen der Vorpassionszeit und an den Sonntagen nach Aschermittwoch in der Regel zu den üblichen Gottesdienstzeiten statt.

Die Passionszeit in Ehingen

 

Gottesdienste finden an den Sonntagen der Vorpassionszeit und an den Sonntagen nach Aschermittwoch in der Regel zu den üblichen Gottesdienstzeiten statt.


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Palmsonntag

 

 

 

An Palmsonntag gedenken Christen des Einzuges Jesu in Jerusalem.

 

An Palmsonntag gedenken Christen des Einzuges Jesu in Jerusalem.

Über Palmsonntag

 

Palmsonntag ist der letzte Sonntag in der Passionszeit und bildet den Übergang zur Karwoche.

Palmsonntag hebt sich von den anderen Tagen der Passionszeit ab, da an ihm die Hosiannarufe der jubelnden Menschenmengen erklingen, die Jesus bei dessen Einzug zum Zeichen seines Königtums zugerufen wurden.

Die Menschen freuten sich über seine Ankunft, der auf einem Esel durch die Straßen der Stadt ritt und ebneten ihm den Weg, in dem sie Palmzweige vor ihm auf die Straße legten. Daher rührt auch der Name Palmsonntag.

Palmen gelten als Symbole des Lebens und Sieges bis heute vielerorts als heilige Bäume. In Israel gelten sind sie zudem Symbol der Unabhängigkeit.

Jesu Einzug in einer von den Römern besetzten Stadt, verbunden mit den Symbolen des Königtums, stellte zugleich eine Provokation gegenüber dem römischen Kaisertum dar.


Über Palmsonntag

 

Palmsonntag ist der letzte Sonntag in der Passionszeit und bildet den Übergang zur Karwoche.

Palmsonntag hebt sich von den anderen Tagen der Passionszeit ab, da an ihm die Hosiannarufe der jubelnden Menschenmengen erklingen, die Jesus bei dessen Einzug zum Zeichen seines Königtums zugerufen wurden.

Die Menschen freuten sich über seine Ankunft, der auf einem Esel durch die Straßen der Stadt ritt und ebneten ihm den Weg, in dem sie Palmzweige vor ihm auf die Straße legten. Daher rührt auch der Name Palmsonntag.

Palmen gelten als Symbole des Lebens und Sieges bis heute vielerorts als heilige Bäume. In Israel gelten sind sie zudem Symbol der Unabhängigkeit.

Jesu Einzug in einer von den Römern besetzten Stadt, verbunden mit den Symbolen des Königtums, stellte zugleich eine Provokation gegenüber dem römischen Kaisertum dar
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Der Palmsonntag in Ehingen

 

An Palmsonntag findet in der Regel ein Familiengottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche statt.

Kinder sind am Freitag vor Palmsonntag dazu eingeladen, Palmkreuze zu basteln, mit denen im Gottesdienst Jesus begrüßt wird, dessen Einzug in Jerusalem szenisch nachgestellt wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet üblicherweise das traditionelle Gemeindeessen im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche statt.


Der Palmsonntag in Ehingen

 

An Palmsonntag findet in der Regel ein Familiengottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche statt.

Kinder sind am Freitag vor Palmsonntag dazu eingeladen, Palmkreuze zu basteln, mit denen im Gottesdienst Jesus begrüßt wird, dessen Einzug in Jerusalem szenisch nachgestellt wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet üblicherweise das traditionelle Gemeindeessen im Jugendheim neben der Evangelischen Stadtkirche statt
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Die Karwoche

 

 

 

In der Karwoche gedenken Christen des Leidensweges und Sterbens Jesu.

 

In der Karwoche gedenken Christen des Leidensweges und Sterbens Jesu.

Über die Karwoche

 

Die Karwoche beginnt eine Woche vor dem Ostersonntag mit dem Palmsonntag, dem letzten Sonntag in der Passionszeit.

In der Karwoche steht die Leidensgeschichte Jesu vom letzten Abendmahl, über den Verrat bis hin zu dessen Tod am Kreuz im Mittelpunkt.

Aufgrund ihres Charakters, prägend durch Jesu Tod am Kreuz an Karfreitag, und nicht zuletzt durch ihren eigenen Namen, der sich vom althochdeutschen Wort "kara" herleitet, was so viel wie "Kummer, Klage und Trauer" bedeutet, scheint die Karwoche vom Osterfest getrennt zu sein.

Dennoch sind sich nahezu alle christlichen Konfessionen einig, dass sie untrennbar mit dem Osterfest verbunden ist, bildet sie schließlich den Übergang hin zu den Osterfeierlichkeiten. So ist die Karwoche in der Katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen auch als Heilige oder Große Woche bekannt.


Über die Karwoche

 

Die Karwoche beginnt eine Woche vor dem Ostersonntag mit dem Palmsonntag, dem letzten Sonntag in der Passionszeit.

In der Karwoche steht die Leidensgeschichte Jesu vom letzten Abendmahl, über den Verrat bis hin zu dessen Tod am Kreuz im Mittelpunkt.

Aufgrund ihres Charakters, prägend durch Jesu Tod am Kreuz an Karfreitag, und nicht zuletzt durch ihren eigenen Namen, der sich vom althochdeutschen Wort "kara" herleitet, was so viel wie "Kummer, Klage und Trauer" bedeutet, scheint die Karwoche vom Osterfest getrennt zu sein.

Dennoch sind sich nahezu alle christlichen Konfessionen einig, dass sie untrennbar mit dem Osterfest verbunden ist, bildet sie schließlich den Übergang hin zu den Osterfeierlichkeiten. So ist die Karwoche in der Katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen auch als Heilige oder Große Woche bekannt
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Gründonnerstag

 

An Gründonnerstag erinnern Christen an die letzte Mahlgemeinschaft Jesu mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Kreuzigung.

Bei diesem Mahl unterrichtet Jesus seine Jünger, nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte, über seinen unmittelbar bevorstehenden Tod durch Verrat aus den eigenen Reihen. Ein jeder fragt ihn, ob er diese Person wäre, so auch Judas Iskariot, dem Jesus entgegnet: "Du sagst es".

Mit dem Gründonnerstag beginnt das dreitägige Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu.

Durch Jesu Auftrag auch nach dessen Tod weiterhin Mahlgemeinschaft zu halten, was bis heute bei Abendmahlsgottesdiensten in Form der Einsetzungsworte geschieht, die über die Abendmahlsgaben gesprochen werden, lässt Gründonnerstag bereits schon auf das bevorstehende Osterfest blicken.

Der Evangelist Johannes verweist in seiner Darlegung des letzten Abendmahles Jesu mit seinen Jüngern auf die fortwährende Beständigkeit der Mahlgemeinschaft und die Verbundenheit der Christen untereinander
, wonach Jesus wie folgt zitiert wird:

Gründonnerstag

 

An Gründonnerstag erinnern Christen an die letzte Mahlgemeinschaft Jesu mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Kreuzigung.

Bei diesem Mahl unterrichtet Jesus seine Jünger, nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte, über seinen unmittelbar bevorstehenden Tod durch Verrat aus den eigenen Reihen. Ein jeder fragt ihn, ob er diese Person wäre, so auch Judas Iskariot, dem Jesus entgegnet: "Du sagst es".

Mit dem Gründonnerstag beginnt das dreitägige Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu.

Durch Jesu Auftrag in Form der Einsetzungsworte, die bis heute bei jedem Abendmahlsgottesdienst über die Abendmahlsgaben gesprochen werden, auch nach seinem Tod weiterhin Mahlgemeinschaft zu halten, lässt Gründonnerstag bereits schon auf das bevorstehende Osterfest blicken. 

Der Evangelist Johannes verweist in seiner Darlegung des letzten Abendmahles Jesu mit seinen Jüngern auf die fortwährende Beständigkeit der Mahlgemeinschaft und die Verbundenheit der Christen untereinander, wonach Jesus wie folgt zitiert wird:

»


Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

 

Evangelium des Johannes, Kapitel 13, die Verse 34 und 35

 

 

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Die liturgische Farbe der Paramente an Altar und Kanzel ist, wie auch an Ostern, weiß und unterstreicht damit den Festcharakter des letzten Abendmahles.

Die liturgische Farbe der Paramente an Altar und Kanzel ist, wie auch an Ostern, weiß und unterstreicht damit den Festcharakter des letzten Abendmahles.

Karfreitag

 

An Karfreitag wird des Kreuzestodes Jesu gedacht, nachdem dieser von seinem Jünger Judas Iskariot verraten und an die römischen Soldaten ausgeliefert worden war. Dies trug sich unmittelbar in der Nacht nach dem letzten Mahl im Garten Getsemani am Fuße des Ölbergs zu, an einer Stelle für Pilger, an der auch Jesus betete.

Die Passionsgeschichte erzählt, wie Jesus dann festgenommen, angeklagt und vor das Gericht gestellt wird, dem der damalige Statthalter Pontius Pilatus vorstand. Er fällte letztlich das Todesurteil über Jesus im Namen der Menschenmenge, die nach dem feierlichen Einzug Jesu am Palmsonntag nun statt Hosianna "Kreuzige ihn!" rief.

Der Evangelist Markus berichtet, dass man ihn um die dritte Stunde des Tages auf einem Hügel vor den Stadttoren Jerusalems, dem Berg Golgatha, zu Deutsch "Schädelstätte", inmitten zweier Verbrecher kreuzigte.

Markus führt weiter aus, wie sie ihn entkleideten, ihm ein Purpurgewand anzogen und eine Dornenkrone aufsetzten, um ihn zu demütigen
.

Auf dem Weg hin zur Kreuzigungsstelle berichtet die Bibel, wie Jesus sein eigenes Kreuz tragen musste und unter der Last zusammenbrach, was der Menschenmenge nicht entging.

Es steht geschrieben, dass Jesus keine Kraft mehr hatte, sodass ein zufällig vorbeikommender Feldarbeiter, Simon von Cyrene, Jesu Kreuz auf Befehl der Soldaten für ihn tragen musste.

So wurde Jesus im Beisein seiner Mutter ans Kreuz geschlagen. Während seines Todeskampfes wurde er verhöhnt und es wurde um seine Kleidung gelost. Über seinem Kopf wurde eine Holztafel mit der Inschrift "König der Juden" angebracht, was den Tatbestand eines Majestätsverbrechens gegen das römische Kaisertum nahelegt.

Jesus, der von Pilatus zuvor noch gefragt worden war, ob er der König der Juden wäre, ließ das Urteil über sich ergehen. Die Soldaten gaben ihm auch Essig zu trinken und spotteten, ob ihm Gott helfen und ihn vom Kreuz holen würde, was zudem für den Tatbestand der Gotteslästerung sprechen würde.

Um die neunte Stunde starb er letztlich am Kreuz, nachdem er, wie es der Evangelist Matthäus zu berichten weis, ein Psalmwort klagend gen Himmel schrie: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?", um noch während einer seiner letzten Atemzüge laut der Schilderung des Evangelisten Lukas zu offenbaren: "In deine Hände befehle ich meinen Geist."

Als Jesus verschied, so steht es im Matthäusevangelium, zerriss der Vorhang im Jerusalemer Tempel, der das Allerheiligste verdeckte, in zwei Hälften und ging zu Boden.

Die Bibel berichtet während der Todesstunden von einem Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit, Erdbeben und Ereignissen, die menschliches Denken und Verstehen übersteigen und unterstreicht damit die Bedeutung jenes Mannes, der dort seinen Tod fand.

Matthäus schreibt weiter, dass alle, die Jesu Kreuz bewachten, erschraken und der Hauptmann nach den sich dort zugetragenen Ereignissen entsetzt meinte: "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen."

Angesichts des Geschehens ist Karfreitag ein stiller Tag. In der Liturgie entfallen das Kyrie, das Gloria und das Halleluja.

Die Farbe der Paramente ist schwarz, oder aber es werden keine angebracht. Ebenso wird auf das Schmücken des Altares durch Blumen verzichtet.

An Karfreitag schweigen die Glocken und es werden keine Kerzen entzündet
.

Karfreitag

 

An Karfreitag wird des Kreuzestodes Jesu gedacht, nachdem dieser von seinem Jünger Judas Iskariot verraten und an die römischen Soldaten ausgeliefert worden war. Dies trug sich unmittelbar in der Nacht nach dem letzten Mahl im Garten Getsemani am Fuße des Ölbergs zu, an einer Stelle für Pilger, an der auch Jesus betete.

Die Passionsgeschichte erzählt, wie Jesus dann festgenommen, angeklagt und vor das Gericht gestellt wird, dem der damalige Statthalter Pontius Pilatus vorstand. Er fällte letztlich das Todesurteil über Jesus im Namen der Menschenmenge, die nach dem feierlichen Einzug Jesu am Palmsonntag nun statt Hosianna "Kreuzige ihn!" rief.

Der Evangelist Markus berichtet, dass man ihn um die dritte Stunde des Tages auf einem Hügel vor den Stadttoren Jerusalems, dem Berg Golgatha, zu Deutsch "Schädelstätte", inmitten zweier Verbrecher kreuzigte.

Markus führt weiter aus, wie sie ihn entkleideten, ihm ein Purpurgewand anzogen und eine Dornenkrone aufsetzten, um ihn zu demütigen.

Auf dem Weg hin zur Kreuzigungsstelle berichtet die Bibel, wie Jesus sein eigenes Kreuz tragen musste und unter der Last zusammenbrach, was der Menschenmenge nicht entging.

Es steht geschrieben, dass Jesus keine Kraft mehr hatte, sodass ein zufällig vorbeikommender Feldarbeiter, Simon von Cyrene, Jesu Kreuz auf Befehl der Soldaten für ihn tragen musste.

So wurde Jesus im Beisein seiner Mutter ans Kreuz geschlagen. Während seines Todeskampfes wurde er verhöhnt und es wurde um seine Kleidung gelost. Über seinem Kopf wurde eine Holztafel mit der Inschrift "König der Juden" angebracht, was den Tatbestand eines Majestätsverbrechens gegen das römische Kaisertum nahelegt.

Jesus, der von Pilatus zuvor noch gefragt worden war, ob er der König der Juden wäre, ließ das Urteil über sich ergehen. Die Soldaten gaben ihm auch Essig zu trinken und spotteten, ob ihm Gott helfen und ihn vom Kreuz holen würde, was zudem für den Tatbestand der Gotteslästerung sprechen würde.

Um die neunte Stunde starb er letztlich am Kreuz, nachdem er, wie es der Evangelist Matthäus zu berichten weis, ein Psalmwort klagend gen Himmel schrie: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?", um noch während einer seiner letzten Atemzüge laut der Schilderung des Evangelisten Lukas zu offenbaren: "In deine Hände befehle ich meinen Geist."

Als Jesus verschied, so steht es im Matthäusevangelium, zerriss der Vorhang im Jerusalemer Tempel, der das Allerheiligste verdeckte, in zwei Hälften und ging zu Boden.

Die Bibel berichtet während der Todesstunden von einem Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit, Erdbeben und Ereignissen, die menschliches Denken und Verstehen übersteigen und unterstreicht damit die Bedeutung jenes Mannes, der dort seinen Tod fand.

Matthäus schreibt weiter, dass alle, die Jesu Kreuz bewachten, erschraken und der Hauptmann nach den sich dort zugetragenen Ereignissen entsetzt meinte: "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen."

Angesichts des Geschehens ist Karfreitag ein stiller Tag. In der Liturgie entfallen das Kyrie, das Gloria und das Halleluja.

Die Farbe der Paramente ist schwarz, oder aber es werden keine angebracht. Ebenso wird auf das Schmücken des Altares durch Blumen verzichtet.

An Karfreitag schweigen die Glocken und es werden keine Kerzen entzündet
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Karsamstag

 

Am Samstag vor Ostern wird der Grablegung Jesu gedacht.

Jesus verschied am Vortrag vor Einbruch der Nacht. Joseph von Arimathäa bat darum, ihn vom Kreuz zu nehmen und ihn gemäß jüdischer Tradition und entgegen römischer Handhabe noch am selben Tag zu bestatten.

Dieser Bitte wurde durch den römischen Statthalter stattgegeben.

Joseph von Arimathäa, so heißt es im Markusevangelium, wickelte den Leichnam nach jüdischer Sitte in ein Tuch und brachte ihn in ein Felsengrab, dessen Eingang mit einem großen Felsen verschlossen wurde.

Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche, auf die unmittelbar das Fest der Auferstehung Jesu folgt
. Auch an Karsamstag schweigen die Glocken.

Karsamstag

 

Am Samstag vor Ostern wird der Grablegung Jesu gedacht.

Jesus verschied am Vortrag vor Einbruch der Nacht. Joseph von Arimathäa bat darum, ihn vom Kreuz zu nehmen und ihn gemäß jüdischer Tradition und entgegen römischer Handhabe noch am selben Tag zu bestatten.

Dieser Bitte wurde durch den römischen Statthalter stattgegeben.

Joseph von Arimathäa, so heißt es im Markusevangelium, wickelte den Leichnam nach jüdischer Sitte in ein Tuch und brachte ihn in ein Felsengrab, dessen Eingang mit einem großen Felsen verschlossen wurde.

Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche, auf die unmittelbar das Fest der Auferstehung Jesu folg
t. Auch an Karsamstag schweigen die Glocken.

Die Karwoche in Ehingen

 

An Gründonnerstag und Karfreitag finden in der Regel Abendmahlsgottesdienste im Wechsel zwischen Evangelischer Stadtkirche und Evangelischem Gemeindezentrum am Wenzelstein statt.

Der Gottesdienst an Gründonnerstag findet abends statt, der Gottesdienst an Karfreitag morgens.

An Karfreitag führt die Kantorei jährlich die traditionelle Passionsmusik nachmittags in der Evangelischen Stadtkirche auf, wobei die Passionsgeschichte musikalisch vertont und mit Gebeten und kurzen Impulsen verbunden wird
.

Die Karwoche in Ehingen

 

An Gründonnerstag und Karfreitag finden in der Regel Abendmahlsgottesdienste im Wechsel zwischen Evangelischer Stadtkirche und Evangelischem Gemeindezentrum am Wenzelstein statt.

Der Gottesdienst an Gründonnerstag findet abends statt, der Gottesdienst an Karfreitag morgens.

An Karfreitag führt die Kantorei jährlich die traditionelle Passionsmusik nachmittags in der Evangelischen Stadtkirche auf, wobei die Passionsgeschichte musikalisch vertont und mit Gebeten und kurzen Impulsen verbunden wird
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Das Osterfest

 

 

 

An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten und die damit verbundene Hoffnung auf das ewige Leben.

 

An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten und die damit verbundene Hoffnung auf das ewige Leben.

Über Ostern

 

Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. In der christlichen Tradition wird das Osterfest als Dreitagefeier begangen.

Diese beginnt am Vorabend der Kreuzigung Jesu, dem Gründonnerstag, und erstreckt sich über Karfreitag und Karsamstag bis hin zur Feier der Auferstehung am Ostermorgen.

Mit dem Osterruf "Der Herr ist auferstanden" nach Lukas 24,34 bezeugen und feiern Christen weltweit den Übergang vom Tod in ein neues, ewiges Leben, das Gott in Jesus Christus schenkt.

Weiteres über die Auferstehung und die Hoffnung auf ewiges Leben finden Sie hier.

Augenzeugen der eigentlichen Auferstehung Jesu gibt es laut Bibel keine. Die Evangelien berichten lediglich, dass das Grab Jesu an jenem Ostermorgen leer war.

Die ersten Zeugen des Geschehens waren die Frauen, die bei Jesu Kreuzigung zugegen waren, und den Leichnam nach jüdischer Tradition mit Ölen einbalsamieren wollten.

Als sie aber die Grabstelle erreichten, war der Felsen, der das Grab verschloss, zur Seite gerollt und der Leichnam Jesu dort nicht mehr gebettet.

Später am Abend, so erzählen es die Evangelien, ruft  der auferstandene Jesus seine Jünger zusammen und verweilt ab diesem Moment noch eine Zeit lang unter ihnen, ehe er gen Himmel auffährt.

Nach der Schrift, und wie es auch im Glaubensbekenntnis bezeugt wird, erstand Jesus am dritten Tage der Passionsgeschichte. Die Zahl drei als biblische Zahl symbolisiert bereits im Alten Testament Heil durch Gottes Eingreifen.

Im Alten Testament wurde ebenso von den Propheten angekündigt, dass der Messias am dritten Tage von den Toten auferweckt würde.

Nicht zuletzt steht die Zahl drei für die Dreifaltigkeit und Regentschaft Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, auf dessen Namen Christen getauft werden.

So erinnern sich Christen an Ostern auch der Taufe. In Gottesdiensten geschieht dies durch ein Taufgedächtnis. In vielen Kirchen werden an den Ostertagen auch Täuflinge getauft.

In diese Gemeinschaft, in die Jesus ruft, wird an Ostern oft auch durch die Feier des Heiligen Abendmahls eingeladen.

An Ostern, das immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, steht besonders die Lichtsymbolik im Mittelpunkt.

Die Natur erwacht nach den Wintermonaten zu neuem Leben. Die Tage werden wieder deutlich länger.

Im Gedenken an Jesus, der selbst von sich sagte, er sei das Licht der Welt, wird an Ostern die Osterkerze entzündet, die in den Wochen zuvor erlischt war. Sie steht für das Leben.

Der Freudencharakter des Osterfestes wird zudem dadurch hervorgehoben, dass im Rahmen der Liturgie das Kyrie, das Gloria und das Halleluja wieder gesungen werden.

Die liturgische Farbe ist weiß und steht für das erste Licht des Ostermorgens.

Mit dem feierlichen Ostergeläut erinnern die Glocken vieler Kirchen an das Fest der Freude, nachdem die Glocken vielerorts an den Tagen zuvor geschwiegen haben
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Über Ostern

 

Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. In der christlichen Tradition wird das Osterfest als Dreitagefeier begangen.

Diese beginnt am Vorabend der Kreuzigung Jesu, dem Gründonnerstag, und erstreckt sich über Karfreitag und Karsamstag bis hin zur Feier der Auferstehung am Ostermorgen.

Mit dem Osterruf "Der Herr ist auferstanden" nach dem Evangelium des Lukas 24,34 bezeugen und feiern Christen weltweit den Übergang vom Tod in ein neues, ewiges Leben, das Gott in Jesus Christus schenkt.

Weiteres über die Auferstehung und die Hoffnung auf ewiges Leben finden Sie hier.

Augenzeugen der eigentlichen Auferstehung Jesu gibt es laut Bibel keine. Die Evangelien berichten lediglich, dass das Grab Jesu an jenem Ostermorgen leer war.

Die ersten Zeugen des Geschehens waren die Frauen, die bei Jesu Kreuzigung zugegen waren, und den Leichnam nach jüdischer Tradition mit Ölen einbalsamieren wollten.

Als sie aber die Grabstelle erreichten, war der Felsen, der das Grab verschloss, zur Seite gerollt und der Leichnam Jesu dort nicht mehr gebettet.

Später am Abend, so erzählen es die Evangelien, ruft  der auferstandene Jesus seine Jünger zusammen und verweilt ab diesem Moment noch eine Zeit lang unter ihnen, ehe er gen Himmel auffährt.

Nach der Schrift, und wie es auch im Glaubensbekenntnis bezeugt wird, erstand Jesus am dritten Tage der Passionsgeschichte. Die Zahl drei als biblische Zahl symbolisiert bereits im Alten Testament Heil durch Gottes Eingreifen.

Im Alten Testament wurde ebenso von den Propheten angekündigt, dass der Messias am dritten Tage von den Toten auferweckt würde.

Nicht zuletzt steht die Zahl drei für die Dreifaltigkeit und Regentschaft Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, auf dessen Namen Christen getauft werden.

So erinnern sich Christen an Ostern auch der Taufe. In Gottesdiensten geschieht dies durch ein Taufgedächtnis.
In vielen Kirchen werden an den Ostertagen auch Täuflinge getauft.

In diese Gemeinschaft, in die Jesus ruft, wird an Ostern oft auch durch die Feier des Heiligen Abendmahls eingeladen.

An Ostern, das immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, steht besonders die Lichtsymbolik im Mittelpunkt.

Die Natur erwacht nach den Wintermonaten zu neuem Leben. Die Tage werden wieder deutlich länger.

Im Gedenken an Jesus, der selbst von sich sagte, er sei das Licht der Welt, wird an Ostern die Osterkerze entzündet, die in den Wochen zuvor erlischt war. Sie steht für das Leben.

Der Freudencharakter des Osterfestes wird zudem dadurch hervorgehoben, dass im Rahmen der Liturgie das Kyrie, das Gloria und das Halleluja wieder gesungen werden.

Die liturgische Farbe ist weiß und steht für das erste Licht des Ostermorgens.

Mit dem feierlichen Ostergeläut erinnern die Glocken vieler Kirchen an das Fest der Freude, nachdem die Glocken vielerorts an den Tagen zuvor geschwiegen haben
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Ostern in Ehingen

 

Am Ostersonntagmorgen wird an den Tag der Auferstehung durch die Feier der Osternacht in der Evangelischen Stadtkirche erinnert.

Frühmorgens wird in die noch dunkle Kirche eingeladen, die im Verlauf durch die aufgehende Sonne und das entzünden vieler Kerzen erhellt wird und an die "Nacht der Nächte" erinnert, indem des Übergangs vom Tod ins Leben und vom Dunkeln ins Licht gedacht wird.

Die Osternacht ist auf besondere Weise musikalisch umrahmt und enthält das Taufgedächtnis, das Osterevangelium und die Feier des Heiligen Abendmahls.

Im Anschluss daran wird zum traditionellen Osterfrühstück eingeladen.

Am Vormittag findet in der Regel ein Familiengottesdienst statt.

Am Ostermontag findet üblicherweise ein gemeinsamer Gottesdienst im jährlichen Wechsel zwischen Evangelischer Stadtkirche und Evangelischem Gemeindezentrum am Wenzelstein statt
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Ostern in Ehingen

 

Am Ostersonntagmorgen wird an den Tag der Auferstehung durch die Feier der Osternacht in der Evangelischen Stadtkirche erinnert.

Frühmorgens wird in die noch dunkle Kirche eingeladen, die im Verlauf durch die aufgehende Sonne und das entzünden vieler Kerzen erhellt wird und an die "Nacht der Nächte" erinnert, indem des Übergangs vom Tod ins Leben und vom Dunkeln ins Licht gedacht wird.

Die Osternacht ist auf besondere Weise musikalisch umrahmt und enthält das Taufgedächtnis, das Osterevangelium und die Feier des Heiligen Abendmahls.

Im Anschluss daran wird zum traditionellen Osterfrühstück eingeladen.

Am Vormittag findet in der Regel ein Familiengottesdienst statt.

Am Ostermontag findet üblicherweise ein gemeinsamer Gottesdienst im jährlichen Wechsel zwischen Evangelischer Stadtkirche und Evangelischem Gemeindezentrum am Wenzelstein statt
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